Hausfinanzierung - Zinsbindung durch Umschuldung mit einem Bausparvertrag

1 Antwort

Ich habe den Kommentar von Dir auf die Antwort von gtbasket gelesen. Seine Antwort und große Skepsis teile ich, aber die Idee ist ja nicht schlecht, um sich Zinssicherheit für viele Jahre schon heute zu sichern.

Ich habe daher noch ein paar Klärungsfragen:

Die Tilgungsaussetzung vom derzeit laufenden Darlehn ist problemlos machbar (nach Auskunft des Kreditgebers) und verursacht keine Mehrkosten?

Die Kosten und Konditionen für den Zusatzkredit lauten wie?

Was passiert, wenn unvorhergesehen der BSV in 4 Jahren nicht zugeteilt wird (ein sehr großes und realistisches Risiko, da der aufgepeppte BSV viel zu kurz läuft!) und der Zusatzkredit 6, 12, 18, 24 oder 36 Monate verlängert werden muß? Zinshöhe?

Niedrige BSV-Zinsen von 3,5 % p.a. bis 2025 klingen gut, verursachen aber eine Tilgungsquote und Annuität von wieviel? (Ich möchte nur anmerken, dass BSV in der Kreditphase oft eine monatliche Annuität von 1 % der Kreditsumme haben, was oft eine sehr hohe finanzielle Belastung bedeutet.

Die Alternative ist natürlich, dass BSV wie bisher weiter zu besparen und auf Zuteilung zu warten (das Guthaben müßte aber dazu bei ca. 40 % = €t 35 liegen). Würde das bis 2013 klappen (Unsicherheit)??? Das derzeit laufende Darlehn könnte 2013 aufgespalten werden in eine Portion 1, die variabel verzinst wird und die durch das kommende Bauspardarlehn abgelöst wird und eine Portion 2, die fest bis zur Volltilgung läuft. Unklar dabei ist natürlich das Zinsniveau für die beiden Anschlußfinanzierung in 2013, sowohl der variable Zins und der feste Teil.

Wie wird Schadensersatz bei Verzug des Bauträgers berechnet?

Hallo zusammen!

Ich habe vor Kurzem eine Immobilie gekauft - diese wird vstl. ein halbes Jahr später fertig gestellt sein, als ursprünglich geplant (in dem mit dem Bauträger geschlossenen Kaufvertrag ist der Fertigstellungstermin eindeutig fixiert).

Eine pauschale Schadensersatzregelung, die ursprünglich Bestandteil des Kaufvertrags war, haben wir vor Unterzeichnung des Vertrags beim Notar bewusst streichen lassen, da sie uns zu niedrig schien. Mit dem Bauträger haben wir uns bereits auf eine Nutzungsausfallentschädigung verständigt - offen ist noch der Schaden, der uns durch die Verzögerung mit Blick auf Bauzeit- und Bereitstellungszinsen etc. zusätzlich entstanden ist.

Meine Frage ist, wie ich den Schaden, den ich ggü. dem Bauträger geltend machen möchte, konkret berechne.

Meiner Meinung nach berechnet sich der Schaden folgenderweise:

• Der Bauträger hat die in dem Verzugszeitraum angefallenen Bauzeit- und Bereitstellungszinsen zu tragen. • Unsere Zinsbindung beträgt 20 Jahre. Wir fangen allerdings ein halbes Jahr später mit der Tilgung an, als ursprünglich geplant. Wir profitieren am Ende nur 19,5 Jahre von der Zinsbindung. Die Restschuld ist bei 19,5 Jahren Tilgung natürlich höher als bei 20 Jahren. Meiner Meinung nach müsste der Bauträger für die Differenz der Restschuld (20 Jahre vs. 19,5 Jahre) aufkommen. • Von den oben aufgeführten Kosten (Bauzeit-/Bereitstellungszinsen; Differenz Restschuld), die wir ggü. dem Bauträger geltend machen wollen, müssten, so würde ich annehmen, die Sollzinsen abgezogen werden, die wir in den ersten sechs Monaten hätten zahlen müssen, wäre die Wohnung fristgerecht und nicht mit sechs Monaten fertig gestellt wurden.

Ich wäre Euch / Ihnen für spontane Unterstützung sehr dankbar. Ein konkretes Rechenbeispiel würde unter Umständen helfen.

Herzlichen Dank im Voraus und viele Grüße!

...zur Frage

Wir möchten unsere Immobilie mit Restschuld verkaufen, wann dürfen wir ausziehen und die Zahlungen einstellen?

Hallo!

Mein Mann und ich haben im Jahr 2007 eine Immobilie erworben. Im Jahr 2008 haben wir sie bezogen.

Vollfinanziert.

Nun hat sich unsere finanzielle Situation in sofern verändert dass mein komplettes Gehalt weg fällt und wir eine Person mehr geworden sind.

