Hausfinanzierung möglich?

3 Antworten

Ein Schufa-Score von 86,20% ist "negativ". Insofern ist Deine Einschätzung also schon einmal nicht zutreffend.

Ob Du den Kredit trotzdem bekommen wirst kann hier doch niemand abschätzen.

Was Du zum Beispiel nicht schreibst ist, wie hoch denn nun Dein Einkommen ist, wie Dein Familienstand, wie hoch das Eigenkapital, wie hoch der beabsichtigte Kredit, um nur die wesentlichen Punkte zu nennen.

Wenn Dein Kreditvermittler Dir Hoffnung auf den Kredit macht, wird er dazu wohl einen Grund haben.

Es wird aber wohl auch einen Grund haben, daß man erst einmal einen Sachverständigen dahin schickt. Wenn Du den nicht beauftragen und bezahlen willst ist die Sache von Anfang an erledigt.

Ergänzend zu der hervorragenden Antwort von Privatier habe ich noch Anmerkungen aus der Praxis.

  • Nur auf Basis Deiner Einschätzung wird eine Bank keine 120TEUR Renovierungskosten finanzieren. Hier ist i.d.R. eine Kostenaufstellung eines Architekten bzw. Bausachverständigen notwendig.
  • Dann sind bei einigen Banken die finanzierbaren Renovierungskosten gedeckelt. Z.B max. 50% vom Kaufpreis. Ist nachvollziehbar, da das finanzierte Objekt die Sicherheit für die Bank darstellt. Bei einer Verwertung wären die Abrusskosten sicherlich höher wie der Grundstückswert.
  • Finanzierungsvermittler wie Dr. Klein haben Zugang zu einem umfangreichen Pool verschiedener Finanzierer. Die Dir gegebenen Konditionen sind ersteinmal rein indikativ. Erst wenn der Finanzierungswunsch bestätigt wird erfolgt ein Datenabgleich mit der Schufa bzw. weiteren Auskunfteien. Es kann sein, dass es dann auch zu einer Ablehnung, bzw. Konditionsaufschlag kommt.
  • Dann sind alle Unterlagen einzureichen. Eine Besichtigung des Beleihungsobj. ist auch obligatorisch. Erst danach erfolgt eine finale Finanzierungszusage.
  • Unsinnige Kleindarlehen sind für manche Banken ein k.o. Kriterium.
  • In der Praxis hatte ich schon einen Fall, da wurde die Finanzierung bei einen Score von 94% abgelehnt, trotz hervorragendem Einkommen.
Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Falsches Vorgehen.

Du gehst zu einer Bank vor Ort. Sparkasse, Volksbank oder so. Dort wo das Objekt ist.

Bringst die Unterlagen mit und machst ein Gespräch mit einem Berater.

Der erklärt Dir dann recht schnell was Du alles brauchst, wie die Bank so ein Objekt sieht, ob Eigenleistungen in dieser Höhe in Deinem Fall möglich sind, wie die Auszahlungsbedingungen sind - denn Du wirst oftmals erst Geld für Material brauchen und dann beginnt die Arbeit. Gekauftes Material ist aber keine Sicherheit für eine Bank. Also wirds hier schon schwierig.

Höheren Kredit aufnehmen damit Schwiegereltern ebenfalls Immobilie kaufen können?

Hallo, ich erhoffe mir ein paar fachliche Meinungen oder Antworten mit Erfahrungswert, denn emotional in der Sache bin ich selbst genug :)

Mein Ehemann hat aus einem Versicherungafall einige hunderttausend erhalten. Nun wollen wir uns den Traum vom Haus mit unseren zwei, bald drei Kindern, verwirklichen.

Das Geld reicht aber noch nicht für Haus und Möbel, Küche, Notar usw. Wir müssen über 100.000€ Kredit aufnehmen. Nun wollen seine Eltern auch eine Wohnung kaufen ohne jegliches EK und wollen von uns 50.000€ geschenkt haben. Den Rest gibts angeblich auf Kredit. Sie sind Anfang 50 und leben zur Miete. Das bedeutet unser Kredit steigt und vor allem ich soll mich mit meinem Mann um mehr als für uns selbst nötig verschulden, damit meine Schwiegereltern die Wohnung bekommen, die sie sich mit ihrem Lebensstil eigentlich nicht leisten können. Ich unterstütze Eigentum bei Ihnen sehr, denn an Rente wirds kaum was geben. Es sieht so aus, als müssten wir später für Pflege aufkommen. Aber sie sind jung genug und gesund, um mehr als Teilzeit arbeiten zu gehen. Gerade die Schwiegermutter gibt sich zufrieden mit ihrem Job ("für sooo reichts"). Sie überteiben es mit Geschenken für die Kinder und nennen uns geizig, weil wir nicht für Oster- und Weihnachtsgeschenke pro Kind mehr als -00€ ausgeben wie sie. Tja, wir finden 50€ pro Kind genug. Diese Infos finde ich am Rande wichtig, weil es schließlich nicht so ist, dass sie gerne aus eigener Kraft würden und es versuchten. Sondern es für selbstverständlich halten, dsss man sie unterstützt, da ja das wieder ins Erbe eines Tages übergeht.

Ist es aber für später für die Zeit der Pflege, angenommen sie bräuchten diese, sinnvoll, in ein solches 'Projekt' zu investieren?

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