Hausverkauf. Wann wird das der Kaufpreis überwiesen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die normale Formulierung ist so, dass der Käufer den Betrag auf das Notaranderkonto zahlt. Von dort wird der Kaufpreis an Euch weitergeleitet, wenn alle Unterlagen vorliegen, die für die Eigentumsumschreibung notwendig sind.

Das organisiert alles der Notar. Wenn er sich beeilt, ist das in 14 Tagen erledig (Unbedenklichkeitsbescheinigung, Vorkaufsverzicht der Gemeinde, Auflassungsvormerkung).

Wie "wfwbinder" schon mitgeteilt hat, wird in der Regel alles über den Notar treuhänderisch abgewickelt. Die Zeitachse von 14 Tagen halte ich allerdings für ein bisschen zu optimistisch. Da müsste wirklich alles vollkommen glatt laufen. Realistischer scheinen mir 3 - 4 Wochen. Für jede Regel gibt es natürlich auch Ausnahmen. Soll heissen, wenn im Notarvertrag eine andere Fälligkeitsregel vereinbart wird, gilt selbstverständlich diese.

Üblicherweise teilt der Notar dem Käufer die Fälligkeit des Kaufpreises dann mit, wenn die Auflassungsvormerkung im Grundbuch eingetragen worden ist.

Ab wann kann ich mein Haus steuerfrei verkaufen?

Ich finde immer wieder diese Aussage: "Die Steuer für den Hausverkauf müssen Sie nicht zahlen, wenn Sie das Haus selbst genutzt haben. Die Pflicht zur Steuerzahlung kann innerhalb der Spekulationsfrist entfallen. Um innerhalb dieser Frist keine Steuer für den Hausverkauf zahlen zu müssen, reicht es aus, dass Sie oder Ihre Angehörigen im Verkaufsjahr und zwei Jahre zuvor in diesem Haus gewohnt haben".

Ich habe das Haus mit großen Grundstück im Mai 2014 gekauft und bewohne es seit dem 01.08.2014. Weil mir das alles zu groß ist, möchte ich es gerne verkaufen. Muss ich jetzt ingesamt 3 Jahre in dem Haus wohnen, bevor ich es verkaufen kann oder reichen auch 2 Jahre ab Kaufdatum?

Bin auch am überlegen beides getrennt zu verkaufen. Haus und das angrenzende große Grundstück. Auf hier weiß ich nicht ob da eine Frist eingehalten werden muss. Vielleicht kann mit Jemand hier etwas weiterhelfen.

...zur Frage

Kann ich wegen einem höheren Angebot den Notartermin platzen lassen?

Ich bin dabei ein Grundstück zu verkaufen. Der Interessent hat bereits einen notariellen Kaufvertragsentwurf vorgelegt, dessen Inhalt ich mit meiner Unterschrift abgesegnet habe. Beurkundet wurde der Vertrag noch nicht. Der Interessent hat bereits seine Finanzierung aufgebaut.

Nun liegt mir ein wesentlich höheres Angebot für das Grundstück vor. Habe ich noch eine Chance das höhere Angebot anzunehmen oder bin ich bereits an den ersten Interessenten gebunden? Bzw. wäre ich dem ersten Interessenten schadenersatzpflichtig, wenn er die Finanzierung rückabwickelt und die gesamte Zinsen als Vorfälligkeitsentschädigung zahlen muss?

Für eine schnelle Antwort wäre ich dankbar, da der Notartermin für den 02.11.2017 angesetzt ist.

Vielen Dank im Voraus.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?