Haus verkauft ! Wie lange muß ich davon Lebensunterhalt bestreiten?

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Bevor Du das Haus verkaufst, solltest Du Dich auf jeden Fall von einer Beratungsstelle beraten lassen, z. B. Caritas, Rotes Kreuz oder VDK. Wohngeld bzw. Lastenzuschuß kannst Du auf jeden Fall bei Deiner Kommune beantragen. Wenn Du nur 480 Euro Unterhalt hast, müßtest Du doch noch ergänzend AlgII bekommen! Wenn Du das Haus verkaufst und Dir 60.000 Euro übrig bleibten, dann rechnet die Arge eben aus, wie viel Monate Du (bei Sparsamen Leben wir bei HartzIV) Du davon leben kannst - Rechnung wird wohl sein 60.000 : durch Deine AlgII-Zahlung.

Wie @Lissa schon richtig schreibt, gehe erstmal hin und frage wegen Lastenzuschuss (Wohngeld für Hausbesitzer).

Dann wäre auch noch die Frage, ob Du in dem Haus bleiben kannst, es also gegen Wohnrecht verkauft, oder die sogenannte "ungekehrte Hypothek."

Braucht man beim Hausverkauf grundsätzlich einen Energieausweis?

Ich finde leider keine eindeutige Aussage zum Energieausweis. Folgenden Text habe ich gefunden, der ist aber für unseren Fall nicht eindeutig:

"Der Eigentümer oder Verkäufer der Immobilie muss dem Kaufinteressenten den Energieausweis zeigen; der Käufer erhält darüber hinaus ein Exemplar oder eine Kopie. Gleiches gilt gegenüber Mietern bei der Neuvermietung einer Wohnung bzw. eines Hauses. Der Energieausweis muss aber nur bei einem Nutzerwechsel vorgelegt werden, das heißt, wer sein Wohneigentum selbst nutzt oder nicht neu vermietet, braucht keinen Energieausweis."

In unserem Fall gibt es zwar einen Verkauf - der Nutzer (Bewohner) ändert sich aber nicht. Es ist der Verkäufer. Weiß jemand von Euch da genauer Bescheid?

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heiraten und trotzdem getrennd leben

Hallo,

ich habe mal eine Frage.

Ich bin alleinerziehend seid zwei Jahren, habe das alleinige Sorgerecht für meine beiden Kinder. Ich verdiene meinen Lebensunterhalt selbst, bekomme Unterhaltsvorschuss da der Kindsvater ausgewandert ist und nicht zahlt - und Zuschüsse vom Jugendamt für den Hort meiner Kinder.

Nun habe ich schon sehr lange einen Freund. Er selber zahlt für seine beiden Kinder Unterhalt. Er ist in Privatinsolvenz.

Wir wollen nun heiraten, aber trotzdem weiterhin bis auf weiteres getrennt leben. Also mit zwei Wohnsitzen. Mal wohnen wir für 1-2 Tage bei ihm unter der Woche er bei uns.

Ist das möglich? oder muss ich mit ihm zusammenziehen? natürlich möchte ich irgendwann mit ihm zusammenziehen. Aber ich muss es doch nicht. Jeder sorgt im Prinzip für seinen Lebensunterhalt selbst. Nur wir möchten unbedingt heiraten. Ich möchte auf jeden Fall bei Heirat einen Gütertrennungsvertrag machen.

Würde ich dann weiterhin noch als alleinerziehend gelten? Oder fällt das alles weg, auch wenn ich einen Heiratsvertrag abschließe?

Ich brauche keine Antworten von wegen dann zieht auch zusammen. Das geht nicht!!!

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Abschreibung Sinn und Unsinn

Kann mir mal einer erklären, warum es Abschreibung gibt und warum das vom BGH noch nicht hinweggefegt wurde, die Bürger und vor allem die Unternehmer mit all Ihren Verbänden und Lobbies nicht versuchen durch dei sog. Volksvertreter auszukehren. Beispiel

100.000 Euro Jahresgewinn vor Steuern im Jahr X für 60000 Euro ist die Anschaffung für ein Firmenfahrzeug im Jahr X geplant.

