Hebelprodukte...

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3 Antworten

Auf www.hsbc-zertifikate.de gibt es unter "Wissen" eine Rubrik "kostenlose eBooks". Schau auch dort mal nach den Publikationen.

Aktien und Anleihen dürften Dir geläufig sein. Rohstoffe sind mit ihrem Spotmarkthandel auch recht einfach zu verstehen.

Aus solchen Basiswerten kann man Körbe oder Indices konstruieren, die dann beispielsweise durch ein Zertifikat abgebildet werden (Indextracker). Das sind sog. Delta-1 Derivate, die sich 1:1 mit ihrem Basiswert entwickeln.

Derivate, die sich nicht 1:1 mit ihrem Basiswert entwickeln, haben entweder eine Komponente, die den Gewinn- bzw. Verlustverlauf verändert (z.B. Outperformance-Zertifikate, Express-Zertifikate, Bonuszertifikate, Garantiezertifikate) oder aber für einen Teil des erforderlichen Kapitals für das Investment eine Leverage nutzt (Hebelprodukte).

Nimmt man beispielsweise ein Indextracker-Zertifikat, das dn DAX abbildet, in Kombination mit einem günstigen Put auf den DAX, kann man damit selbst eine Art von Garantiezertifikat herstellen, da die Puts Verluste kompensieren, der maximale Verluste (sollte der DAX steigen) auf den Preis des Optionsscheins beschränkt ist.

Hebelprodukte auf z.B. den DAX investieren auch in diesen, jedoch zahlt der Anleger nur einen Teil des Preises. Der Rest wird "finanziert", d.h. gegen Zinsen quasi als Darlehen aufgenommen. Der Kapitaleinsatz ist geringer als beim direkten Investment 1:1, aber das Instrument weist die Zinsen als Finanzierungskosten aus. Weiterhin müssen Hebelprodukte Risiken durch heftige Kursbewegungen oder Illiquidität von Märkten (z.B. wenn das Derivat auf einen S&P 500 in Deutschland gehandelt wird, während die US-Märkte noch geschlossen sind) einpreisen, d.h. man kann auch eine Preiskomponente haben, die von der Volatilität, Währungsrisiken etc. abhängt.

Daher ist auch klar, daß die Preise von Optionsscheinen steigen, wenn der Basiswert gleich bleibt, aber die Volatilität steigt. Das ist der Grund, warum Straddles in Zeiten steigender Volatilität funktionieren.

Die ganzen Begriffe kannst Du mal in Wikipedia nachschlagen :-)

Und wenn Du noch ein Buch kaufen möchtest, suche den Klassiker: "Options, Futures and other Derivatives" von John Hull. Alternativ kannst Du auch "Derivative Finanzmarktinstrumente: Eine anwendungsbezogene Einführung in Märkte, Strategien und Bewertung" von Bernd Rudolph anschauen, wobei das nicht als Erstbuch zu empfehlen ist, sondern eher als Hinterfütterung bereits vorhandenen Basiswissens.

Mir ist nicht ganz klar, wo genau das Problem ist, daher allgemeine Nennungen:

das ist ein (sehr) gutes Buch, aber auch sehr opulent:

"Optionen, Futures und andere Derivate" von John Hull. Gibt es in dt. und engl. Version.

Bei Amazon & Co kann man hier stöbern und weitere Bücher finden. Wenn du ein günstiges Buch willst, dann kannst du auch zum dtv greifen (Optionen und Futures verstehen).

Ok ist auch "Optionen, Derivate und strukturierte Produkte" von Schäffer Poeschel.

" und würde schon behaupten das mein Verständnis von Kapitalismus und der Marktwirtschaft doch die "Allgemeinbildung" diesbezüglich übersteigt."

Einfach nur Überheblich und unerzogen !!! Du hast alle Möglichkeiten , was brauchst du uns ?? Z... .

Sennheiser 03.02.2014, 16:12

Sry, so ist das wenn man mehr Geld mit 20 erbt als mancher in seinem ganzen Leben verdient...

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Sennheiser 03.02.2014, 16:30

Das ist weder Überheblich noch unerzogen.. sondern einfach Zielorientiert. Ohne diese Fähigkeit mich immer wieder an meinen Zielen zu orientieren, wäre ich nicht mit 17 zusammen mit meinem Bruder der jüngste Weltmeister auf der Beneteau 25 (Team LaRevoltosa,)

Nächstes Ziel, erfolgreiches handeln mit Wertpapieren lernen.

Zielsetzungen für die nächsten 9 Jahre. Erfolgreicher Weltumsegler und eigene 1. Millionen verdienen, unter 30. Das erste Ziel ist erreicht. Das zweite folgt zugleich.

Bisher hat einfach jeder Scheiß wie ausm Handgelenk geschüttelt funktioniert den ich angepackt habe...

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