Hinterbliebenenversorgung bei betrieblicher Altersvorsorge nur für Ehepartner?

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Regelungen bei der betrieblichen Altersversorgung

Ob und in welcher Höhe Leistungen an die Hinterbliebenen im Todesfall vor bzw. nach Rentenbeginn erbracht werden, ist in der jeweiligen Versorgungszusage des Unternehmens und dem gewählten Durchführungsweg geregelt. Eine gesetzlich festgeschriebene Mindestleistung besteht nicht. Im Allgemeinen beinhalten Verträge zur betrieblichen Altersversorgung auch eine Hinterbliebenenleistung.

Hinterbliebenenversorgung vor Rentenbeginn: Stirbt der Versicherte vor Rentenbeginn, so wird - je nach Durchführungsweg und dessen Ausgestaltung (Kapital- oder Rentenversicherung) - das gebildete Kapital geleistet oder es werden die gezahlten Beiträge zurückgewährt. Die Auszahlung erfolgt an die Hinterbliebenen.

Hinterbliebenenversorgung nach Rentenbeginn: Stirbt der Versicherte nach Rentenbeginn, so werden - je nach Durchführungsweg und dessen Ausgestaltung - noch nicht geleistete Rentenzahlungen, die aber garantiert sind, an die Hinterbliebenen geleistet oder es wird eine Hinterbliebenenrente gezahlt.

Zu den Hinterbliebenen zählen der Ehepartner, waisenberechtigte Kinder sowie der Lebenspartner oder der in eheähnlicher Gemeinschaft lebende Lebensgefährte. Soll die Todesfallleistung an eine andere Person gehen, begrenzt der Gesetzgeber die Leistung auf eine Sterbegeld in Höhe von 8.000 EUR.

Dann sieh mal in die Satzung, bzw. Vertragsunterlagen der betrieblcihen Altersversorgung.

Eine gesetzliche, allgemeine Regelung gibt es meines Wissens nicht.

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