Herausgabe einer verpfändeten Rolex, wenn Forderung verjährt?

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Das Pfand ist weg, denn selbst wenn eine Schuld verjährt ist, ist die Schuld nicht entfallen. Der Zahlungspflichtige kann lediglich die Einrede der Verjährung geltend machen.

Der Sinn eine solchen Sicherung ist ja gerade diForderung abgesichert zu haben.

Eon Forderung aus 2008, Inkasso Büro fordert jetzt! ist es nicht schon verjährt?

Hallo, folgendes: Mein Mann hat kurz 9.2007-2.2008 in einer Whg weiter weg gewohnt, da er dort aber nie war und es vergessen hat, hat er nie Strom/Gas angemeldet, es kam auch nie eine Rechnung oder sonstiges bei uns an.

Am 1 Oktober 2009 kam von der Hanseatischen Inkasso Büro eine Zahlungsaufforderung, wo nur drin stand das er zahlen muß, aber nicht was, warum und wofür, sondern nur im Auftrag der Eon Hanse AG. Darauf hin legten wir schriftlich widerspruch ein und forderten eine Rechnung, um halt ersehen zu können ob das legitim ist.Jetzt geschah erstmal ganz lange nichts. Heute am 6.9.2011 kam ein Brief, datiert auf den 1.9.2011, in dem sie schreibt das es ihr leid tut das sie erst jetzt schreibt . Sie haben da tatsächlich eine Rechnung , Adressiert auf meinen Mann (ist das eigentlich ok? er hat sich da nie angemeldet, das muß jemand anderes ohne erlaubnis seinerseits getan haben) beigelegt . Dürfen die das in Rechung stellen obwohl er sich nie angemeldet hat? Wenn ja, ist die Forderung aus dem Jahre 2007 nicht verjährt? Falls das alles Ok ist,kann ich mir das ausrechnen und abziehen, da die sich so lange nicht gemeldet haben, also deren schuld, sollte ich auch die Mahngebühren streichen dürfen oder? Ich danke für eure antworten.

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Gibt es einen Ausweg bei Bürgschaftszahlungen, wenn der Bürge Hartz IV-Empfänger ist?

Hallo zusammen. Ich habe ein riesiges Problem.

Mein Freund wurde von einem ehemaligen"guten" Bekannten durch Überredung über den Tisch gezogen und muss jetzt schon jahrelang die Bürgschaft für diesen bezahlen. Der Zinsen wegen nehmen die Zahlungen kein Ende. Mein Freund ist in der Zwischenzeit auch noch Hartz-IV-Empfänger geworden.

Der Gläubiger geht nicht von der Summe runter, das haben wir schon probiert.

Der Typ, der alles verschuldet hat, lebt aber offenbar in Deutschland (Gegend ist bekannt) munter und fröhlich und verdient laufend Geld. Dazu sieht er sich nicht mal in einer Schuld.

Ich möchte, dass meinem Freund diese Bürde abgenommen wird und er wieder normal leben kann - jetzt steht er nämlich wegen der Sache zeitlich auch noch ganz kurz vor der EV!

Gibt es hierzu in Deutschland ein Gesetz, das bestimmt, dass der Gläubiger an den Verschulder rangehen muss - oder eine Rechtshilfe? Es kann doch nicht sein, dass der Verschulder vogelfrei lebt und das Leben meines Freundes den Bach runtergeht!!!

Bin im Internet nicht wirklich fündig geworden. DANKE !!!!!!!!!!!

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Wir wollen Schuldschein schreiben, ist es so OK ?

