Haus über Restnutzungsdauer statt 40 Jahren abschreiben?

2 Antworten

Nach § 7 Abs. 4 Satz 2 EStG ja.

@wfwbinder, vielen Dank für die Antwort und § Angabe! Habe ich gelesen, trifft voll zu. Widerspruch an das Finanzamt ist unterwegs.

Dort hat man die Abschreibung über Restnutzungsdauer trotz des Gutachtens abgelehnt und eine mit 2% festgesetzt - dabei handelt es sich um Gebäude BJ 1905! Also dürfte es mindestens 2,5% sein, ohne Gutachten.

@Matrix, das hängt natürlich von dem konkreten Fall ab, wann welches Einkommen und welche Abschreibungen geplant sind - rechnen/planen und entscheiden. In meinem Fall wäre höhere Abschreibung über einen kürzeren Zeitraum besser. Beim Kauf habe ich auch damit gerechnet, dass ich es schnell abschreibe.

Das erste mal die Anlage V ausfüllen.

Hallo

Wir haben letztes Jahr ein altes Mehrfamilienhaus gekauft haben. Teile davon sind vermietet, stehen leer oder werden von uns selber genutzt. Das Haus ist von 1907 und wurde in Eigenleistung auf einen bewohnbaren Zustand renoviert. Von Plums-Klos zu neuen Bädern . Also neuer Wasserleitungen, Wannen, Toiletten usw. Elektr. Leitungen wurden im ganzen Haus auch erneuert.

Jetzt zu meinen eigentlichen Fragen:

Ich habe versucht die einzelnen Posten, den Nummern in der "Anlage V" zuzuordnen. Dabei ergeben sich mir "dem Laien" ein paar Fragen, die der Profi mit links beantwortet.

Was ist mit: Der Erstbegehung des Schornsteinfegers. Einbau eines Hauswasserzählers und Wasserprobe. (Das Wasser war mehrere Jahre abgeklemmt.) Beide Punkte in37. oder doch nach Zeile 46.? Ich frage so dumm, weil diese Posten doch a. nicht jährlich wiederkehren und b. wohl nicht auf die Nebenkosten umgelegt werden dürfen. Oder ist das zum ausfüllen egal?

Meine letzte Frage bezieht sich auf die verbauten Materialien. Also vom Gips bis zum Warmwasserbeuler. Und natürlich benötigte Baueimer, Pinsel und der Elektriker, der alles in den neuen Hausstromkasten angeschlossen hat. Bin ich damit bei Zeile 39. richtig?

Für´s erste mal eine menge Text. Ich entschuldige mich.

Ach ja, Zeile 33. linear oder degressiv. Muss ich etwas ankreuzen?

Gruß Nino

...zur Frage

Steuererklärung Abschreibung Posten enthalten

Hallo zusammen,

ich möchte für die Steuererklärung 2013 meinen PC (Objekt PersonalComputer, Nutzdauer 3 Jahre), welchen ich im September 2012 gekauft habe, abschreiben.

Als Gewichtung habe ich 40% berufliche und 60% private Benutzung angegeben, was auch ca. der Tatsache entspricht.

Mein Steuer-Programm berechnet nun auch korrekt die Abschreibungswerte für 3 Jahre, somit also für 2012, 2013 und 2014.

Heist es nun für mich, dass ich diesen Abschreibungsposten letztmalig für die Steuererklärung 2014 eingetragen lassen muss und ab Steuererklärung 2015 nicht mehr enthalten sein muss? Oder wie lange muss dieser Abschreibungsposten in den Steuererklärungen enthalten sein?

Vielen Dank vorab für euer Feedback.

Freundliche Grüße

...zur Frage

Ermittlung des Bodenrichtwertes für Vermietung einer Eigentumswohnung

Hallo, ich habe eine Frage, die vermutlich ganz einfach ist, aber ich trotzdem die Antwort bisher nicht gefunden habe.

Ich habe im Jahr 2001 eine Eigentumswohnung gekauft und bis Anfang 2013 selbst bewohnt. Nun ist sie vermietet, und ich will sie über die nächsten 38 Jahre linear abschreiben. Dazu muss ich ja zunächst die Herstellungskosten (inkl. Nebenkosten)ermitteln, und die Grundstückskosten gemäß Bodenrichtwert abziehen. Den Bodenrichtwert kann ich in HH gegen Gebühr abfragen, aber:

Es ist doch wahrscheinlich immer der aktuelle Bodenrichtwert, den ich abfragen kann, oder nicht? Ich hätte jetzt vermutet, dass ich den Bodenrichtwert aus dem Jahr des Kaufes abziehen muss, oder etwa nicht???

Wenn im Kaufvertrag von damals eine Aufteilung zwischen Grundstückswert und Wert der Wohnung gemacht worden wäre, würde man ja auch den damaligen Grundstückswert abziehen, oder nicht?

Mache ich hier gerade einen Gedankenfehler??

...zur Frage

Wirtschaftsgut abschreiben bei anteiliger Privatnutzung (EÜR)?

Ich habe hier einen Sonderfall, bei dem ich nicht weiß, wie ich vorzugehen habe. Ich habe ein neues Notebook gekauft, welches über 410€ gekostet hat. Dieses muss demnach in der Anlage EÜR abgeschrieben werden. Nun möchte ich aber eine Privatnutzung von 20% ansetzen.

Ich bin mir nun nicht sicher, wie das nun gemacht wird? Setze ich nur 80% des Wertes an und schreibe diese linear ab? Oder muss ich die vollen 100% nehmen und anschließend eine Gegenbuchung als fiktive Einnahme machen? Wenn ja, ist die Einnahme dann die vollen 20% im ersten Jahr oder immer nur der AfA-Teil der Privatnutzung - also bei 4 Jahren 5% fiktive Einnahme pro Jahr?

Selbige Frage stellt sich für die Einlage und Entnahme in der EÜR. Lege ich das Notebook direkt mit 100% (Einlage) rein und entnehme dann 20% (Entnahme) des Wertes? Oder nur den AfA-Teil, also im ersten Jahr 20% Einlage und 5% Entnahme und das dann vier Jahre lang?

Ich hoffe, hier kann mir jemand helfen! Ich wäre euch sehr dankbar!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?