Heirat mitte Dezember, Änderung Steuerklasse anscheinend nur im Januar möglich

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Um die Antworten jetzt nochmal zusammenzufassen: 1. Für die Steuererklärung reicht ab 1 Tag im Kalenderjahr verheiratet zu sein um die "besseren" Steuerklassen als 1/1 zu erhalten. 2. Für die Steuerrückerstattung ist es egal ob man 4/4 3/5 oder 5/3 hat, da alles "zusammengeworfen" wird und dann geschaut wird ob man zu viel oder zu wenig gezahlt hat. 3. Die Änderung der Steuerklassen ist besser wenn man in den zukünftigen Monaten die Vorteile gleich haben möchte. Möchte man die Vorteile erst im Nachhinein also sozusagen als Bonus dann über die Steuererklärung. Hab ich das alles Verstanden ? ;-) Ps. Vielen vielen Dank für die schnellen Antworten!!!!!

Heirat nach Scheidung durch griechische Behörden

Guten Tag,

wir sind sehr verwirrt und hoffen, dass hier jemand Rat weiß. Mein Freund und seine Ex-Frau haben beide die griechische Staatsbürgerschaft. Die Trennung war vor 4 Jahren, die Scheidung ist seit ca. einem halben Jahr durch und wurde über Griechenland - über das oberste Gericht in Athen, sowie über Anwalt dort geregelt.

Nun sind die Scheidungspapiere wie gesagt angekommen - nun hat die Ex-Frau angerufen, sie hätte im griechischen Konsulat in München angerufen, dort wird ein 4eckiger Stempel benötigt, der angeblich in Griechenland (der eine sagt bei der Anwältin, der andere sagt in Athen) vergessen wurde. Mein Freund war jetzt in Griechenland und hat vor Ort bei der Stadtverwaltung vorgesprochen - diese sagten Athen sei zuständig, aber bei einer Wiederheirat mit einer Deutschen sei der Stempel nicht nötig. Er sei nur nötig wenn 2 Griechen orthodox heiraten wollen (!?). Nun wieder in Deutschland angekommen hat er hier beim Standesamt nachgefragt - die sagen, dass bei ihnen die Papiere so vollständig sind und somit in Ordnung.

"fragida hagis" soll der Stempel übrigens heißen...

Nun hat die Ex-Frau erneut angerufen und gesagt, dass sie im Münchner Konsulat angerufen hat, damit die Hochzeit dort "aufgelöst" werden kann, dort im Konsulat soll dieser Stempel wieder wichtig sein.

Langsam wissen wir nicht mehr was wir glauben sollen.

Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und weiß wies richtig gehört?

Liebe Grüße & danke schon im Voraus!

Nicky

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Gibt es eine Befreiung von der Grunderwerbssteuer bei Hauskauf in gerade Linie?

Hallo,

zu erst: Ich erwarte keine fundierte Rechtsberatung oder ähnliches. Ich hab viel gestöbert zu dem Thema und bin immer nach 3-4 Links hier bei euch gelandet. Das was ich bisher gelesen habe war erheblich besser Qualifiziert als die meisten Aussagen auf der (Scheinbar) Partnerseite gutefrage.net. Dort sind jede Menge Unsinn und Halbwahrheiten im Umlauf.

Kurzum: Ein Lob für euer Forum.

Folgende Situation: Wir junges unverheiratetes Paar (Verlobung ja, ist aber in der Situation nichts wert) wollen das Haus Ihrer Eltern kaufen. Gemeinsam einen Kredit, Teilung 50/50, Vollfinanziert. Kaufpreis ca 135.000 Euro. Selbst genutzt. Ohne Makler.

Geplanter Hauskauf bisher: 1.März. Einzug Ende März. Heirat Mitte Juni. (Fixer Termin) Wohnungen sind noch nicht gekündigt.

Jetzt hab ich mich mehr über das Verfahren eines Hauskaufs informiert, wer was für Aufgaben übernimmt usw. Dabei stellte ich fest: Verkäufe in Gerader Linie sind von der Grunderwerbssteuer befreit.

Plan A: Hauskauf vor Heirat. Laut meinem Empfinden würde bei Teilung der Steuer zu 50/50 Ihr Anteil befreit und meiner von immer hin 4387 Euro fällig (6,5% von 135.000 = 8750 Euro.)

Ist meine Annahme korrekt?

Plan B: Der kam mir jetzt in den Sinn: Hauskauf verschieben bis nach der Heirat. Hat meiner Meinung nach den Vorteil: Als Kind / Schwiegerkind wären wir komplett von der Grunderwerbssteuer befreit und würden so ohne weitere Nachteile ?? Geld in beachtlicher Höhe Sparen. Einziger Nachteil: Ich könne das Haus erst Ende Juni Anfang Juli erwerben.

Eine Schenkung ohne Übernahme der Schulden wäre meiner Meinung nach nicht möglich da mit unserem (geliehenen) Geld ja der aktuell laufende Kredit ausgelöst wird und wir somit ein Haus ohne Vermerke im Grundbuch erwerben können. Es also als gewöhnlicher Hauskauf bewertet würde.

Eine Schenkung des Hauses (knapp über 10 Jahre im Besitz der Eltern) incl Übernahme der noch erheblichen Schulden (Anrechnen auf Kaufpreis: ca 100.000 Euro Restschuld zu 135.000 Kaufpreis: 35.000. Freibetrag Eltern/Kind 400k.) würde sích vermutlich auch nicht lohnen. Oder?

Ich hoffe auf konstruktive Beiträge und vielleicht auch Möglichkeiten die ich bisher überhaupt nicht bedacht habe.

Vielen Dank schon mal im Voraus.

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