Hilft es Widerspruch einzulegen, wenn die Krankenkasse eine Kur ablehnt?

4 Antworten

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Einspruch einlegen ist in jedem Fall erstmal sinnvoll.Das sollte unbedingt mit in das Widerspruchsschreiben : " Berufen Sie sich auf § 23, 2 SGB V, in dem die medizinischen Vorsorgeleistungen der Gesetzlichen Krankenkassen geregelt sind. Schreiben Sie beispielsweise: „Hiermit lege ich Widerspruch ein gegen Ihre Ablehnung meines Kurantrages vom (Datum) nach §23,2 SGB V.“ " Hilfe auch hier : http://www.helpster.de/kurantrag-abgelehnt-was-tun_22672#zur-anleitung Gruß Z... .

Ein Widerspruch lohnt sich immer, denn die Kassen lehnen aus wirtschaftlichen Gründen meist unbegründet Mutter/Vater-Kind-Maßnahmen ab. Bei den Widersprüchen ist die Erfolgsquote auffallend hoch. Wichtig ist die fachliche Beratung. Bei Kurablehnungen einfach nur an Pro Mutter & Kind e.V., Gemeinnütziges Hilfswerk, wenden. www.promutterkind.de Dieses Hilfswerk stellt Ihnenkostenlos einen Rechtsanwalt zur Seite, der den Widerspruch bis zum Sozialgerichtsverfahren durchführt. Sämtliche Leistungen des Hilfswerkes sind kostenlos. Aber unbedingt auf die Widerspruchsfrist achten.

Ein Widerspruch einzulegen ist zunächst immer sinnvoll und wenn es nur darum geht, einstweilen Zeit zu gewinnen. Er kann dann stets zurückgenommen werden. Ansonsten wird die Kurablehnung bestandskräftig und sie kann unter keinem Gesichtspunkt mehr angefochten werden.

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