Haus über Restnutzungsdauer statt 40 Jahren abschreiben?

2 Antworten

Nach § 7 Abs. 4 Satz 2 EStG ja.

@wfwbinder, vielen Dank für die Antwort und § Angabe! Habe ich gelesen, trifft voll zu. Widerspruch an das Finanzamt ist unterwegs.

Dort hat man die Abschreibung über Restnutzungsdauer trotz des Gutachtens abgelehnt und eine mit 2% festgesetzt - dabei handelt es sich um Gebäude BJ 1905! Also dürfte es mindestens 2,5% sein, ohne Gutachten.

@Matrix, das hängt natürlich von dem konkreten Fall ab, wann welches Einkommen und welche Abschreibungen geplant sind - rechnen/planen und entscheiden. In meinem Fall wäre höhere Abschreibung über einen kürzeren Zeitraum besser. Beim Kauf habe ich auch damit gerechnet, dass ich es schnell abschreibe.

Selbstfinanzierung einer vermieteten ETW

Guten Tag,

ich beschäftige mich schon seit Monaten mit der Frage... Kann sich eine Wohnung selbst finanzieren. Nach meiner Berechnung nach, ist es schon möglich insofern die Gesamten Anschaffungskosten nicht zu hoch sind ( Welches z.B. bei einer Zwangsversteigerung der Fall ist ). 1. Frage: Es gibt umlagefähige Bewirtschaftungskosten und nicht umlagefähige... Die nicht umlagefähigen Kosten kann man voll und ganz abschreiben, ist das richtig ? wie z.B. Verwaltung, Instanhaltungsrücklagen...

  1. Frage:Nach meines erachtens kann man doch die gesamten Anschaffungsneben kosten wie , Makler, Grunderwerbssteuer und auch Notar- / Gerichtskosten abschreiben , ist das auch richtig ? also kann man diesen Betrag du in der Einkommssteuer weder angeben um Steuern zu sparen bzw. man bekommt das Geld wieder...

  2. Frage: Es gibt ein Abschreibungssatz auf die ETW - Grundstück Bezieht sich das auf die gesamten Anschaffungskosten einen Objektes ( Kaufpreis+ Kaufnebenkosten - Grundstück ) oder nur auf den Kaufpreis - Grundstück ..... und welcher % satz wird da vorgegben. Ich konnte nur einen % satz von 1% finden, jenachdem wie lang die Restnutzungsdauer ist. bei geringer Nutzungsdauer, kann sie auch wiederm 4% betragen

Ich bedanke mich im vorfeld schon für die Antworten

Gruß Michael

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MwSt von Kosten Grundstückskauf wirklich "absetzbar" ?

Hab letztes Jahr Weide, Wald und "Parkplätze" gekauft, bei denen ich gewerbliche Verpachtung (also inkl USt) anstrebe. Also hab ich mir die 19% der rund 7000 Euro Anschaffungskosten gleich über die Vorsteuererklärung wiedergeholt.

Hab nun aber mal lieb mein Finanzamt vorgewarnt, dass ich die Nettobeträge von Notar, Courtage (waren Versteigerungen) (und Grunderwerbsteuer) gerne als Ausgaben gegenrechnen will.

Aha das geht nicht weil Anschaffungskosten zum Preis des Grunderwerbs zählen. Also hab ich geseufzt, dass ich dann in wohl mit der Umsatzsteuererklärung die 19% zurückgeben muss. Aber laut netter Frau vom Finanzamt war das okay wenn ich später tatsächlich inkl. 19% verpachte.

Jetzt müsste ich meine eigene Steuerverwaltung umprogrammieren. Gibt es wirklich Posten deren Netto-Betrag nicht zur "gewerblichen Tätigkeit" zählen, der USt-Anteil hingegen doch ???

Sie versuchte es mir so zu erklären, dass man Grundstücke halt nicht abschreiben kann. Also wenn ich ein Haus gekauft hätte, dann hätte ich das in meiner Buchhaltung über bla 10 Jahre abschreiben dürfen und ebenso die Erstehungskosten und deswegen auch die 19% mir wieder holen.

