Hauskauf wem gehört was?

4 Antworten

Das Grundbuchrecht in Frankreich ist anders als bei uns, deshalb finanziert keine Deutsche Bank eine Immobilie in Frankreich und umgekehrt.

Bezüglich ERbrecht wird sehr viel davon abhängen, wo Ihr im Erbfall lebt. Ggf. auch wo die Ehe geschlossen wurde.

Die ERbschaft ist ähnlich geregelt, wie in Deutschland.

Stirbt jemand unverheiratet, aber mit Kindern, teilen sich die Kinder das Erbe zu gleichen Teilen.

Gibt es keine Kinder erben die Eltern.

Gibt es einen Ehegatten, so erbt der Ehegatte neben den Kindern 1/4, oder und dass ist speziell in Frankreich, den lebenslänglichen Nießbrauch am gesamten Erbe.

Natürlich können auch Verfügungen per Testament getroffen werden, aber das sprengt dann doch den Rahmen.

Die ERbschaftsteuerfreibeträge sind viel geringer als bei uns.

Man kann also nur raten gleich gemeinsam zu je 1/2 zu kaufen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ingrid

In D: Als Alleineigentümer könnte ein Bösgläubiger die Immobilie - ohne dich zu informieren - verkaufen oder verschenken, hoch mit Hypotheken und Grundschulden belasten, Zahlungen einstellen und dadurch die Zwangsversteigerung verursachen. Er könnte dich testamentarisch enterben und darauf hinwirken, dass dein Pflichtteilanspruch ins Leere läuft.

Wenn er sich sträubt, dir Miteigentum einzuräumen, sollte er dir wenigstens ein unentgeltliches Wohnrecht auf Lebenszeit mit dem Recht der Vermietung einräumen und an einwandfrei erster Rangstelle im Grundbuch sichern lassen.

Sie sollten das vielleicht besser in einem Forum für französisches Recht schreiben...

Es ist natürlich möglich, dass sich hier jemand zufällig auskennt, aber das muss dort nicht eins zu eins genauso geregelt sein wie in D.

Ja leider gibt es wenige Forums. Ich möchte mal erstmal wissen wie es in Deutschland ist, den höchstwahrscheinlich ist es das gleiche aber habe leider keine Ahnung

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@Ingrid5939

In D. ist es für das Eigentum einerlei, ob man verheiratet ist oder nicht. Wenn es einer kauft, gehört es ihm allein. Gemeinsames Eigentum entsteht nur, wenn beide den Kaufvertag unterschreiben.

Die Entscheidung, ob das Haus einem oder beiden gehört, ist also dann, wenn vor allem der Mann für das Familieneinkommen sorgt eine, ob er der Frau ein halbes Haus schenken will (warum?). Wenn sich beide gleich beteiligen, sollten beide im Grundbuch stehen. Wenn die Beteiligung merklich ungleich ist, helfen Darlehen oder man teilt das Eigentum nicht 50:50 sondern anders auf.

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Die Reservierung ist, sorry, sowas von Latte!

Der notarielle Kaufvertrag zählt.

Und da solltest Du dann als Käuferin mit aufgeführt werden.

Nur dann kommst Du auch mit ins Grundbuch.

Und Eigentümer des Hauses ist NUR, wer im Grundbuch mit eingetragen.

Das hat mit heiraten NULL zu tun.

Wenn Deinem Mann was passiert, ihr verheiratet seid, erbst Du und eure Kinder.

Bzw. gem. Testament.

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