Hilfe bei eigener Wohnung mit 23, ohne Job und mit Gesundheitsthematik?

3 Antworten

Wenn Du eine ärztliches Attest hättest, nach dem es für Deine Gesundheit wichtig wäre, außerhalb zu wohnen, das wäre ggf. ein Vorteil.

Das Hauptproblem ist aber, dass die Eltern unterhaltspflichtig sind, so lange Du noch keine 25 bist und keine Berufsausbildung gemacht hast. Wenn Du ausziehst, wird das Amt sagen, dass erst die Eltern zahlen müssen.

Kannst Du denn eine neue Ausbildung anfangen? Dann hättest Du bald eine eigenes Einkommen. Geht das gesundheitlich?

Nachdem Du schon einmal mit Hilfe des Jugendamtes wegen nachweislich unhaltbarer Zustände im elterlichen Hushalt ausgezoge bist, kann Dir das JC dem Grunde nach die Hilfe nicht verweigern.

Du kannst und solltest Dir juristische Unterstützung holen .... mit Hilfe eines Beratungshilfescheins. Bei Deiner Vorgeschichte solltest Du Dich auch seitens des sozialpsychiatrischen Dienstes beraten lassen ...... selbigen findest Du i.d.R. beim örtlichen Gesundheitsamt..... und über ein Leben im betreuten Wohnen nachdenken.

Sorry, Du warst doch schon mal weg von denen, auch das hat NICHT geklappt.

Und ich bin mir sicher, auch wenn Du dir das "schön" redest, auch das nächste Vorhaben wird nicht klappen.

Du schreibst doch selbst, dass Dir aktuell die Kraft fehlt. Woher willst Du die plötzlich nehmen, oder meinst Du, so eine Wohnung kommt von ganz alleine und ist dann fix und fertig!?

Und wenn Du ausziehen willst, Dein Vater zu viel verdient, dann sind die zur Zeit weiterhin finanziell für Dich zuständig.

Und wenn die Dir freiwillig nicht helfen wollen, dann brauchst Du einen Anwalt.

Ist aber meiner Meinung nach der falsche Weg und wird Dir auch nicht dienlich sein, was Deine Gesundheit angeht.

Ich habe das Gefühl, dass nicht immer die Ursache/das Problem bei den anderen liegt, Du die zwar dort suchst/findest, vielmehr bist DU die Ursache der Probleme.

Damit kann ich natürlich falsch liegen, liest sich aber halt so.

Dir alles Gute!

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