Hauskauf über Makler, Tochter des Verkäufers führt Verhandlungen ( Angst. im Maklerbüro). Rechtens?

2 Antworten

Nach österreichischer Rechtslage ist die Sache eindeutig! Hat die Maklerfirma auf alle wesentlichen umstände welche den Hauskauf betreffen und vor allem aber auch auf einen möglichen Interesseskonflikt "schriftlich" vor der Vertragsunterzeichnung hingewiesen und wurde der Provisionsanspruch auch klar vereinbart ist der Provisionsanspruch rechtens. Fehlt aber nur eines davon (schriftliche Information über alle wesentlichen umstände, Vereinbarung der Provisionspflicht und Information über den Interessenskonflikt) kann 100% rückgefordert werden. Ich musste selbst schon Rückzahlen, weil ich die Information, dass ich auch Hausverwalter der Liegenschaft bin nur Mündlich nicht aber schriftlich gegeben habe.

Ich bin kein Jurist, habe aber im Rahmen meiner Immo-Aktivitäten sehr wohl die Information erfahren, dass Familienangehörige nicht als Makler auftreten dürfen, zumindest solange dies dem Käufer nicht offen gelegt wird. Ich rate zur Überprüfung (vielleicht mal folgendes Urteil anschauen: OLG Hamm vom 20.01.2000 22 U 75/99 MDR 2000, 635). Wie gesagt, übernehme keine Gewähr für die Richtigkeit.

Hauskauf von der Tochter aus finanziellen Gründen - spätere Schenkung?

Von der Tochter wurde vor fünf Jahren ein Wohnhaus sehr günstig (30.000 Euro) über eine Zwangsversteigerung erworben. Sie möchte das Haus energetisch sarnieren lassen und benötigt ein Darlehn über 50.000 Euro. Die Bank sieht das Haus als Sicherheit nicht geeignet an, weil der Kaufpreis so niedrig war und verweigert das Darlehn. Eigenmittel sind nicht vorhanden. Der Vater möchte der Tochter helfen, kauft ihr das Haus ab, übernimmt die Verpflichtungen und kann das gewünschte Darlehn beantragen. Die Tochter zahlt in Zukunft Miete an den Vater. 1. Grunderwerbssteuer fällt unter direkten Verwandten nicht an? 2. Alle Sarnierungsmaßnahmen, wie auch der Erwerb des Mietobjektes, kann der Vater steuerlich absetzen? 3. Wie erreicht man, daß die Tochter das Haus nach Abtrag der Darlehn oder bei Todesfall des Vaters das Haus zurück erhält und nicht mit den Geschwistern teilen muß?

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Maklerprovision bezahlen oder nicht?

Hallo, ich habe in Immonet gesehen, dass ein Haus in meinem nähern Umfeld verkauft wird. Über Immonet habe ich dann eine Auskunftsanfrage an den zu vermittelnden Makler gestellt und beim ersten Mal keine Antwort bekommen, woraufhin ich eine zweite Anfrage gesetellt habe. Auf diese hat mich der Makler angerufen und mir mitgeteilt, dass die Immobilie so gut wie verkauft ist. Einige Tage später habe ich mitbekommen, dass die Verkäufer des Hauses (Erbengemeinschaft) mehr Geld wollen und somit der Deal noch nicht geschlossen wurde. Nun habe ich den Makler ein drittes Mal kontaktiert und wiederum ein Abfuhr von ihm erhalten. Ich habe nun die Verkäufer selbst ausfindig gemacht und mit Ihnen gesprochen. Die Verkäufer als auch ich sind uns einig, dass wir eigentlich den Vertrag ohne Makler machen wollen, wir über die Art und Weise des Makler mehr als empört sind. Der makler hat den Verkäufern nicht mitgteilt, dass ein weiterer Interessent da ist, hat einen VK-Preis ohne Abstimmung des Verkäufers festgesetzt, hat mich immer versucht abzuwimmeln usw,. In der Zwischenzeit hat er mir noch das Expose mit dem Vermerk bereits reserviert zugeschickt. Meine Frage ist nun, ob ich in einem solchen Fall die Gebühr bezahlen muss oder nicht?

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