Langsam aber sicher wird es eng. Und die finanzielle Belastung fängt an uns aufzufressen.

Kurz um: wir hängen fest. Es sieht nicht gut aus für unsere wirtschaftliche Zukunft und wir diskutieren sogar die Insolvenz. Nur um endlich wieder Land zu sehen.

Nun haben wir uns dazu entschieden unser Haus zu verkaufen. Anders geht es nicht.

Wie läuft das nun für uns? Können wir erst ausziehen wenn das Haus verkauft ist oder schon vorher und somit die Zahlungen schon einstellen vor Verkauf des Hauses?

Ein Bekannter riet uns sogar dazu die Zahlungen einfach einzustellen und uns quasi aus der Finanzierung werfen zu lassen!

Wir sind wirklich absolut planlos.

Vielen Dank für eure Antworten.

...zur Frage

Wie das meiste aus altem Bausparvertrag rausholen?

Hallo,

ich habe einen alten Bausparvertrag, die Daten dazu:

  • Vertragsbeginn 15.07.1999
  • Sparzinssatz 3,0%
  • Bonuszinssatz 1,0%
  • Bonus 502,10 EUR
  • unverbindliche Zuteilungsaussicht 1 Monat
  • Regelsparbeitrag 51,12 EUR (100 DM)
  • Bausparsumme 10.225 EUR (20.000 DM)
  • aktueller Kontostand 5.388,04 EUR
  • Sie haben 52,7% der Bausparsumme eingezahlt.
  • Anscheinend 1% Abschlussgebühr die am Ende erstattet wird

Ich brauche das Geld gerade nicht, bauen will ich auch nicht. Habe aktuell auf einem Tagesgeldkonto bei gut 1% Geld liegen und zahle seit über 10 Jahren nix mehr beim Bausparvertrag ein. Wohnungsbauprämie/Arbeitnehmersparzulage hab ich zwischendurch mal gemacht, jetzt liege ich mit meinem Gehalt aber über der Grenze.

Wenn ich das richtig sehe wäre jetzt für mich das beste einmalig irgendwas zwischen 2000 und 3000 € einzuzahlen und dann ein paar Jahre zu warten bis die Bausparsumme durch die Zinsen erreicht ist und dann gekündigt und ausgezahlt wird.

  • Wie hoch genau sollte die Summe genau sein? (laut Finanztest 1/2013 soll man bei ca. 85% aufhören)
  • Zählt der bisher erreichte Bonus zum erreichen der Bausparsumme mit rein oder ist der extra?
  • Kann ich ohne Probleme einfach einmalig eine größere Summe auf das angegebene Konto überweisen oder kann es sein das das nicht erlaubt ist und monatlich gezahlt werden muss?
  • Was much ich beachten damit ich auf jeden Fall den Bonuszins ausgezahlt bekomme und auch die Abschlussgebühr? Anscheinend versuchen die Bausparkassen sich vor dem Bonus gerne zu drücken.
  • Anscheinend kann man die Bausparsumme nachträglich erhöhen. Aber dann gibt es wahrscheinlich statt 3%+1% nur noch 0,5% oder so?

Vielen Dank schonmal!

...zur Frage

Hausfinanzierung Umschreiben!

Mein Mann und ich,haben vor ca 3 1/2 jahren das Haus von meiner Mutter und ihren (damals noch Ehemann) zur Hälfte Gekauft.Grund war die Scheidung.Alleine hätte meine Mutter das Haus nicht halten können.Wir wohnen in der Oberenetage mit unseren 2 Kindern.Wir mussten meinen Stiefvater auszahlen und die Restschuld übernehmen.insgesamt 116.000€ .Meiner Mutter gehört eine Hälfte des Hauses und die andere Hälfte gehört mir und meinem Man zu gleichen Teilen.Nun ist es so Das uns die Wohnsituation zu eng wird und viele Probleme in der Familie aufgetreten sind.Deswegen Spielen wir mit dem Gedanken ,mein Mann und ich,ein anderes Haus zu kaufen.Wir möchten dann unsere Teile vom Haus,an meine Mutter abgeben und auch die finanzierung würden wir gerne so ändern,das die Monatlichen belastungen von meiner Mutter getragen werden müssen.Wir möchten gerne aus der Finanzierung raus um einen anderen Kredit aufzunehmen um in das andere Haus zu ziehen.Kennt sich jemand damit aus oder hat vielleicht jemand erfahrungen damit??Mich würde interessieren ob das möglich wäre,ohne Probleme.

...zur Frage

Soll ich einen Bausparvertrag abschließen, um den günstigen Zins für die Anschlussfinanzierung zu sichern?

Guten Tag zusammen,

folgende Situation:

Im letzten Jahr habe ich eine Eigentumswohnung gekauft (Neubau, Kaufpreis um die 200.000 EUR) und selbst bezogen, zusammen mit meiner Freundin. Wir hatten ca. 2 Jahre nach einer passenden Mietwohnung gesucht, aber einfach nichts passendes gefunden.

