Hauskauf - wie werden die Kosten beim Notar festgelegt?

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Bemessungsgrundlage für die Notasrgebühren ist der reine Kaufpreis für die Immobilie, ohne Nebenkosten und ohne Möbel u.s.w., aber nur wenn letztere keine festen Einbauten sind. So gehören z.B. die Einbauwanne und andere Sanitäreinrichtungen oder die Heizungsanlage in aller Regel zur Immobilie. Am besten macht man für die beweglichen Einrichtungsgegenstände einen privatschriftlichen Kaufvertrag.

Die Kosten der Notare bestimmen sich, soweit bundesrechtlich nichts anderes vorgeschrieben ist, ausschließlich nach der Kostenordnung (KostO). Vereinbaren über die Höhe der Kosten (z. B. Honorar) sind unwirksam (§ 140 KostO).

Die Gebüheren des Notars errechnen sich aus dem Wert der Urkunde. Bei einem Kaufpreis von beispielsweise 390 000 € fallen an: 20/10 Gebühr 1.284,--, 5/10 Druchführung 312,-- + Schreibgebühren,Porto und Telefon,Steuern.

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