Haus verkauft - Erbe trotzdem möglich?

3 Antworten

Wenn Das Haus zu einem normalen Preis verkauft wird, kann ein Erbe auch innerhalb des 10-Jahreszeitraums keinen Pflichtteilsergänzungsanspruch geltend machen.

Wäre der Preis nicht angemessen (zu gering) wäre es eine gemischte Schenkung und auf den Schenkungsbetrag gäbe es ggf. noch diesen Pflichtteilsergänzungsanspruch.

Also die Betre Lösung, verkaufen und noch 10 Jahre leben, dann braucht man die Frage nicht einmal zu klären.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Das wäre natürlich der Idealfall.... :)

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und Ihre bereits getätigten Investitionen sich nicht in Luft auflösen.....

das ginge schon einmal nicht, wenn Ihr im Gegenwert eine Grundschuld eingetragen würde.

Ich würde das Haus gern später meiner Tochter, natürlich zu einem familienfreundlichen Preis, verkaufen wollen.

und warum dann nicht jetzt - frühzeitig eine Schenkung - mit eingetragenem lebenslangen Wohnrecht?

...da das Haus noch nicht abbezahlt ist und meine Tochter gerade Ihre kleine Familie gegründet hat und die Finanzen logischerweise noch knapp gestrickt sind. Ziel ist es, daß sie es in etwa 8 Jahren das Haus zum Restkreditwert kaufen. Sie kommen kostengünstig dran, ich bin mit meiner Frau den Kredit los und mein Sohn kann im Falle eines Sinneswandels nicht dran....so ist zumindest das Ziel.

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@Mike73
Ziel ist es, daß sie es in etwa 8 Jahren das Haus zum Restkreditwert kaufen. Sie kommen kostengünstig dran, ....

Nur auch darin wäre dann eindeutig / nachweisbar eine Schenkung "verborgen", wenn das Haus deutlich unter Marktwert der Tochter überlassen wird. Und auch dann könnte der Sohn im Falle X einen Pflichtteilergänzungsanspruch geltend machen.

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Egal was und wie Du das machst, Ansprüche wird Dein Sohn immer haben, ggfls. reduzieren die sich erst nach Ablauf von 10 Jahren, ja.

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