Hallo, ich habe einem guten Freund immer wieder unterstützt und ihm Geld geliehen, nun haben wir uns entschlossen eine Schuldanerkenntnis zu schreiben und haben es wie u. folgend gemacht. Dieser soll zur Sicherheit dienen falls ihm etwas passiert und ich von den etwaigen Erben das Geld auch danach fordern könnte, also muss handfest sein. Bei Privatpersonen braucht man soviel ich weiss nicht angeben wofür das Geld war. Ist es so OK ? 1- SCHULDANERKENNTNIS 2 - von 3- Name, Schuldner, geb.-Datum und Adresse 4- gegenüber 5- Name, Gläubiger, geb.-Datum und Adresse 6- Hiermit bestätige ich, Name (Schuldner), Herrn Name (Gläubiger) den Schuldbetrag von XXX Euro ( in Worten ). 7- Die Forderung wird vom Unterzeichnenden Schuldner ohne Einwände anerkannt und wird mit X % p. a. ab Ausstellungsdatum des Schuldanerkenntnisses verzinst. 8- Der Schuldner verpflichtet sich den vollständigen Betrag bis zum 31.12.2015 zurückzuzahlen. 9- Sonstige Vereinbarungen : 1: Bei jeder Zahlung, ob in bar oder Überweisung, stellt der Gläubiger dem Schuldner eine Quittung aus. 2: Bei Nichteinhaltung der Rückzahlung behält sich der Glaübiger das Recht vor den gesamten Schuldbetrag, bzw. Restschuldbetrag, vom Schuldner einzuklagen bzw. im Falle seines Todes von seinen Erben zu fordern bzw. einzuklagen. 3: Jede andere Vereinbarung bedarf der Schriftform. 10- Ort, Datum 11- Unterschriften

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Nachträgliche Korrektur eine Nebenkostenabrechnung für einen Mieter

Hallo, ein Bekannter hat von seinem Vermieter die Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2011 erhalten. Es fiel ihm auf, dass die Kosten für Wasser/Abwasser (Preis je m³) gegenüber den Vorjahren extrem gestiegen sind. Daher hat er Widerspruch eingelegt. Der Vermieter teilte ihm nun mit, dass dieser m³-Preis ein rechnerisch ermittelter Wert wäre, da die Zähler in den Wohnungen wohl immer eine nicht unhebliche Differenz zum Verbrauch des Hauptzählers ausweisen würden (hätte diverse technische Ursachen). Dies wäre aber wohl für diese Abrechnung nicht die eigentliche Ursache. Vielmehr läge es daran, dass die Stadtwerke trotz Meldung der Zählerstände in den vergangenen beiden Abrechnungszeiträume den Verbrauch geschätzt hätten und dies zu niedrich. In 2011 wäre nun der abgelesene Verbrauch berücksichtigt worden und dadurch würde der in den beiden Vorjahren zu gering berechnete Verbrauch nachgeholt worden. Prinzipiell kann ich das nachvollziehen. Man hat also in den Jahren 2009 und 2010 zu wenig bezahlt und das wird nun in 2011 sagen wir mal ausgeglichen. Muss der Mieter dies so akzeptieren oder könnte der Vermieter die beiden vorangegangenen NKA korrigieren. Es gibt ja diese Jahresfrist, innerhalb der eine NKA erstellt werden muss, sonst muss der Mieter Nachforderungen daraus nicht mehr zahlen. Diese Fristen wurden eingehalten. Verjähren tun die rechtzeitig erstellten Abrechnungen m. W. dann nach 3 Jahren. Insofern wären die Abrechnungen 2009 und 2010 also rechtzeitig erstellt worden und noch nicht verjährt. Darf der Vermieter diese Abrechnungen nun noch korrigieren (würden dann zu höheren Kosten in 2009 und 2010 führen - dafür würde die 2011er geringer ausfallen)? Den Vermieter trifft ja eigentlich keine Schuld daran, dass die Stadtwerke den gemeldeten Zählerstand nicht verwendet haben (die wollen dort wohl scheinbar schon vor dem Jahresende den Zählerstand haben doch dieser wurde vom Hausmeister immer exakt am 31.12. abgelesen und dann gemeldet). Es gibt ja auch die Möglichkeit Kosten die nachträglich berechnet wurden auch noch innerhalb von 3 Monaten "nachzuberechnen". Der Vermieter sieht ja die Rechnung der Stadtwerke nicht (die geht ja an den Hausverwalter). Insofern konnte der also ja nicht sehen, dass hier geschätzt wurde (aber das wird ja auch getan, wenn eine Uhr mal kaputt geht). Kann das jemand beantworten? Danke!!!

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