Haus wird von leb.Eltern an 1.Erben überschrieben,2.Erbe wird vom 1.ausbezahlt,worauf ist zu achten?

1 Antwort

Nach dem neuen Erbschaftsteuerrecht ist die Schenkung des Hauses in dem man selbst wohnt steuerfrei. § 13 Abs 4 a ErbStG.

Da die Übertragung aber auch mit dem Wohnrecht belastet ist, wäre vermutlich auch nach dem Alten Recht keine Steuer angefallen.

Deie zahlung an den anderen Erben muss der Pflichtteilsregelung entsprechen.

Also Wert des Hauses, abzüglich aller Belastungen (ggf. Restschulden, das neu einzutragende Wohnrecht usw). Die Zahlung muss dann so hoch sein, das sie mindestens 1/4 des Gesamtvermögens ist.

Wenn die Erben die Kinder sind, wäre der steuerfreie Betrag 400.000,- Euro für jeden.

Das Wohnrecht sollte unbedingt im Grundbuch eingetragen werden.

Haus mit Einliegerwohnung an 2 Söhne überschreiben, Wohnrecht in Einliegerwohnung für Vater

Hallo, der Vater meines Freundes hat aufgrund unserer Wohnungssuche die Idee gehabt, das Haus in dem er jetzt lebt, schon zu Lebzeiten auf seine beiden Söhne zu überschreiben und sich selbst mit einem lebenslangen Wohnrecht in die Einliegerwohnung zurückzuziehen, damit wir beide im Haus wohnen können. Das Haus sowie das Grundstück sind in einem sehr guten Zustand und etwa 500000 Euro wert (grob geschätzt) Streitigkeiten in der Familie gibt es bisher nicht. Nächste Woche kommt der Bruder meines Freundes, der 900 km entfernt wohnt, zu uns, um mit uns über alles zu sprechen. Nun wüsste ich gerne, welche Möglichkeiten wir haben, um den Bruder nicht zu benachteiligen, zumal er der Überschreibung ja mit zustimmen muss.

Folgende Möglichkeiten ziehe ich in Betracht: 1. Haus wird an meinen Freund überschrieben, wir zahlen dem Bruder Miete in Höhe von 50% der Gesamtmiete, die wir für das Haus erhalten könnten. 2. Wir bezahlen dem Bruder seinen Anteil in Form einer Verrentung in Höhe eines vereinbarten Vertrages bis zum Ableben des Vaters. Aus dem Resterbe - hier ist einiges vorhanden, bezahlen wir ihm dann den Rest. 3. Mein Freund überschreibt seinem Bruder seine abbezahlte Eigentumswohnung und den Rest erhält er entweder über Verrentung oder mit dem Resterbe ... Letztendlich weiss ich, dass wir uns einigen müssen und eigentlich sämtliche Möglichkeiten in Betracht kommen.

Aber gibt es hier auch gängige Vorgehensweisen? Hat jemand schon Erfahrung damit? Was muss noch bzgl. des Wohnrechts und der Steuer beachtet werden?

Vielen Dank im Voraus Gruß Ches

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Haus überschreiben oder vererben

Meine Eltern wollen dass Haus was sie besitzen auf mich noch zu Lebzeiten überschreiben, da sie der Meinung sind, dass es vorteilhafter ist als zu vererben. Das Haus wollen meine Eltern mir überlassen. Allerdings habe ich noch einen Halbbruder mütterlicherseits. Meine Mutte ist schwer krank und möchte, dass alles so gut wie möglich geregelt wird, damit meine Vater und ich nicht so große Pobleme hinterher haben. Wie ist es am besten dies zu regeln. Was ist steuerlich und allgemein vorteilhafter?

Vielen Dank

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Wenn Aktien vor 2009 gekauft wurden und jetzt vererbt werden, hat man als Erbe auch Steuervorteil

Kann Erblasser den Steuervorteil an seine Erben weitergeben, wenn er Aktien noch vor 2009 gekauft hat?

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Alleinerbe und Pflichtteil

Guten Tag,

Erblasser: Verstorbener Vater

Erbberechtigte Personen?: Sohn P. Tochter E.

(Jeweils 1 Halbbruder und 1 Halbschwester mütterlicher Seitz, Mutter ist
vor 18 Jahren verstorben ist und per Pflichtteil wurde von Vater ausbezahlt.)

