Haus oder Wohnung, was macht aus wirtschaftlicher Sicht mehr Sinn?

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6 Antworten

Ich würde es von euch abhängig machen. Wie groß ist deine Familie und ist wer mit handwerklichem Grundverständnis dabei?

Als Single ohne handwerkliches Grundverständnis würde ich ein Haus nicht in Erwägung ziehen. Neben viele Großigkeiten gibt es bei einem Haus auch viele Kleinigkeiten ( Heizung auffüllen und entlüften, Ventile gängig machen aber auch andere Kleinigkeiten aller Art), für die man bei einer Wohnung, wenn es überhaupt anfällt, einen Hausmeister hat.

Gartenarbeit sollte Spaß machen, wenn man einen Garten hat.

Wenn man vieles machen lassen muss, kommt über das Jahr auch einiges an Aufwand zusammen.

Wenn du wirklich ergebnisoffen bist, nimm die Lage als Entscheidungskriterium. Wie schnell bist du zu Fuß einkaufen, beim Arzt oder am öffentlichen Nahverkehr? Wie lebt es sich dort ohne Auto? Wie alt und wie ohne Partner?

Wirtschaftlich wird der Erwerb einer Immobilie erst, wenn man darin auch alt werden kann und will!

Das hilft mir gut weiter

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Der Reparaturaufwand ist bei Eigentumswohnungen ebenso vorhanden wie bei Eigenheimen. Allerdings bist Du bei Eigenheimen in der Entscheidung frei, zu sanieren oder nur zu reparieren. Wenn z. B. bei einer Wohnanlage mit Eigentumswohnungen die Heizung alt ist und saniert werden muss, wirst Du auch zu Kasse gebeten, kannst aber bei der Eigentümerversammung überstimmt werden. Das gleiche bei nachträglicher Fassaden-Dämmung. Wenn die Eigentümerversammlung beschließt zahlen alle Eigentümer. Beim Eigenheim kannst Du frei entscheiden.

Außerdem muss man keine teuren Hausverwaltungen bezahlen.


Da gibt es Vieles abzuwägen.

Mir z.B. wäre der Stress mit der Eigentümer-Gemeinschaft ein Dorn im Auge. Da braiuch nur einer auf Kravall gebürstet zu sein und schon knirscht es im Gebälk.

Übrigens fällt da auch Reparaturaufwand an. Und wenn der nicht mit dem Hausgeld, respktive den Reparaturrücklagen gestemmt werden kann, wirst Du auch als Eigentümer einer Eigentumswohnung zusätzlich zur Kasse gebeten.

Es ist richtig, dass man bei einer Eigentumswohnung den Stress mit der Eigentümergemeinschaft hat. Im Gegenzug aber gibt es eine Hausverwaltung die einem auch viele Dinge abnimmt, die man ansonsten selbst organisieren müßte. Beispielsweise Straßenreinigung, Schnee raümen .... Dagegen hat man bei einem Haus in der Regel auch noch ein Grundstück das zusätzlich Zeitaufwand erfordert.

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@Snooopy155

Ich würde mich auch never ever einer Eigentümergemeinschaft unterwerfen. Die Hausverwaltung wird evtl.  dann aus unerfindlichen Gründen auch mal regelmäßig ausgetauscht...

Ich würde auch gerne selbständig über Rücklagen (Hausgeld) und vermeintlich notwendige Ausgaben entscheiden.

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Frau Fanta:

Von außerordentl. Bedeutung sind die Vergleiche von Mikro-, Makro- und Sozialstruktur zwischen beiden Immobilien.

Bei Ähnlichkeiten würde ich im Falle der Eigennutzung in jungen Jahren das Haus und im Alter die ETW vorziehen.

Ein Haus kannst du verfallen lassen, bei einer Wohnung geht das nicht. Ein Haus kostet nicht das selbe wie ein Haus. 
Hast du Geld aber zwei linke Hände nimm die Wohnung. Hast du kein geld aber bist Handwerker nimms Haus.

Und !! Lese VIEL über Grundrechnen und Darlehn

Fragst Du als Eigennutzer oder Kapitalanleger?

Eigenutzer

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@FrauFanta

Die laufenden Kosten sind bei einem Haus höher. Heftig kann es bei Kanalsanierungen o.ä. werden. Was ist mit Schneeräumen im Winter, usw. Bei einer ETW teilen sich die Eigentümer die Kosten.

Bei einem Haus hast Du mehr Platz. Musst keine Rücksicht auf Nacbarn nehmen. Kannst Dich im Garten Sonnen, Gemüse anbauen, usw.

Interviewe doch mal Wohnungs-, und Hausbesitzer die schon mal Renovierungen und andere Unwägbarkeiten hinter sich haben.

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