Heizkosten nur von Oktober bis Mai bei Grundsicherung? Ist das richtig?

2 Antworten

Nach der gesetzlichen Regelung zur Erstattung der Unterkunftskosten sind zunächst die tatsächlichen Warmwasserkosten zu berücksichtigen, soweit sie angemessen sind. Im Regelfall muss die Behörde also tatsächliche Vorauszahlungen und ggf. Nachzahlungen für Warmwasserkosten übernehmen.

Es ist aber damit zu rechnen, dass viele Landkreise/Kommunen enge Kostenvorgaben für die Warmwasserbereitung machen werden. Da es noch keine Rechtsprechung diesem neuen Leistungsbestandteil gibt, können hier noch keine Angaben gemacht werden. Warmwasserpauschalen, die den Bedarf nicht annähernd decken, sind aber auf jeden Fall genauso unzulässig wie feste Obergrenzen. In atypischen Fällen muss eine Entscheidung nach der Besonderheit des Einzelfalles immer möglich sein. Daher wird auch beim Warmwasser immer von einer „Prüfgrenze”, nicht Obergrenze, auszugehen sein bis zu der die Kosten ungeprüft übernommen werden müssen.

Quelle: http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2011/Warmwasser.aspx

Ja kann das Amt, zumindest teilweise denn Heizen muss man ja im Sommer nicht. Darf denn eine Schwerkraftheizung überhaupt noch betrieben werden, die sind doch technisch völlig veraltet und nicht effizient im Vergleich zu modernen Heizungsanlagen. Natürlich musst Du im Sommer auch nicht auf warmes Wasser verzichten, man muss nur darüber reden. Also einen Gesprächstermin zum Thema Heizkosten vereinbaren und berechtigte Forderung vortragen.

Kannst Du uns verraten, mit welchem Geld Holzhai die Heizungsanlage modernisiern soll?

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Gas Abrechnung

Hallo!

Ich habe ein großes Problem! Anfang August bin ich mit meiner Freundin in eine neue Wohnung gezogen. Zweimal haben wir bei der Maklerfirma, der das Haus gehört, nachgefragt was in den Nebenkosten mit enthalten ist und beide male wurde gesagt Kaltwasser, Warmwasser und Heizung (Warmwasser und Heizung über Gas). Wir müssten nur einen Stromanbieter finden. Im November bekam ich dann eine nette Mail von den Maklern, dass wir uns noch nicht bei einem Gasversorger angemeldet hätten und sie uns jetzt bei dem Grundversorger (sündhaft teuer) angemeldet haben. Habe diesen Umstand schon mit dem Mieterschutzbund abgeklärt und es ist nichts zu machen, da im Mietvertrag keine Gaskosten bei den Nebenkosten aufgeführt sind. Unser Pech wenn wir den Vertrag nicht richtig verstanden haben... Habe dann natürlich direkt einen günstigeren Anbieter gewählt, der Wechsel konnte aber erst Mitte Januar vollzogen werden. Nun bekam ich Post vom Grundversorger, wo ich laut Endabrechnung über 600€ zahlen soll!!! Wir haben keinen Abschlag gezahlt, da wir ja sofort gewechselt hatten. Die Zählerstände sind soweit korrekt, einziger Punkt ist, dass die Makler/Vermieter den Zählerstand vom Einzug übermittelt haben, und wir aber erst (auch laut Rechnung) Mitte November da angemeldet wurden! Hätten wir das am Anfang gewusst, hätten wir ja sofort gewechselt, wir habens ja erst viel später nach Einzug erfahren! Ist das Rechtens? Das die Einfach den Stand vom Einzug nehmen? Müssten nicht die Vermieter die Kosten tragen, da wir nicht informiert wurden und die uns erst Mitte November angemeldet habem (So das wir dann von Mitte November bis Mitte Januar zahlen müssten). Ist da irgendwas zu machen?

Mit freundlichen Grüßen Mark Bannasch

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Witwenrente / Grundsicherung / Wohngeld/ Eigentumswohnung

Hallo,

In meiner Hilflosigkeit, bezüglich dieses Themas und der Rechtlichen Lage, versuche ich mal hier mein Glück und hoffe, dass jemand helfen kann. :) Zum besseren Verständniss muss ich wohl etwas ausholen : Am 31.03.2012 verstarb mein Vater (im Alter von 62 Jahren), nun befinden meine Mutter ( 46) und ich ( 25) uns in einer, für uns, sehr undurchsichtigen Lage und fühlen uns ziemlich Hilflos, da wir nicht wissen, an wen wir uns mit unseren Fragen am besten wenden können. Wir haben folgendes Problem : Wir bewohnen derzeit eine Eigentumswohnung (103 Quadratmeter), welche jedoch noch nicht abbezahlt ist. Es laufen derzeit noch 3 kredite, für die wir monatlich 630 € , zzgl. Strom und wasser ( ca. 200-250 €), zahlen. ( Meine Mutter bewohnt eine Fläche von ca. 63 Quadratmetern, ich eine Fläche von ca.40 Quadratmetern / getrennte Hauseingänge, die Küche meiner Mutter wird jedoch gemeinsam genutzt) Meiner Mutter wird voraussichtlich eine Witwenrente in Höhe von 1000 € gezahlt. Ich (Jahrelang in Psychotherapeutischer Behandlung), bin seit 2006 dauerhaft erwerbsunfähig geschrieben ( Durch einen Amtsarzt), habe zwischenzeitlich jedoch mein Fachabitur nachgeholt, bin durch den Tod meines Vaters jedoch wieder komplett erwerbsunfähig - was also tun? Ich habe versucht einen Antrag auf Grundsicherung zu stellen ( wurde von der netten Dame aber so bearbeitet, dass ich wie ein weinendes häuflein Elend dort hinausgegangen bin - mit dem Antrag). Mitlerweile habe ich herausgefunden, dass mir eine Grundsicherung erst dann zusteht, wenn jegliches "Vermögen" z.B. durch Bausparverträge etc. aufgebraucht wurde ( sowohl meines, das meiner Mutter und auch das meiner Schwester. (bis auf die Freibeträge). Jetzt erschien es uns zunächst am klügsten, das "Vermögen", welches wir ja zuerst aufbrauchen müssten, in unsere Eigentumswohnung zu investieren ( ausgenommen der Freibeträge) ,um dann für mich die Grundsicherung beantragen zu können. Aber daraus ergibt sich wieder ein großes Risiko... Sollten wir all unser Geld in die Eigentumswohnung investieren, ist dann auch gesichert, dass wir die Wohnung mit der Witwenrene meiner Mutter und meiner Grundsicherung halten können??? Stehen meiner Mutter eventuell noch andere Unterstützungen zu ( z.B. Wohngeld)zu? Über den Freibetrag von fast 800 €, den sie hinzuverdienen könnte wissen wir bescheid, doch ob und wann meine Mutter evtl. Arbeiten gehen könnte wissen wir nicht. Ich befürchte, das es danach klingen könnte, als wollten Meine Mutter und besonders ich uns auf den Steuergeldern anderer ausruhen und dafür auch noch möglichst viel Geld bekommen - diesen Eindruck möchte ich aber wirklich nicht erwecken, denn es ist schlicht und ergreifend falsch.Der Tod meines Vaters, des Mannes meiner Mutter ( sie waren 25 Jahre verheiratet), hat und schwer getroffen und diese Wohnung ist alles, wofür er gearbeitet hat. Quasi alles , was er uns hinterlassen hat ( auch als Altersvorsorge) Wir könnten es nicht verkraften sie auch noch zu verl.

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