Hausverkauf in dieser Zeit wegen Inflationsgefahr riskant?

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2 Antworten

Es sind Dir ja schon wertvolle Hinweise gemacht worden. Ich möchte das nur einmal etwas ergänzen: Dem Gerede von selbsternannten Gurus, die von Hyperinflation und Währungsreform fabulieren, vermag ich mich nicht anzuschließen. Die Inflation wird beherrschbar sein und wird weniger tragische Folgen für die Finanzen haben als ein sanierungsbedürftiges Haus. Schon ein Austausch der Heizzentrale kommt auf vierstellige Summen, die Erneuerung des Dachs verschlingt fünfstellige Beträge und das alles will bezahlt werden. Solche Sorgen hat man als Mieter nicht. Zudem: Derzeit werden vielerorts gute Preise für Immobilien bezahlt. Wer weiß, wie das in einigen Jahren sein wird. Durch den Verkauf des Hauses werden Vermögensmittel konsumierbar gemacht. Auch das ist für ältere Menschen doch ein Verkaufsargument. Statt sich weiter krummlegen zu müssen für ihr Vermögen kann das Geld mal "was für sie tun".

  • was wird das Ehepaar mit dem Geld aus dem Verkauf machen?
  • ist das Haus abbezahlt?
  • wer profitiert letztendlich von dem Verkauf?
  • in welchem Zustand ist das Haus?

Wenn das Haus abbezahlt und in gutem Zustand ist, dann würde ich im Moment bei steigenden Immobilienpreise nicht verkaufen, sondern es vermieten und von der Miete dann meine Miete zahlen.

Wenn bei dem Haus Renovierungskosten anfallen und das Ehepaar das Vermögen dazu nicht hat, dann kommen Probleme bei der Finanzierung.

Wenn das Haus in einer Gegend steht, in der im Moment die Preise steigen, würde ich nicht verkaufen.

Die Hyperinflation ist ein Gespenst, das sich bisher nicht gezeigt hat. Und ob sie wirklich kommt, ist unklar.

Ich selbst gehe von einer Inflation von max 5% bei den Konsumwerten aus. Die Vermögenswerte unterliegen bereits einer Inflation.

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