Bei Barzahlung (es sind ja 100.000 Euro Gewinn da) könnte der Firmeninhaber also von 40.000 Euro seinen Lebensunterhalt bestreiten und müsste hier natürlich noch ein wenig Steuern zahlen. Fakt ist nun aber dank der sog. Abschreibung, dass es steuerrechtlch nur 20% der 60.000 Euro der als anzuerkennenden Kaufsumme im Jahr X für das FA gibt. D.h. aber, dass nicht 40.000 Euro zu versteuern sind, sondern 100.000 Euro - 12.000 Euro = 88.000 Euro. Davon sind dann mindestens (je nach Gesellschaftsform, Umlagensatz ...) 44.000 Euro Steuern zu zahlen. D.h. dass von den eigentlich 40.000 Haben der Unternehmer nach Steuerzahlung mit 4000 Euro im Minus steht, er folglich einen Kredit aufnehmen müsste, um sein Leben und das seiner Familie zu bewerkstelligen. Es bleibt dem Unternehmer also nichts anderes übrig, als eine alte Kiste zu kaufen oder zu finanzieren oder zu leasen oder eine Zweitfirma zu gründen, die dann diesen Kauf tätigt und der eigentlichen Firma vermieten (verleast) oder finanziert ....

Das ist deutsches Steuerrecht, das ist das Wolkenkuckucksheim der Politik. Was soll das, wer hat das erfunden und warum wehrt sich keiner.

Konsequenz ist, das es Banken gibt, die finanzieren, verschachtelte Firmenkonstrukte, dass wertvolle Arbeitskraft verheizt wird, die an andere Stelle (z.B. Umwelttechnik) fehlt.

Frage ich meine StB, dann zucken die auch nur mit den Achseln, verstehen noch nicht einmal, meine Argumentation.

Wir sind u.a. durch die Abschreibung zu einer Gesellschaft der Schuldenmacher geworden. Das ist ja schon fester Kulturbestandteil geworden. Dass dies aber auch ein Grund dafür ist, dass wir eine immer größer werdende Bürokratisierung haben und diese sich verselbständigt, will man nicht sehen.

Höhepunkt dieser Bürokratisierung ist ein geschaffenes Gesetz zur Entbürokratisierung.

Mag jemand seinen Senf zum Thema geben?

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Selbstbehalt Kindesunterhalt

Ich bin alleinstehende Mutter von drei Kindern (22, 12 und 7 Jahre). Mein ältestes Kind hat einen eigenen Haushalt - ich bin nicht unterhaltspflichtig. Mein mittleres Kind lebt seit 1,5 Jahren beim Vater - mein jüngstes Kind lebt in meinem Haushalt (mittleres und jüngstes Kind haben unterschiedliche Väter). Für mein jüngstes Kind erhalte ich Kindergeld und 404,00 € Unterhalt monatlich. Für mein mittleres Kind zahle ich monatlich 334,00 € Unterhalt und 113,00 Schulgeld. Ich zahle außerdem den Sportverein sowie mtl. hälftig das Klaviergeld (= 19,25 € für mich). Ich verdiene monatlich 1800,00 € netto und habe gelesen, dass der Selbstbehalt bei 1000,00 € liegt. Wird da vom Nettoeinkommen ausgegangen oder muss ich Kindergeld und Unterhalt für mein jüngstes Kind mit einberechnen. Bedeutet Selbstbehalt Nettoeinkommen abzgl. UH oder Nettoeinkommen abzgl. UH und Festkosten wie Miete, mtl. Fahrkosten zur Arbeit, Betreuungskosten, Versicherungen...? Ich bin jetzt in eine günstigere Wohnung gezogen, damit ich den Lebensunterhalt für mich und mein jüngstes Kind bestreiten kann - leider hat mein mittleres Kind nun kein eigenes Zimmer mehr und die Rückkehrmöglichkeit liegt nahezu bei Null (Ziel des Vaters ist erreicht) Wir haben das gemeinsame Sorge - und Aufenthaltsbestimmungsrecht. Gerichtlich wurde vereinbart, dass mein geschiedener Mann unserem Kind jederzeit die Möglichkeit zur Rückkehr geben muss - allerdings hält er sich an keine Regeln. Ich sehe unsere Tochter sehr selten, weil der Vater mir die Ferien streicht... (Jugendamt und Erziehungsberatungsstelle interessiert das leider nicht) Ich weiß, dass man die Themen Unterhalt und Besuchsrecht nicht vermischen darf, aber momentan bin ich nur zahlendes "Mitglied". Der Kontakt meines geschiedenen Mannes zu mir beschränkt sich ausschließlich auf 4 SMS zum Thema UH-Pflicht, UH-Erhöhung und anteilige Zahlung für das Schullandheim. Jetzt soll das Schulgeld zum neuen Schuljahr wieder um 6% angehoben werden und ich weiß bald nicht mehr, wovon ich noch alle Kosten bezahlen soll (leider kann ich meinen jüngsten Kind bei weitem nicht das bieten, was meinem mittleren Kind ermöglicht wird - z. B. die Bildung an der selben Schule wie meine Tochter, da ich das hälftige Schulgeld für ihn nicht aufbringen kann). Bin ich verpflichtet, die Schulgelderhöhung mit zu tragen oder könnte ich ggf. aus dem Schulvertrag "aussteigen" ? (dieser wurde damals von meinem geschiedenen Mann und mir unterschrieben). Bitte verstehen Sie mich nicht falsch - ich möchte allen meinen Verpflichtungen in vollem Umfang nachkommen - aber ich habe ja dennoch auch eine Verpflichtung für mein jüngstes Kind und oft auch Existenzangst. Für eine fachmännische Antwort wäre ich unsagbar dankbar.