Mein 95jähriger schwerpflegebedürftiger und verwitweter Vater ist kurz vor Weihnachten verstorben. Er wurde von mir (Sohn P. und meiner Ehefrau) die letzten fast 4 Jahren mit Unterstützung eines ambulanten Pflegedienstes in seinem Häuschen gepflegt und erst Mitte August, nach einem Totalzusammenbruch - und nachdem keine häusliche Pflege mehr möglich war - von mir in einem nahegelegenen Pflegeheim untergebracht (habe eine Generalvollmacht) , dort wurde wirklich für ein Würdiges Weiterleben gesorgt.

Ich hatte meinen Vater, der ja nur 500 € Rente und ca. 10000 € Rest-Ersparnis hatte, ab dort monatlich jeweils 350 € Pflegezuschuss überwiesen, da das Pflegeheim ja sehr, sehr teuer war.

  • Mein Vater hatte 1999 ein notarielles Testament gemacht und mich als "alleinigen und ausschließlichen Erben" für das vorhandene sanierungsbedürftige Häuschen mit kleinem Garten und einen kleineren übriggebliebenen Geldbetrag eingetragen, da er von seiner Tochter E. im Stich gelassen wurde und diese Ihr Erbe bereits vor vielen
    Jahren ausbezahlt bekam (Erbvertag war in einer bekannten Geldkassette und war
    verschwunden).

  • Meine leibliche Schwester E., hatte eigentlich schon vor vielen Jahren ihr Erbe
    ausbezahlt bekommen, sie lebt seit über 15 Jahren mit ihren Freund in einem südlichen Land und lässt den „Herrgott einen guten Mann“ sein

    o der zu jener Zeit aufgesetzte private Erbvertrag ist wieder verschwunden, wie auch damals vor über 18 Jahren das handschriftliche Testament meiner Eltern als meine Mutter starb, in diesem ich außer meinem Vater auch als Erbe erwähnt wurde (es war niemanden etwas nachzuweisen wer das damalige Testament u. später den priv. Erbvertrag entnommen hatte...)

    o Meine Schwester kümmerte sich seither wie auch zuvor nicht mehr um ihren Vater, und auch nicht um meine und meiner Ehefrau "unserer" Entlastung, als sie
    von mir telefonisch von fast 4 Jahren erfuhr, dass unser Vater einen Herzstillstand
    hatte und von nun an pflegebedürftig war.

    o Sie besuchte Vater das letzte Mal vor über 5 Jahren zum 90. Geburtstag für einige Stunden, das war der 2. Besuch seit über 15 Jahren.

Meine Frage:

  • Muss ich meiner Schwester trotz diesen Vorkommnissen den Pflichtteil von 25 % der Gesamterbes ausbezahlen?
  • Das doch sehr renovierungsbedürftige Haus muss erst von mir geräumt und verkauft werden (und ich und meine Ehefrau müssen wieder, wie all die vielen Jahre zuvor, alles
    aus eigener Kraft stemmen und die anderen sonnen sich)
  • Kann ich, wenn ich den Pflichtteil ausbezahlen müsste, eine Stundung beantragen, bis der wahre Wert ermittelt oder durch Verkauf erzielt wird.

Vielen Dank

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Zwangsversteigerung angesetzt nachdem der Vermieter verstorben ist. Erben noch unbekannt. Was passiert nach der Zuschlagserteilung?

Hallo,

ich würde gerne bei einer Zwangsversteigerung für ein Haus mitbieten, habe aber reichlich Sorgen, ob ich vielleicht Gefahr laufe sowohl das Haus als auch das Geld nach dem Zuschlag zu verlieren. Die Sache ist etwas verzwickt. Der Hauseigentümer und Vermieter ist leider verstorben. Es gibt keine Erbenansprüche bzw. sind die Erben unbekannt. Was passiert wenn ich ein Zuschlag bei der Versteigerung bekomme, eine neue Grundschuld eingetragen wird und einige Zeit später doch noch die Erben auftauchen?

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Genügt Testament der Tante, um mir Haus zu überschreiben?

Wenn eine Großtante mir ein Haus per Testament vermacht hat, brauche ich dann nach ihrem Ableben nochmals den Notar, um das Haus formgültig auch mich zu übertragen? Oder wie läuft das mit den Erben? Die müssen mir doch das Haus überlassen.

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