Hilft es für den Rentenschutz, wenn ich freiwillige Beiträge für die Rentenversicherung zahle?

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3 Antworten

Ja, aber die Einzahlungen ahben eine schlechte Rendite, insbesondere wenn es um Erwerbsminderung geht. Dann nimm das Geld lieber udn schließe eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ab.

Ohne Deine genauen Versicherungszeiten zu kennen, kann man nicht pauschal sagen, ob Dir freiwillige Rentenbeiträge helfen würde. Ich nehme an, Du möchtest Dir den Rentenschutz bei Erwerbsminderung aufrechterhalten (habe gelesen, daß Dein jüngsten Kind im Juli 2008 10 Jahre alt wurde). Diesen Schutz kannst Du durch freiwillige Mindestbeiträge nur weiter erhalten, wenn Du schon vor dem 1.1.1984 5 Beitragsjahre (also 60 Monate) in die Rentenversicherung eingezahlt hättest. UND wenn Du seit dem 1.1.84 keine Lücke in Deinem "Rentenleben" hast. Du solltest unbedingt zur Rentenberatung gehen, die kommen doch meist monatlich in jede größere Stadt, nimm Deine Unterlagen mit und laß abklären, ob Du mit freiwilligen Beiträgen den Schutz bei Erwerbsminderung aufrechterhalten kannst. Wenn nicht, dann hast Du immer noch die Chance einen gerinfügigen Job aufzunehmen und dann die Aufstockungsbeiträge zu zahlen. Übrigens: die Beiträge für 2008 könntest Du bis spätestens 31.03.09 bezahlen.

Sie helfen dir nur, die Wartezeit von 35 Versicherungsjahren für eine vorgezogene Altersrente mit 63 zu erreichen.

Den Versicherungsschutz wegen Erwerbsminderung kannst du nur damit erhalten, wenn du bis Ende 1983 schon 5 Beitragsjahre hattest und ab da jeden Monat mit rentenrechtlich wirksamen Zeiten belegt hast.

Bei so einem heiklen Thema empfehle ich dir dringend, dich in einer Beratungsstelle der Rentenversicherung beraten zu lassen.

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