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Grundsicherung bei Wohnungseigentum

Hallo, seit mein Vater gestorben ist, bezieht meine Mutter eine Rente i.H.v. EUR 240,- sonst nichts weiter. Sie besitzt und bewohnt ein Einfamilienhaus mit ca. 190 qm Wohnfläche, inkl. Dachboden (60qm) der von mir bewohnt wird. Mein Vater hat ihr noch Schulden hinterlassen, die auch beglichen werden mußten. Uns fiel zu diesem Zeitpunkt nichts anderes ein, als eine Hypothek aufzunehmen, wovon die Schulden getilgt wurden und meine Mutter ihr weiteres Leben finanzieren konnte. Mit ihrer Rente ist es wirklich sehr schwer, den vollen Lebensunterhalt zu bestreiten, geschweige denn, die laufenden Hauskosten zu bezahlen. Ich zahle die mtl. Tilgung und Zinsen an die Bank und einen Anteil der Nebenkosten. Mehr geht dann für mich auch nicht. Langsam hat sich das aufgenommene Darlehen aufgebraucht und wir haben überlegt, wie es unter gegebenen Umständen weitergehen kann. Leider sehen wir z.Zt. keinen anderen Weg, als das Haus zu verkaufen, damit meine Mutter von dem Geld des Verkaufes weiter leben kann. Jetzt habe ich von der Grundsicherung gehört und frage mich, ob sie meiner Mutter auch zusteht, obwohl sie ein großes Haus besitzt? Bzw. gibt es Möglichkeiten, an den Gegebenheiten etwas zu ändern, daß dem Antrag zugestimmt werden würde? Gibt es unabhängige Berater, die einem dabei helfen und Tipps geben könnten? Ich bin für jede Hilfe dankbar! Viele Grüße Rasmus

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Erbschaftssteuer für Rentner

Meine Oma hat von einer Schwägerin im Jahr 2012 60000€ vermacht bekommen, sie war aber nicht Haupterbin. Sie selbst war zu der Zeit Sozialhilfeempfängerin. Nach der Auszahlung des Betrages wurde die Sozialhilfe natürlich eingestellt. Bis heute hat sie aber keinen Bescheid wegen einer Erbschaftssteuer erhalten. Nun macht sie sich Sorgen, ob sie irgendetwas versäumt hat. Wie lange kann es denn dauern, bis ein solcher Steuerbescheid ins Haus flattert ?

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