Hilft eine Rechtschutzversicherung bei Streitigkeiten mit der privaten Krankenverischerung ?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Rechtschutz mit Vertragsrechtsschutz ist zutreffend.

Allerdings wie MIG112 ausführt, bei Streitigkeit um die Gesundheitsprüfung und Leistungsausschluss wird die Versicherung nicht zahlen.

Ich würde hier ganz einfach den potentiellen Rechtschutzversicheren genau diese Frage stellen und schriftlich eine Auskunft einholen, sofern dies nicht explizit genannt ist.

Die Befürchtung einer willkürlichen Leistungsverweigerung oder Leistungskürzung ist nach meiner Erfahrung völlig unberechtigt. Ich bin jetzt über 20 Jahre in der PKV und hatte durch einen Unfall diese leider häufig in Anspruch nehmen müssen. Aber eine Leistungskürzung oder gar Leistungsverweigerung, die einen Klagebedarf induziert hätte, hatte ich noch nie. Es kursieren zwar dauernd soloche Fälle im Internet, aber dies ist mit Sicherheit nicht die Alltagspraxis. Ich gehe mal davon aus, dass die überwiegende Mehrzahl der Leistungsfälle geräuschlos und problemlos abgewickelt werden. Aus eigener Erfahrung halte ich einen anderen Punkt für viel bedeutsamer. Wird man berufsunfähig (z.B. durch einen Unfall), so hat man Probleme mit der kleinen Rente die Versicherungsbeiträge zu bezahlen. Deshalb halte ich heute den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung für sinnvoll. Ob man eine Rechtschutzversicherung abschließt, sollte man nicht unter dem Gesichtspunkt der PKV betrachten.

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