Heizkosten zu hoch in 3 Monaten 1237,97 ab gelesen von Techem

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4 Antworten

Das ist ein wohlbekanntes Problem: Ich nehme an, dass bei techem auf der Rückseite der Abrechnungen wie an sich üblich die sogenannte Gradtagszahltabelle ist. An der kannst Du sehen, dass auf die Monate Oktober bis einschließlich Dezember 360 von insgeamt 1000 Gradtagszahlen entfallen, maW: Es entsteht 36% des jährlichen Heizkostenbedarfs, wobei das Durchschnittswerte sind die sich witterungsbedingt noch veränden können. Es muß also bei Bezug des Hauses zu Beginn der Heizperiode zwangsläufig eine Nachzahlung geben.

Man kann die Werte also nicht auf das Jahr hochrechnen.

Was Du außerdem beachten mußt ist das geradezu explosive Ansteigen der Energiepreise in den letzten Monaten. Das wird bei der Berechnung der Vorauszahlungshöhe so nicht vorhersehbar gewesen sein. Wenn ich mir das mal überschlage, wäre es sinnvoller, die Heizkostenvorauszahlung auf 300,--Euro den Monat zu erhöhen. Das müßte in ungefähr hinkommen.

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Die monatlichen Abschlagszahlungen zu den Heizkosten beziehen sich doch immer auf den Jahresverbrauch.

Dass man in den Monaten Oktober bis Dezember natürlich mehr verbraucht, als im Jahresdurchschnitt, dürfte doch wohl einigermaßen verständlich sein.

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Für 3 Monate ist das auf den ersten Blick schon sehr viel! Wieviel Heizkörper sind es denn? Nach den Einheiten kannst Du Dich nicht unbedingt orientieren. Wohnt Ihr alleine in dem Haus (Warum sind dann Heizkostenverteiler?) Es gäbe noch einige Fragen. Lass die Abrechnung doch von einem Mieterschutzverein oder von der Verbraucherzentrale überprüfen! Die Aussage des Vermieters 20 Grad in der Küche oder selber mit Jacke und Schal in der Wohnung sitzen ist natürlich "nonsens"

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drei Monate ... Okt, Nov, und Dez.

Das sagt schon alles. 3 Monate noch dazu ausschließlich Heizmonate. In diesen Monaten sind die tatsächlichen Heizkosten 2 - 3 x so hoch wie die gezahlten.

Dazu kommt das 200 € Vorauszahlung bei einer Wohnfläche von 128 m² sehr knapp, um nicht zu sagen, zu wenig sind.

Allein für Heizkosten ohne Warmwasseraufbereitung hätten es 130 € pro m² sein sollen. Für Warmwasseraufbereitung, wenn über die Heizanlage, noch mal 30 - 50 €.

Weiterhin ist zu berücksichtigen das Heizkosten nicht zu 100 %, sondern nur zu 70 oder 50 nach Verbrauch abgerechnet wird. Der Rest nach Wohnfläche.

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LittleArrow 29.03.2013, 15:49

Der Rest nach Wohnfläche.

Dieser gespaltene Verteilungsschlüssel ist bei einem gemieteten Haus irrelevant. Nicht jedoch bei einem Mehrfamilienhaus.

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LittleArrow 29.03.2013, 18:06
@anitari

Sorry, ich wollte sagen, dass es beim Einfamilienhaus (mit einer Wohnung) für die Kostenbelastung irrelevant ist, ob so oder so abgerechnet wird, weil die Hausgesamtheizkosten zu 100 % dem Mieter belastet werden.

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