Heirat mit amerikanischer Staatsbürgerin

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2 Antworten

Hallo,

bei einem Steuerklassenwechsel verdient man nicht mehr, sondern ändert nur seinen Vorschuss an Vater Staat.

Wenn seine Frau bisher auch I hatte, muss sie auf V wechseln.

Sie müssen eine Einkommensteuereklärung machen, auch, wenn sie bisher amerikanische Steuer gezahlt hat.

Viel Glück

Barmer

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EnnoBecker 08.04.2013, 20:00

Das habe ich nicht verstanden.

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Ja, hm....

Für eine Ehegattenvranlagung (und damit auch die Lohnsteuerklasse bei Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit) müssen die Ehegatten nicht nur miteinander verheiratet sein, sondern es müssen auch beide in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig sein.

Das dürfte bei der Ehefrau aller Wahrscheinlichkeit nicht der Fall sein.

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Mikkey 08.04.2013, 22:45

Wurde das in den letzten Jahren geändert?

Ich müsste mich schwer irren, aber ich bin eigentlich ziemlich sicher, dass ich seinerzeit mit Heiratsurkunde und Steuerkarte zum Finanzamt marschiert bin, um dort die StKl III eintragen zu lassen - und die haben das auch noch gemacht. Das war über einen Monat bevor meine Frau das erstemal nach D kam.

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SafePirat 08.04.2013, 23:25
@Mikkey

EB hat recht, ich habe so einen Fall auch schon 1-2 Mal gehabt. Angehörige, die unter NATO-Truppenstatus fallen, sind nach Auffassung der deutschen Finanzverwaltung in Deutschland nur beschränkt steuerpflichtig. Somit geht grundsätzlich hier kein Zusammenveranlagung. EU-Fall (§1a EStG) kommt hier nicht zum Tragen, da die Frau US-Bürgerin ist. Bleibt nur noch der Antrag auf unbeschr. Stpfl. nach § 1 Abs. 3 EStG, dafür müsste aber die Ehefrau auch überwiegend (90%) Ihrer Einkünfte in Deutschland versteuern müssen. Dies ist aber nicht der Fall, da sie als Angehöriger der US-Army Ihren Sold in den USA versteuert.

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EnnoBecker 09.04.2013, 08:28
@Mikkey

Wurde das in den letzten Jahren geändert?

Keine Ahnung, ich mach den Steuerquatsch ja erst seit 20 Jahren. Seitdem steht § 26 (1) Nr. 1 aber so da.

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EnnoBecker 09.04.2013, 08:30
@SafePirat

Bleibt nur noch der Antrag auf unbeschr. Stpfl. nach § 1 Abs. 3 EStG

Leider ist es viel schlimmer:

§ 26 (1) Nr. 1: "beide unbeschränkt einkommensteuerpflichtig im Sinne des § 1 Absatz 1 oder 2 oder des § 1a sind"

§ 1 (3) reicht also nicht aus.

da sie als Angehöriger der US-Army Ihren Sold in den USA versteuert.

Eher als US Resident.

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