HBCI-Zugang anlegen?

1 Antwort

Der Steuerberater muss in KaReWe-pro die Bank entsprechend anlegen und schlüsseln.

Bei den meisten Banken ist es so, dass DATEV dann eine Teilnahmeerklärung auswirft, die du unterschreibst und deiner Bank vorlegst. Das ist alles, was du tun musst.

Inzwischen hat der Steuerberater die Anforderung zur Abholung der Kontoumsätze an die DATEV geschickt. DATEV wartet jetzt, dass die Bank den Zugang freigibt. Von der Freigabe an können die Kontoumsätze vom Steuerberater mit dem Kontoauszugsmanager abgerufen und direkt ins Buchhalrungsprogramm eingespielt werden.

Einige wenige Banken erfordern eine andere Vorgehensweise. Darüber informiert DATEV in dem Moment, wo der Steuerberater die Teilnahmeerklärung drucken will.

Der Steuerberater sollte das aber wissen, schließlich muss er den Vorgang initiieren.

Manche Banken nehmen dafür 5 Euro im Monat, manche gar nichts.

Die 5 Euro sind aber gut angelegt:

  • Der Transport der Kontoauszüge zum Berater entfällt.
  • Damit enfällt auch die Möglichkeit des Verlustes.
  • Die Belege bleiben bei dir und können entsprechend weiterverwendet werden.
  • Die Verbuchung der Umsätze erfolgt schneller und fehlerfrei. Dies sollte sich im Honorar für die Buchhaltung widerspiegeln. Du bekommst die 5 Euro also zurück.
  • An den Buchungssätzen "kleben" die Konto-Informationen, so dass sie auch später (z.B. bei einer Betriebsprüfung) zuverlässig abgerufen werden können. Und das ohne im Papier zu wühlen.

Bei manchen Banken klappt das nicht. Wahrscheinlich sitzen da Pappnasen im Back Office, keine Ahnung.

Baustelle verursacht massive Umsatzeinbrüche. Was kann man raten?

Es geht um einen kleinen Tabakladen mit Hermes und Lotto. Durch die Baustelle kommen die Kunden einfach nicht mehr, das Ganze dauert wohl noch bis mindestens November, und auch danach sind die vorherigen Parkplätze nicht mehr vorhanden.

Die Inhaberin steht also den ganzen Tag in einem leeren Geschäft. Das tut mir so leid, ich mag sie sehr gerne.

Ob das Geschäft nach Abschluß der Bautätigkeit wieder ausreichend besser laufen wird, läßt sich bezweifeln, da auch dann die vorherigen Parkplätze fehlen.

Sie will natürlich ihr Geschäft nicht aufgeben, aber sie wird ordentlich Minus machen, befürchte ich.

Mein Tip war jetzt erstmal, sich die KV-Beiträge runtersetzen zu lassen. Das müßte doch aufgrund der massiven Umsatzeinbrüche möglich sein, und rückwirkend per Steuerbescheid für 2017 geht das ja nicht.

Kann sie sich z.B. bei der IHK beraten lassen?

Sie bräuchte bestimmt einen Berater. Also, sie müßte sich die Zahlen mal durchrechnen.

Aber den Mut zur Geschäftsaufgabe muß man auch erstmal finden. Zumal es hier in der Gegend auch für eine 50-jährige Frau auch nicht soviele Alternativen gibt.

Es ist ein kleiner Laden in einem abgelegenen Viertel einer Kleinstadt. Die Miete wird also auch nicht so hoch sein wie in anderen Gegenden.Sie macht natürlich mit ihrem Angebot ohnehin keinen großen Gewinn, eher bei Lotto. Bisher reichte ihr der Gewinn. Sie hat aber über Jahre keinen Urlaub gemacht, mit 6-Tage-Woche. Freie Tage bescherte ihr die 80-jährige Mutter als Vertretung.

Ja, wenn ich meinen Text so lese... fällt mir auch nichts mehr ein.

Ich würde den Laden (also den small-talk mit der Inhaberin) jedenfalls vermissen.

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