Grundstücke kann man zwar nicht abschreiben, aber die 19% darf man eben darum trotzdem "rausrechnen".

Ist das korrekt ?

Gibt es nach dieser Denkweise vielleicht doch einen Trick, die 81% der "Gewinnerzielungsabsicht" zuzuorden und doch als "Ausgaben" gegenzurechnen ?

Ideen immer zu mir :-)

Ausreden woanders hin :-(

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Handwerkerkosten direkt absetzen als Vermieter?

Wir haben letztes Jahr ein Haus mit Grundstück gekauft und renoviert. Ab diesem Jahr ist das komplette Haus vermietet. Wir sind Vermieter. Die Netto-Renovierungskosten übersteigen 15 Prozent des Gebäudepreises (ohne Grundstück), d.h. wir rechnen die Kosten den Herstellkosten hinzu und schreiben über 50 Jahre ab. Wie verhält es sich aber mit Handwerkerkosten (Lohnkosten) - dürfen diese trotzdem direkt in voller Höhe abgesetzt werden oder müssen wir diese dann auch den Herstellkosten hinzurechnen und über die 50 Jahre abschreiben?

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Wie muss ich eine Handyhülle oder ein Mauspad abschreiben?

Hallo,

muss ich eine Handyhülle (10€) oder ein Mauspad (15€) ebenfalls über die gewöhnlicher Nutzungsdauer abschreiben? D.h. die Handyhülle z.B. über 3 Jahre.

Mein Steuerprogramm sagt nämlich:

"Die Anschaffungskosten für das Wirtschaftsgut liegen unterhalb der Grenzen für Wirtschaftsgüter, die als Aufwand zu erfassen sind.

Nach 2007 wurde ein Wirtschaftsgut angeschafft, dessen Kosten bis 150 € netto lagen. Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten unter diesen Grenzen sind als geringwertige Wirtschaftsgüter direkt als Aufwand zu berücksichtigen."

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Werbungskosten für zuerst privat genutzte, und dann vermietete Eigentumswohnung

Hallo, ich habe 2010 eine Eigentumswohnung erworben, die ich seitdem selbst bewohne. Für die Zukunft habe ich jedoch vor, die Wohnung zu vermieten. Soll ich nun für 2010 schon die Anlage V zur Einkommensteuererklärung ausfüllen? Mieteinkünfte habe ich ja nicht in 2010, kann aber schon mal die Werbungskosten listen und anfangen, sie über die Laufzeit (Altbau = 40 Jahre) abzuschreiben. Oder kann ich auf das Formular jetzt verzichten, und die Ausgaben dann geltend machen, wenn ich die Wohnung tatsächlich vermiete (z.B. 2012) ?

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Welche Immobilien-AfA gilt für den Erben? Neubeginn der AfA oder Fortführung?

Liebe Forumsmitglieder,

Es geht um die Festsetzung der Immobilien-AfA im Erbfall. Der Erblasser hatte aufgrund des Errichtungsdatums (1999) folgende degressive AfA angewendet: 8 Jahre lang 5 %, dann 6 Jahre: 2,5 %, usw.

Mein Ratgeberbuch führt aus, dass ein Erbe in die Stellung des Rechtsvorgängers eintritt, und er dessen Anschaffungskosten fortschreiben kann. "Es werden stets die ursprünglichen Anschaffungskosten des Erblassers abgeschrieben und nicht etwa der Zeitwert zum Eigentumsübergang" An anderer Stelle heißt es: "Die Abschreibungsdauer beginnt für jeden Käufer neu, auch wenn der Voreigentümer die Immobilie bereits voll abgeschrieben hatte."

Die ursprünglichen Anschaffungskosten betrugen im Jahr 2000 z.B. 200.000 Euro. Bis zum Todesjahr 2005 hat der Erblasser 5 Jahre lang degressiv mit 5% abgeschrieben.

Was gilt nun für den Erbe ? A) Für den Erben beginnt die Abschreibung wieder neu (also ab Datum des Besitzübergangs in 2005 für zunächst 7 Jahre 5%, dann 6 Jahre 2,5% usw.)

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Besten Dank für Eure Hinweise!

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