Heizölkauf - würdet Ihr noch warten?

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4 Antworten

Was die Entwicklung und den Unterschied im Zeitverlauf anbelangt finde ich diese Seite sehr hilfreich:

http://www.tecson.de/pheizoel.html

Sonst korreliert der Heizölpreis am ehesten mit en weltweiten Börsen/der Konjunktur und ist ebenso schwer vorhersehbar. Es kann also alles, was teuer ist noch viel teurer werden, auf Sicht von einem Jahr ist die Entwicklung von Ereignissen in der Zukunft abhängig, die kein Mensch vorhersehen kann und dazu (wegen Mengenstaffeln) die Streuung des Einkaufs schwierig.

In den lezttne drei Jahren geht der Trend nach oben und mangels anderer Argumente wäre dieses das wesentliche, nicht abzuwarten.

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Ich kaufe Heizöl immer zusammen mit anderen Partein hier in der Straße. Das hat den Vorteil das man wenn man mehr abnimmt, einen gewissen Rabatt bekommen kann. Aber immer kommt das auch nicht vor. Am besten kauft man Heizöl genau dann, wenn man es eben nicht braucht und das ist im Sommer. Jetzt steigen die Preise schon wieder, weil es Ende September/Anfang Oktober schon wieder empfindlich kalt werden kann.

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Die beste Zeit für eine Heizölbestellung ist normalerweise Juni/Juli. Ab September steigen die Preise wieder in Erwartung des Winters auf der nördlichen Hemisphäre. Nach dem langsamen Rückgang des Heizölpreises von Februar bis Juni gab es einen stärkeren Anstieg, der durch erhöhte Unsicherheiten im Nahen Osten und den höheren Bedarf einer sich langsam erholenden Wirtschaft begründet ist. Nach dem Ende der Urlaubszeit und lt. Prognosen in Deutschland schon Richtung Ende September eher unter 20° C fallenden Tagestemperaturen dürfte der Preis IMHO jetzt eher weiter steigen oder auf diesem Niveau seitwärts laufen. Weitere Unruhen im Nahen Osten oder Iran werden den Preis treiben.

Du kannst das auch selbst nachverfolgen, beispielsweise hier: http://www.fastenergy.de/heizoel-charts.htm

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gandalf94305 13.09.2012, 06:17

PS: Heizöl ist auch ein Rohstoff, der an Rohstoffbörsen gehandelt wird. Du könntest theoretisch also im Tiefpunkt Calls kaufen und damit an einem Anstieg des Heizölpreises partizipieren, d.h. die Mehrkosten für die tatsächliche Bestellung ausgleichen. Das wäre ein Hedging für den Privatgebrauch :-)

Siehe auch hier: http://www.godmode-trader.de/Index/Heizoel

Darauf gibt es auch Derivate.

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Ich kaufe jährlich ca. 700.000ltr. Heizöl für eine private Heizgemeinschaft mit ca. 360WE Der Heizölpreis ist wie eine Börse zu betrachten. Letzte Woche bezahlte ich für einen Zug= 32.000ltr. noch 73,60 %+ Mwst. Heute kostet der Zug 79,00% + Mwst. Eine Privatperson hat gar keinen Einfluss auf die Preise. Sinnvoll wäre, sich mit mehreren Abnehmern in der Umgebung zusammenzuschliessen sodass ein Tankzug (ca.30-32.000ltr.) zusammenkommen und bei Gebrauch Anfragen starten. Die Preisunterschiede bei einem Tankzug sind und können zum Teil 1,--% ausmachen. Die Jahreszeit spielt schon lange keine Rolle mehr. Habe schon in der vollen Heizperiode wesentlich weniger bezahlt wie vorher oder nachher. Übrigens bei Google kannst Du, nur zur Information Deinen/Euren Wunschpreis eingeben und erhältst Nachricht wenn dieser erreicht wird/ist oder aber auch wenn nicht. Das A+O ist aber: soviel wie möglich bei verschiedenen Lieferanten (nicht nur grosse) anzufragen

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