Haus Verkauf

2 Antworten

Jederzeit:

§ 23 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG:

3Ausgenommen sind Wirtschaftsgüter, die im Zeitraum zwischen Anschaffung oder Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken oder im Jahr der Veräußerung und in den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurden;

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Beim Hausverkauf gilt eine Spekulationsfrist von 10 Jahren. Sie müssen keine Steuer für den Hausverkauf bezahlen, wenn zwischen dem Bau oder Kauf des Hauses und dem Verkauf mindestens 10 Jahre liegen. Das Datum der Beurkundung der Kaufverträge ist dafür maßgeblich. Verkaufen Sie Ihr Haus innerhalb der Spekulationsfrist, liegt meistens ein Notverkauf vor. Mussten Sie zuvor einen Immobilienkredit kündigen, um das Haus belastungsfrei zu verkaufen, verlangt die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung. Sie können diese Vorfälligkeitsentschädigung von der Steuer für den Hausverkauf absetzen. Die Höhe der Spekulationssteuer ist abhängig von Ihrem persönlichen Einkommenssteuersatz und vom Wertzuwachs des Hauses.

Die Steuer für den Hausverkauf müssen Sie nicht zahlen, wenn Sie das Haus selbst genutzt haben. Die Pflicht zur Steuerzahlung kann innerhalb der Spekulationsfrist entfallen. Um innerhalb dieser Frist keine Steuer für den Hausverkauf zahlen zu müssen, reicht es aus, dass Sie oder Ihre Angehörigen im Verkaufsjahr und zwei Jahre zuvor in diesem Haus gewohnt haben. http://www.t-online.de/ratgeber/finanzen/recht-steuern/id_68654262/hausverkauf-und-steuer-was-sie-beachten-sollten.html

Mussten Sie zuvor einen Immobilienkredit kündigen, um das Haus belastungsfrei zu verkaufen, verlangt die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung.>

Meines Wissens ist eine Immobilienveräußerung die einzige Möglichkeit, eine Grundschuld ohne Vorfälligkeitsentschädigung abzulösen. Meistens wird die restliche Grundschuld vom Verkaufspreis getilgt und deren Löschung im Grundbuch gleichzeitig mit der Eintragung des neuen Eigentümers vorgenommen. Die Grundschuld schon vorher zu kündigen, weil z.B. ein Verkauf der Immobilie geplant ist, wäre demnach in meinen Augen unsinnig. Meistens ist das Geld für eine Rückzahlung vor dem Verkauf gar nicht vorhanden und außerdem kann man schlecht einschätzen, wie lange es dauern wird, einen Käufer zu finden.

Oder irre ich mich?

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@Amicus

ja, warum sollte die Bank auf Geld verzichten? Mit etwas Glück stimmen die einem Objekttausch zu wenn man ein anderen Objekt kauft und finanziert.

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@Amicus

Den Begriff" restliche Grundschuld gibt es nicht" Sobald die gesamte Kontoschuld ge- tilgt ist erstellt die Bank eine Löschungsbewilligung, die mit Hilfe eines Notar kann die ursprünglich eingetragene Grundschuld gelöscht werden.

Natürlich, ist Vorfälligkeitsentschädigung vereinbart , ist dieser Betrag im Ablösungs- saldo enthalten.

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