HDI - gute Wahl bei Riesterrente und private Rentenversicherung?

3 Antworten

Du wirst vermutlich bei jeder Versicherung, die du abschließt, negatives finden. In dem Fall sind Strategiedepots bei Fondspolicen oft sehr teuer und die Versicherungskosten hast du wahrscheinlich für nichts. Es hätte wesentlich bessere Lösungen gegeben.

Sicher keine gute Idee war, neben der Riester-Rente mit maximaler Sparleistung auch noch 100 € im Monat in eine normale Rentenversicherung zu geben. War es deine Idee? Hat man als 23-jähriger keine anderen Ziele als die Rente? Haben dich die Abschlusskosten nicht stutzig gemacht? Für etwas weniger hätte es eine gute BU-Absicherung gegeben und die wäre sinnvoll gewesen. Riester mit Maximalbeitrag und gesetzliche Rente reicht für die Rente erst mal dicke. Der Rest, der übrig ist sollte dir den Weg dorthin sichen oder verschönen.

Es ergibt sich die Frage, wie und von wem du beraten worden bist. Aus meiner Sicht und wenn alles stimmt, sind die 100 € in die normale Rentenversicherung ein Beratungsfehler. Du wirst sie vermutlich irgendwann kündigen und könntest schon jetzt sinnvolleres mit dem Geld machen. Oder war der Tarif ungezillmert (halte ich für unwahrscheinlich)? Dann würde etwas übrig bleiben, wenn du sie kündigst.

Die 100 € im Monat in eine BU-Absicherung oder zum Fondsportfolio und schon ist der einzige Fehler, dass du statt einem ungezillmerten Riester-Fondssparplan (bei dem Anfangsalter wesentlich besser) eine Versicherung abgeschlossen hast. Wenn du deiner Rente etwas Gutes tun willst, stellst du das auch noch um.

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Berufsunfähigkeitsversicherung bzw in meinem Fall eine Dienstunfähigkeitsversicherung habe ich auch. Die läuft bei der DBV. Die Rentenversorgung ist für mich persönlich sehr wichtig. Also das hat mir niemand eingeredet. Ist für mich schon wichtig die Altersvorsorge. Auch wenn man nie weiß ob man es erleben wird. Da ich seit einigen Jahren und noch weitere 12 Jahre nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahle und dann nur zum geringsten Satz nachversichert werde mache ich mir natürlich schon Gedanken um die Rente...Auch wenn ich jetzt erst 25 bin. Ich mag aber gerne wissen was passiert wenn so eine Gesellschaft wie HDI oder so gegen den Baum läuft. Was passiert dann mit den Verträgen und den eingezahlten Geld? Einen Riestervertrag kann man ja relativ ohne größere Kosten auf einen neuen Anbieter übertragen falls HDI nicht mehr die tolle Gesellschaft ist wie ich das jetzt öfters mal gelesen habe. Lohnen sich denn solche Verträge noch aktuell oder gibt es dazu bessere Alternativen?

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@Schirmi1988

Du zahlst zwar nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein, bekommst aber etwas anderes, das wahrscheinlich besser ist, oder? Auch Angestellte der Kommunen, der Länder oder des Bundes haben Altersvorsorge. Sonst wäre Riester nämlich schnell eine Themaverfehlung, weil du keine Zulagen bekommst.

Gegen den Baum fahren kann in 40 Jahren - genauer geht es um 80 Jahre - jede Versicherung. Man muss sich auch mal verkalkulieren dürfen. Die Verträge werden dann vermutlich entweder von einer Sicherungseinrichtung des Bundes oder der Versicherungswirtschaft (gibt es schon, nennt sich "Protektor") oder von einer anderen Gesellschaft weitergeführt. Das ist also das kleinere Problem. Und ob dem HDI oder der, in die du tauschst in den 80 Jahren was passiert, ist auch vollkommen offen.

Dass man in einem über 40 Jahre laufenden Vertrag Geld für eine Rente bezahlt und Kosten dafür abzweigt, dass diese Rente oder ein Prozentsatz des Guthabens garantiert wird, ist ein Problem. Wann gehst du in Rente und was ist bis dahin mit Pension und Renten passiert? In welcher Währung willst du in 60 Jahren Rente und gibt es dann noch Rentner, die mehr als andere haben oder mehr eine Einheitsrente? Der, dessen Gedankenwelt nur die Stabilität der 65 Jahre seit 1948 hochrechnet, verkennt, was die 65 Jahre davor los war.

Du bist dem mit fondsgebundenen Versicherungen begegnet aber im Vergleich zu Fondssparplänen (die es auch Riester-gefördert gibt) ist das, was - bei einem 23 oder auch 25-jährigen in Sachwerte geht gerade in den wichtigen ersten zehn Jahren vernachlässigbar. Wenn du also statt der geförderten Rentenversicherung eine DWS TopRente oder einen vergleichbaren ungezillmerten Vertrag machst, ist das sehr sinnvoll, weil da in den 40 Jahren bis zur Rente nichts oder fast nichts in die Kosten und alles in Aktien geht. Das ist auch dass sinnvolle Gegengewicht zu Pension und Rente, die du in Geldwerten bekommst und die in 60 Jahren auch mal richtig weniger werden kann.

Die DWS TopRente gibt es (nebenbei auch in München) auch mit Beratung und Rabatt auf den Ausgabeaufschlag.

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Lieber Schirmi1988, ich gratuliere Dir zu Deiner monatlichen Sparrate! Unbedingt so weiter laufen lasssen ! Jede Änderung kostet wieder neue Abschlußgebühren und das woanders mehr rauskommt kann DIr keiner dieser hier selbsternannten Experten garantieren ! Wichtig ist in erster Linie das Du sparst, welcher Anbieter ist erst Zweitrangig. Warum fragst Du nicht Deinen Vermittler? Der wird Dir dasselbe sagen !

Liebe Grüße aus Singen

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und das woanders mehr rauskommt kann DIr keiner dieser hier selbsternannten Experten garantieren !

Das will und wird auch keiner machen !!

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Jede Änderung kostet Geld, daher überlege gut ob ein Wechsel sinn macht. Es wird viel berichtet, negatives und auch gutes. Laß Dich nicht verunsichern. Wenn Du die Möglichkeit hast Deine Raten bis zum Vertragsende durchzuziehen, dann mach weiter so. An Deiner Stelle würde ich nichts ändern und die anderen schwätzen lassen. Habe auch Rentenversciherungen und bin zufrieden damit, denn im Moment zahlen die noch eine überdurchschnittliche Verzinsung über 3,6%. Das ist genial. Die Tendenz ist aber fallend, leider. mal sehen wo die in 5 Jahren liegt. Ich hoffe noch über 3%, dann bin ich zufrieden.

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