Haus wird von leb.Eltern an 1.Erben überschrieben,2.Erbe wird vom 1.ausbezahlt,worauf ist zu achten?

1 Antwort

Nach dem neuen Erbschaftsteuerrecht ist die Schenkung des Hauses in dem man selbst wohnt steuerfrei. § 13 Abs 4 a ErbStG.

Da die Übertragung aber auch mit dem Wohnrecht belastet ist, wäre vermutlich auch nach dem Alten Recht keine Steuer angefallen.

Deie zahlung an den anderen Erben muss der Pflichtteilsregelung entsprechen.

Also Wert des Hauses, abzüglich aller Belastungen (ggf. Restschulden, das neu einzutragende Wohnrecht usw). Die Zahlung muss dann so hoch sein, das sie mindestens 1/4 des Gesamtvermögens ist.

Wenn die Erben die Kinder sind, wäre der steuerfreie Betrag 400.000,- Euro für jeden.

Das Wohnrecht sollte unbedingt im Grundbuch eingetragen werden.

lebenslanges Wohnrecht für Sohn möglich?

Hallo,

ich hätte folgende Frage: Wäre es möglich, meinen einzigsten Sohn ( der auch Alleinerbe ist ), ein Wohnrecht auf Lebenszeit in meinen Haus einzuräumen? Der Hintergrund wäre folgender, ich bin 62 Jahre alt und möchte mein Haus, im Falle das Falles, nicht einen Pflegeheim überschreiben müssen bzw. verkaufen müssen um die Kosten für einen Pflegeplatz zu finanzieren. Wenn ich das Haus meinen Sohn jetzt überschreiben/ vererben würde, dann zählt ja die 10 Jahresfrist.

Mein Gedanke war jetzt, meinen Sohn ein lebenslanges Wohnrecht zu geben, denn so wäre das Haus eigentlich unverkäuflich und somit auch "sicher" vor dem Pflegeheim.

Ist meine Idee so richtig bzw. auch durchfürbar?

Für Antworten wäre ich dankbar.

Gruss Dieter

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