Hauskauf mit Wohnrecht, was ist zu beachten?

2 Antworten

Ganz viel Informationen, aber viele die man brauchen würde, fehlen.

  1. Natürlich, kaufen, zahlen und die Dame zahlt Miete, wäre einfach. Es müsste eben nur im Mietvertrag festgelegt werden, dass die Dame nciht gekündigt werden kann.

  2. Das Wohnrecht einer 80jährigen wäre mit 7,223 vervielfältigt werden. also wenn die Wohnung 500,- Netto kalt wäre, Jahreswert 6.000,- Wert des Wohnrechts 43.338,- Euro. Das wäre vom Kaufpreis abzuziehen.

  3. Der Sohn verkauft Teil des Kaufpreises ist der Wert des Wohnrechts. ist aber bei ihm nur relevant wenn er das kürzer als 10 Jahre im Eigentum hatte. Ausserdem nicht Euer Problem.

  4. Das Wohnrecht wird im Grundbuch eintragen, weil es sonst nicht sicher ist. Das behindert Euch aber bei der Finanzierung durch Kredite.

Der Ganze Vorgang ist beratungslastig. Man müßte die Wünsche des Sohnes kennen.

Wenn ihr das Nebengebäude nutzen wollt, wäre das privat, oder geschäftlich. Ist auch ein Einfluss der bedacht werden muss.

Danke für die Antwort. Ja, beratunglastig, wohl war.

Der Sohn braucht Geld, die Dame möchte dort wohnen bleiben. Wir könnten die Nebengebäude geschäftlich nutzen (sind z.Teil schon gemietet). Gekauft würde aber auf jeden Fall privat.

Könnten uns den Erwerb schon vorstellen aber nicht um jeden Preis. Vor allen Dingen weil das Objekt zum Teil auch sanierungsbedürftig ist.

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@ellaluise

Aber die Ausgaben sind dann anteilig abzugsfähig, oder wenn das Unternehmen eine GmbH ist, kann man vermieten.

Alles irgendwie relevant.

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Hallo ellaluise,

wfwbinder und franzl haben Dir die Frage schon sehr ausführlich beantwortet. Ich möchte nur noch auf die steuerliche Relevanz des Kaufs/Verkaufs hinweisen. Damit das Finanzamt nicht zu viel von Euch bekommt würde ich wie folgt vorgehen:

1.) Das Gebäude und Nebengebäude nach dem BewG (Bewertungsgesetz) bewerten lassen.

2.) Mit der Bewertungszahl/Summe in der Hand würde ich mir überlegen, ob ich das noch kaufen möchte oder nicht.

3.) Mit Verkäufer einen Kaufpreis aushandeln, der annehmbar ist und der, abzüglich des Wohnrechts (Barwert des Wohnrechts) um den Anteil des Wohnrechts unterhalb der Bewertungssumme liegt. Im optimalsten Fall sollte der Kaufpreis im Bereich: Bewertunszahl - Wohnrecht - 20.000 Euro liegen. Der Hintergrund hierfür ist eine drohende Schenkungssteuer, die bei Euch bei 30 % liegen wird. Ggfs sollte das Wohnrecht höher ausfallen, weil davon nur, wenn Ihr in Bayern wohnt 3,5 %, Grunderwerbsteuer bezahlt werden müssen.

Grunderwerbsteuer / Kauf / Wohnrecht / Bewertung?

Meine Frage lautet wie folgt:

Ich habe eine Immobilie mit zwei Wohneinheiten erworben. Auf einer Wohnung besteht ein im Grundbuch eingetragenes unentgeltliches Wohnrecht auf Lebenszeit, von dem derzeit kein Gebrauch gemacht wird. Des weiteren ist das Wohnrecht schon länger eingetragen, jedoch nicht auf den Verkäufer sondern einen nahen Verwandten. Zwischen dem Verkäufer und mir besteht kein Verwandschaftsverhältnis.

Dieses Wohnrecht wurde beim vereinbarten Kaufpreis bereits mit berücksichtigt.

Im folgenden habe ich nun ein Schreiben vom Finanzamt erhalten, dass sie neben dem Kaufpreis als Bemessungsgrundlage der Grunderwerbssteuer auch den Wert des Wohnrechts benötigen.

Frage 1: Wie berechnet man diesen Wert korrekt (am besten genaue Formel)

Frage 2: Wird der errechnete Wert mindernd auf den grunderwerbssteuerpflichtigen Betrag angerechnet, so dass vom Kaufpreis X noch de Wert des Wohnrechts abgezogen wird und sich erst daraus der zuzahlende Betrag ergibt.

Vielen Dank für die Unterstützung

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lebenslanges Wohnrecht für Sohn möglich?

Hallo,

ich hätte folgende Frage: Wäre es möglich, meinen einzigsten Sohn ( der auch Alleinerbe ist ), ein Wohnrecht auf Lebenszeit in meinen Haus einzuräumen? Der Hintergrund wäre folgender, ich bin 62 Jahre alt und möchte mein Haus, im Falle das Falles, nicht einen Pflegeheim überschreiben müssen bzw. verkaufen müssen um die Kosten für einen Pflegeplatz zu finanzieren. Wenn ich das Haus meinen Sohn jetzt überschreiben/ vererben würde, dann zählt ja die 10 Jahresfrist.

Mein Gedanke war jetzt, meinen Sohn ein lebenslanges Wohnrecht zu geben, denn so wäre das Haus eigentlich unverkäuflich und somit auch "sicher" vor dem Pflegeheim.

Ist meine Idee so richtig bzw. auch durchfürbar?

Für Antworten wäre ich dankbar.

Gruss Dieter

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lebenslanges Wohnrecht - wie sehen die Folgekosten durch das Finanzamt aus?

Hallo, mein Lebenspartner (57 Jahre) möchte mir (47 Jahre) ein lebenslanges Wohnrecht für eine von uns bewohnte Wohnung (98 m²) im Grundbuch eintragen lassen. Jetzt habe ich allerdings einen Bericht gelesen, der mich verunsichert. Kann mir jemand sagen, was das (in EURO ausgedrückt) bedeutet? Und wer bekommt dies vom FA "angelastet? Ich oder mein Partner als Eigentümer?

Textauszug aus meineimmobilie.de *"Lebenslanges Wohnrecht, wann das Finanzamt zuschlägt"

Ein solches Wohnrecht ist keineswegs steuerfrei. Das Finanzamt schlägt gnadenlos zu – gerade da, wo Sie es nicht erwarten. Denn: Das Wohnrecht ist viel wert, so sieht es das Finanzamt. Nämlich konkret die gesparte Miete für die Dauer des Wohnrechts. Allerdings weiß das Finanzamt selbstverständlich nicht, wie lange der Betreffende leben und damit sein Wohnrecht ausüben wird. Außerdem kann es eine Mietzahlung, die erst in 10 Jahren anfallen würde, auch nicht mit dem gleichen Wert ansetzen wie eine Miete, die aktuell zu zahlen wäre. Deshalb werden künftige Zahlungen abgezinst (diskontiert). Sie werden somit umso niedriger bewertet, je weiter der Zahlungszeitpunkt in der Zukunft liegt. Laut Gesetz muss das Finanzamt hierbei einen Zinssatz von 5,5 Prozent ansetzen (Paragraf 14 Bewertungsgesetz).

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