Hilfe.. schlechtes Arbeitszeugnis erhalten :(

3 Antworten

Ich geb Dir mal einen Link zu einer Internetseite mit üblichen Floskeln in Arbeitszeugnissen. Deine Meinung von dem Zeugnis wird da durchaus bestätigt:

www.e-fellows.net/KARRIEREWISSEN/Bewerben/Arbeitszeugnisse/Arbeitszeugnisse-richtig-lesen

Was tun? Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf ein Arbeitszeugnis, das einerseite wohlwollend, andererseits aber auch in der Sache zutreffend ist. Ein solcher Anspruch ist einklagbar.

Wie so oft aber ist der Rechtsweg zwar möglich, sollte aber der letzte Ausweg sein und das schon allein wegen des beachtlichen Zeit- und Kostenaufwandes. Besser wäre wohl, die Sache mal so zu klären versuchen. Wenn es einen Betriebsrat bei Euch geben sollte, könnte der vermittelnd tätig werden. Ansonsten muß das Gespräch mit dem Vorgesetzten geführt werden.

Allerdings mußt Du Dir klar sein: Wenn die Beurteilung in der Sache zutreffend ist, wird es schwer sein, eine Abänderung zu verlangen.

danke!

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Sofern die Schreibfehler im Zwischenzeugnis nicht auch so stehen - ist das Zeugnis gar nicht so schlecht.

Es ist halt nur ein Zwischenzeugnis. Nicht mehr und nicht weniger.

Im Übrigen kannst Du froh sein, dass Du es überhaupt bekommen hast. Einen rechtlichen Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeiszeugnis hättest Du erst, wenn das Arbeitsverhältnis gekündigt wäre.

Welche Formulierung stört dich denn besonders?

zb. diese Aussage:

"Die von ihm verrichteten Arbeiten erledigt er überwiegend selbstständig

Das überwiegend hört sich so an, als ob ich ein Hilfsarbeiter bin und mir alles gezeigt werden muss!

Er ist ein interessierter und umsichtiger Mitarbeiter.

Eie war zwar fleißig und interessiert, aber nicht erfolgreich. So hört es sich alles an..

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Grds. wäre es eine gute Idee gewesen, sich vorher mi dem Ausbilder über Stand der Leistung, Arbeitsgüte usw. zu verständigen.

Denn jetzt hast du zwei Probleme: Das Zeugnis ist Grundlage deines Arbeitszeugnisses, wird also eher nicht deutlich besser ausfallen und der Betrieb wird seine Ausbildungsbemühungen jetzt sogar eher zurückfahren, da er weiß, daß es sich nicht lohnt :-(

Mit Forderung eines bei Ausbildungsverhältnisse eher außergwöhnlichen Zwischenzeugnisses hast du dir einen Bärendienst erwiesen :-(

Inhaltlich ist das wirklich allenfalls 4+.

Was allein betrachtet bei einem Lehrling nicht so tragisch wäre, wenn denn wenigstens Initiative, Bereitschaft zu Mehrarbeit, Weiterbildung, Lernfortschritte, Erfolge und vor allem ein besseres Verhalten zu Vorgesetzten bescheinigt wären.

Ob dies denn überhaupt zutrifft und demnach auch korrigiert verlangt werden kann, kannst nur du selbst einschätzen. Und wie sich ein Rechsstreit auf deinen Ausbildungserfolg auswirken könnte, ebenso.

G imager761

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