Haus kaufen und Finazierung durch Mieteinnahmen?

3 Antworten

Ergänzend zu @Privatier59:

Du kannst die Mieteinnahmen wegen des Vermieterrisikos nicht fix einplanen, da diese Einnahmen wegen Auszug eines oder mehrer Mieter und anschliessendem Leerstand, im Extremfall auch wegen "Mietnomaden", wegfallen können.

Die Fixkosten (alles was anfällt, egal ob vermietet ist oder nicht, z.B. öffentliche Gebühren wie Müllabfuhr, Strassenreinigung oder Grundsteuer usw.) fallen dann trotzdem an und gehen voll zu Deinen Lasten ohne die Möglichkeit, diese Kosten zumindest teilweise auf die Mieter umzulegen.

Hier gehört in Deine Kalkulation ein von der örtlichen Wohnungssituation abhängiger Abschlag rein.

Meine Empfehlung ist ohnehin, das Vorhaben mit Deiner Hausbank durchzusprechen. Das ist in diesem Stadium für beide Seiten ja unverbindlich. Dort sitzen die Experten, welche die örtlichen Gegebenheiten kennen und Erfahrung in der Baufinanzierung haben. Irgendwann muss dieses Gespräch ohnehin sein, spätestens dann, wenn du einen Kredit aufnehmen willst.

Die größten Fehler passieren durch Unkenntnis "Hab' ich gar nicht gewusst!".

Es fängt schon an mit Deinem knappen Eigenkapital, von dem Du vielleicht gerade die Anschaffungsnebenkosten decken kannst. Was würde passieren, wenn Dir Deine Kommune im nächsten Jahr die fünfstellige Forderung für die Straßenanliegerbeiträge der Straßensanierung von 1989 präsentiert?

Was würde bei einer berechtigten Mietminderung oder einem Mietausfall passieren, wenn Du kein Eigenkapital mehr hast?

Vielleicht ist der Immobilienpreis auch völlig überzogen und der Holzbock im Dachstuhl noch unentdeckt?

Vor einem Immobilienkauf informiere Dich bitte und erkenne wie groß das Klumpenrisiko Deiner Geldanlage würde! Du kannst nämlich die Immobilie nicht scheibchenweise wieder zu Geld machen.

Und Deine berufliche Zukunft lässt Dich immer in der Nähe der Immobilie wohnen oder wie willst Du Dich sonst bei einer Wohnentfernung von mehr als 100 km um die Sorgen der Mieter und die Probleme des Hauses kümmern?

Für München ist das Haus echt billig, für Eisenhüttenstadt echt teuer.

Das also zum Thema "lohnen".

Und noch mehr dazu:

Du glaubst also, die 3500 Euro seien das, womit Du kalkulieren kannst?

Meinen Glückwunsch! Das wäre dann das einzige Haus Deutschlands ohne Heiz- und Nebenkosten.

Gehen die ab, kannst Du etwa 20% abziehen. Für Reparaturen ebenfalls mindestens diesen Betrag.

Hauskauf Finanzierung Erfahrungen

Hallo Leute, ich suche einen Rat bezüglich Hauskauf. Zur Zeit wohne ich in einer Eigentumswohnung (4-Parteienhaus). Die anderen 3 Wohnungen sind vermietet. Diese Mieter ... also mit denen kommen wir nicht klar und deswegen wollen wir weg. Wir suchen also ein Haus, wo wir für uns sein können. Die Eigentumswohnung ist noch nicht abbezahlt (41.000 Euro noch). Ich kenne mich mit Hauskauf nicht gut genug aus. Die Eigentumswohnung will ich nicht vermieten, ich will sie wieder los werden. Der Wert der Wohnung ist ca. 48.000 - 50.000 Euro. Ich kaufte sie damals für 44.000 Euro. Habe dann neue Fenster reinmachen lassen, neuer Boden Laminat und einen zweiten geschlossenen Kellerraum. Der Darlehensvertrag läuft noch bis 2014, dann wird ein neuer Festzins festgelegt. Im Grunde genommen hätte ich für den Kauf eines Hauses kein Eigenkapital, würde aber gerne ein Haus für 165.000 + Nebenkosten (Makler, usw... ) ca. 173.000 Euro kaufen wollen. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob das finanziell überhaupt machbar wäre. Grundsätzlich könnte mtl. 800-900 Euro zum abbezahlen genutzt werden. Würde das gehen? Worauf müsste ich beim Gespräch mit der Bank achten? Was muss ich bei der Hausbesichtigung beachten. Woran erkenne ich zusätzliche Kosten, die vielleicht nicht vom Makler angegeben wurden. Bitte Eure Erfahrungen und nicht "Frag mal den oder den". Danke

