Hausverkauf Maklerprovision

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7 Antworten

Schuldner der Maklerprovision ist der Auftraggeber, selbst wenn im Maklervertrag eine (anteilige) Übernahme durch den Käufer vereinbart wäre.

Seinen Vertrg sollte man lesen können und ich kann mir keinen Makler vorstellen, der eine Regelung träfe, wonach er leer ausgehen könnte :-)

Wie man die und etwaige Notarkosten dem Kaufinteressenten aufdrücken könnte, ist reine Verhandlungssache: Er wird im Gesamtergebnis nur das bezahlen, was seinen Vorstellungen entspricht und im Kaufvertrag konkret vereinbart würde.

G imager761

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Da muss Näheres in Eurem Vertrag stehen. Wenn der Makler kein totaler Penner ist wird im Vertrag stehen das in jedem Fall der Veräußerung also auch bei einem nicht durch den Makler vermittelten Kaufinteressenten die vereinbarte Courtage fällig wird.

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gammoncrack 14.09.2014, 18:21
Da muss Näheres in Eurem Vertrag stehen. Wenn der Makler kein totaler Penner ist wird im Vertrag stehen das in jedem Fall der Veräußerung also auch bei einem nicht durch den Makler vermittelten Kaufinteressenten die vereinbarte Courtage fällig wird.

Dann bringen wir das doch mal in vernünftiges Schriftdeutsch:

Es sollte Genaueres in Eurem Vertrag stehen. Wenn der Makler das zur Interessenswahrung richtig gemacht hat, wird im Vertrag stehen, dass im Falle der Veräußerung, auch durch einen nicht durch den Makler vermittelten Kaufinteressenten, die vereinbarte Courtage trotzdem fällig wird.

Ein paar Kommata mehr und der Ausruck "Penner" weniger, hätten zu einem akzeptablen Kommentar geführt!

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Wenn (!!!!) es dazu keine besonderen Vereinbarungen im Maklervertrag geben sollte, kannst Du jederzeit einen Käufer selber suchen und der Makler geht leer aus.

Oftmals enthalten Maklerverträge aber reichlich hinterhältige Klauseln, wie z.B. die Pflicht des Auftraggebers, Interessenten an den Makler zu verweisen. Da müßte man zunächst prüfen, ob die Klausel überhaupt wirksam ist und, welche Auswirkung sie haben könnte.

Ein nicht selten vorkommender Vorgang ist im übrigen, dass ein Kaufinteressent zunächst beim Makler anfragt und dann unmittelbar mit dem Eigentümer verhandelt. Direkt hat das zwar keine Auswirkung auf Dich, indirekt kann es sie schon haben und zwar dann, wenn der Käufer vor Abschluß des notariellen Vertrags von der auf ihn zukommenden Maklercourtage Kenntnis erlangt und plötzlich neu in die Preisverhandlungen eintritt.

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Je nach abgeschlossenem Maklervertrag! Ich habe mir bei meinen Immobilienverkäufen. bei Auftrag an einen Makler, mir immer die Option schriftlich freigehalten, bei Privatverkauf keine Provision (keine Kosten, auch der Privatkäufer nicht) an den Makler zu bezahlen.

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Dein Name ist deine Welt. Du hast einen Maklervertrag unterschrieben aber offensichtlich nicht gelesen. Da muss alles drin geregelt sein. Wir können dir nicht helfen, weil wir den Vertrag nicht haben.

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Franzl0503 13.09.2014, 15:47

Niklaus: Lesen allein hilft leider nicht immer, man muß es auch verstehen und schließlich auch die Konsequenzen bedenken, erst dann entscheiden.

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Normalerweise nicht, aber der Maklervertrag hilft weiter. Vereinbaren kann man alles. Notfalls abwarten bis der Vertrag abläuft und dann privat verkaufen.

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Wirf einfach mal einen Blick in den Maklervertrag. Da wird das Thema sicherlich abgehandelt sein.

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