Hauskauf zu gleichen Grundbuchanteilen?

3 Antworten

Du musst nicht persönlich haften, aber der Belastung des Hauses zustimmen, denn nur auf die ideelle Hälfte Deines LAG gibt keine Bank Geld. Keiner würde je die ideelle Hälfte eines Hauses kaufen, wenn er seinen Kredit nicht tilgt.

Deshalb muss das gesamte Haus als dingliche Sicherheit zur Verfügung stehen.

Somit bist Du nicht persönlich im Risiko, aber mit Deinem Eigentum.

Seid Ihr Euch bei dieser Konstellation im klaren darüber was passiert, wenn einer von Euch beiden verstirbt?

Wer würde sein Erbe sein, wer würde Dein Erbe sein?

Würde sich der jeweils überlebende mit dem Erben verstehen?

Falls Ihr Euch gegenseitig als Erben einsetzt, bedenkt den geringen Freibetrag und den heftigen Steuersatz von 30 %.

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Ergänzend sei noch zu erwähnen, dass es auch nicht leicht wird, wenn die Partnerschaft auseinanderbricht und ein Rosenkrieg entsteht.

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@Snooopy155

Das kann man nie wissen. Wir sind 53 und beide schon geschieden. Natürlich ist es unser Wunsch, dass es hält und wenn es nicht so sein sollte, werden wir denke ich doch einen vernünftigen Weg finden bzw. uns durch einen Partnervertrag noch absichern.

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Ja, so dachte ich mir das ja schon.

Eine Überkreuz-Risikolebensversicherung sichert uns gegenseitig ab und schließt die Erbschaftsteuer aus. Einen Erbvertrag machen wir natürlich auch, da jeder von uns 2 Kinder hat.

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Klar geht das, nur wird das Bank deins Partners ein Gundschuld für das ganze Haus wollen. Dh . Im Falle eines Falles wird das Haus versteigert, dann alle Schulden deines Freund bei der Bank getilgt. Das gilt dann für alle Kredite, auch Dispo. Böse E-Freunde lassen gerne so viel auflaufen das das Haus weg ist und der Ex nichts bekommt.

Erst wenn die Bank befriedet ist gibts was für dich.

Bei der Bank musst du nix unterschreiben, dei haben doch dein ganzes Geld in Form eines "halben Hauses" bereits in der Tasche.

Kauf das Haus alleine, da du bereits die Hälfte hast, bekommst du locker enen Kredit. Dein Partner soll dir Miete zahlen

Lisa

Noch einige Empfehlungen:

Im notariellen Kaufvertrag sollte festgehalten werden, dass die Hälfte des Kaufpreises von dir aus Eigenmitteln

und die andere, auf den Lebensgefährten entfallende Hälfte mit Fremdmitteln

belegt wird.  Dadurch wird  eine spätere Vermögensauseinandersetzung erleichtert.

Lass dir für seine Hälfte ein Vorkaufsrecht (VK) für alle Verkaufsfälle grundbuchlich sichern;  allerdings mußt du dich wg. des VK mit dem Rang nach den Fremdmitteln zufrieden geben.

Übrigens: Das dingliche Vorkaufsrecht kann nicht von vorherein zu einem bestimmten festen Kaufpreis vereinbart werden.

Achte besonders darauf, dass sich die Haftung für die Fremdmittel nur auf das Objekt und nicht auf dein sonstiges Vermögen bezieht.

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Vielen Dank für diese Empfehlungen. Es ist echt ne Menge zu bedenken und zu regeln.

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Problem: Fällt bei der Umänderung bei Punkt 2 nicht wieder Steuer an, und dann gleich auf das ganze Haus? Und wäre eine Eintragung ins Grundbuch bei Punkt 1 gleich zu 50/50 besser? Meine Freundin kann aber kein Eigenkapital einbringen. Also würde ja dann auch Schenkungssteuer anfallen da ich das Grundstück finanziere und ihr quasi zu 50% schenke.

Oder wäre gleich bei Punkt 1 ein Eintrag mit 20/80 besser, um die Schenkungssteuer zu vermeiden (20.000€ Freigrenze)? Aber, kann die Freundin das ganze Darlehen für das Haus überhaupt mit mir zusammen aufnehmen wenn sie nur zu 20% im Grundbuch steht. Oder müsste man in dem Moment zu 50/50 wechseln, aber dann fällt doch wieder Steuer an oder nicht?

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