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Mein Freund und ich bauen ein Haus. Das Grundstück gehört ihm, dass hat er von seinen Eltern bekommen. Finanzieren tun wir das Haus aber gemeinsam, wie regelt?

Mein Freund und ich bauen gemeinsam ein Haus. Den Grund hat er letztes Jahr von seinen Eltern als Erbe geschenkt bekommen (er steht alleine im Grundbuch). Den Kredit von der Bank finanzieren wir aber gemeinsam. Der Kredit ist allerdings nur 200.000€ da wir viel Eigenleistung mitbringen. Mein Vorschlag wäre nun gewesen, dass er mich 50/50 ins Grundbuch eintragen lässt, da ich ja auch gesamtschuldnerisch mit dem Kredit hafte. Ich hätte gemeint dass wir einen Notarvertrag machen wo drin steht im falle einer Trennung, dass er die Hälfte vom Grundstück wieder zurückbekommt (80.000€ Grundstück also würde er 40.000€ bekommen). Mein Freund möchte das aber nicht, da er ein höheres Eigenkapital hat wie ich. Ich habe auf der Bank 37.000€ und mein Freund 45.000 + Geundstück. Somit wären wir bei einem Grundbucheintrah von 40:60. Ein großes Thema was mein freund anspricht ist auch noch dass ich von den 100.000€ was ich tilgen müsste nie so viel zahlen werde, da wir ja Kinder wollen. Da zahlt er ja viel mehr wie ich. Und wenn ich ihm die Hälfte von dem Grundstück bei einer Trennung geben würde hat er wieder mehr EK. Und geschweige denn von der Arbeitsleistung die sein Papa bringt. Der wird jeden Tag auf der Baustelle sein(Rentner) und dein Papa vielleicht nur am Wochenende; Das hat mein Freund mir alles vorgerechnet und ich soll zufrieden sein mit 40%. Warum werde ich bestraft wenn ich mit 24 Jahren nicht so viel EK habe wie er mit 29 Jahren. Bitte helft mir ich brauche eure Meinung?

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Gebühren eines Indexfonds bei der Ing-Diba

Hallo zusammen, meine Frage bezieht sich auf die Gebühren beim Kauf eines Indexfonds bei einer Direktbank (in meinem Fall bei der Ing-Diba). Das Informationsmaterial finde ich sehr undeutlich und wollte daher mal bei euch nachfragen. Meine derzeitige Vermutung der Gebühren sieht folgendermaßen aus:

  • 10 euro pro Trade (egal ob 1 Fondsanteil oder 100)
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Als Beispiel: bei meinem ersten Trade möchte ich 3 Anteile vom "ISHARES DAX DE" kaufen. Sagen wir der steht gerade bei 70 Euro pro Anteil:

  • Kosten für die Anteile: 3 x 70 € = 210 €
  • Kauf-Gebühr 10 €
  • 1.75% Gebühr = 3,68 € ( (210 * 1.75) / 100 )
  • jährlich kommen dann nochmal 0.17% Verwaltungsgebühr drauf, je nachdem wie hoch die Anteile stehen

Muss ich auch beim Verkauf der Anteile eine Gebühr zahlen? Wenn ja, wieviel und welche?

Das ist mein derzeitiges Verständnis der Gebührenstruktur beim Kauf eines Indexfonds bei der Ing-Diba. Bitte korrigiert/ergänzt mich wenn etwas falsch ist oder fehlt. Vielen, vielen Dank!

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