Kaufen wollte ich eigentlich (noch) nicht. Später sollte es mal ein Haus werden. Bei den aktuellen Preisen ist das allerdings kaum möglich bzw. höchst unvernünftig. Alles, was annähernd in Frage kam, liegt bei uns in der Gegend bei mind. 350.000 EUR, eher noch deutlich drüber. Ich bin absolut kein Handwerkertyp aber doch recht pingelig, also kommen Häuser um die 200.000 EUR nicht in Frage.

In der Wohnung fühlen wir uns nun sehr wohl, haben eine große Terrasse, einen kleinen Garten, nette Nachbarn, tolle Lage usw. Für 1 Kind ist mind. genug Platz, so dass wir wohl die nächsten Jahre auf jeden Fall bleiben werden.

Nun zum eigentlichen Punkt:Ich habe das Darlehen über einen unabhängigen Berater abgeschlossen und die Zinsbindung auf nur 10 Jahre festgesetzt. Im Nachhinein bedauere ich dies ein wenig, allerdings war zum Zeitpunkt des Kaufs der niedrige Zins (1,82 %, zum damaligen Zeitpunkt und mit nur ca. 15 % EK schon recht gut) ausschlaggebend, außerdem wollte ich in der Whg. ohnehin nicht alt werden und strebe an, in den ersten 10 Jahren schon kräftig zu tilgen.

Dennoch lockt mich der Gedanke, einen Bausparvertrag abzuschließen, um zumindest etwas Sicherheit zu haben. Der Berater weiß natürlich mit interessanten Angeboten zu locken, z. B. sichern Wüstenrot oder alte Leipziger z. Zt. 2,5 % zu. Ich könnte also einen Bausparvertrag über insgesamt 70.000 EUR abschließen um mich gegen evtl. steigenden Zins abzusichern.

Mir fällt aber immer wieder auf, wie schlecht Bausparverträge allg. abschneiden: "am Ende verdient nur die Bank" usw. Sicher, in der Ansparzeit gibt's keine Zinsen, also Verlust ggü. Inflation, aber sonst?

Ich habe keine Ahnung, was die Zukunft bringt, evtl. entdecken wir in ein paar Jahren unser Traumhaus, vielleicht fühlen wir uns aber so wohl, dass wir in der Whg. bleiben möchten, ggf. auch weiter vermieten... Bei der aktuellen politischen Lage würde ich es auch nicht ausschließen, mal ins Ausland zu gehen.

Nochmal die Eckdaten:

  • Darlehen über insgesamt 190.000 EUR
  • 1,82 % Sollzins, 10 Jahre
  • monatliche Rate 649 EUR (bei 2,22 % Tilgung, kann diese auf ca. 2,8 % erhöhen, tendiere aber zu Sondertilgungen - max. 5 % p.A. erlaubt)
  • Zinsanteil der Rate also bereits unter 300 EUR / Monat
  • monatl. Sparrate: 500-1000 EUR (variiert, meist um die 800 EUR. Bei zukünftigen Gehaltserhöhungen entsprechend mehr.)
  • Ich könnte also ca. 6000 - 9500 EUR Sondertilgung p.A. leisten (Oder alternativ sparen).

Mein aktueller Sparplan sieht so aus: die monatl. Sparrate gesplittet in Aktienfonds und auf Tagelsgeldkonto, und dann jährlich entscheiden, ob und wieviel getilgt oder weiter gespart wird.

Mann, langer Text. Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe :)

...zur Frage

Vorfälligkeitsentschädigung LBS

Im Febr.2010 hat mein Sohn für die Renovierung unsere Wohnung in die er selber eingezogen ist 50 000 € mit einem Bausparvertrag von der LBS vorfinanziert,mit Eintrag ins Grundbuch da wir Eigentümer sind. Monatlich 231,60 € Ansparung Monatlich 168,40 € Zinsen macht zusammen 400,00 € Guthaben 31,12.14 25,183 € inkl.Sondertilgung Dez.2010 Jetzt möchte er Neubauen und wir möchten die Restschuld zum 01.01.2015 ablösen,die Zuteilung ist durch die Sondertilgung am 30.04.2016. Heute bekamen wir das Ablöseangebot von der LBS Guthaben. 25 071,00€ Plus. 902,00€ Guthabenzinsen Plus. 180,00€ Wohnungsbauprämie Plus. 2749,00€ Ausgleichsumme Ablösesumme 28760,00€

Ist es richtig das die Guthabenzinsen 902 € + Ausgleichsumme 2749 € =3651 € nehmen dürfen normale Zinsen bis 30.04.2016 wären 2700 € meiner Meinung nach ist es Wucher. Beratungsprotokoll wurde ihm nicht gegeben

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?