Haus kaufen Preis drücken?

5 Antworten

Das darf der Makler nicht. Von beiden Seiten kassieren darf er nur, wenn er es auch beiden Seiten offenlegt. Und er darf m. E. nicht über die 6% + USt. gehen.

Wenn er jemanden hat, der für die Hütte bereit ist mehr zu zahlen, nimmt er sowieso den.

Aber für den Fall, dass er ein schnelles Geschäfts sucht, kannst einen anderen Vorschlag machen, den ich schon erfolgreich angewendet habe.

Beispiel Kaufpreisforderung 300.000,- + 7,14 % Makler (inkl. USt.) = 321.420,-

"Mein Budget für den Kauf ist: 310.000,- für Kaufpreis und Provision. Vielleicht können Sie sich ja mit dem Verkäufer einigen, dass ich in diesem Rahmen bleibe. Wenn das klappt, können wir morgen zum Notar, meine Finanzierung steht. IhreProvision bekommen sie unmittelbar nach der Unterschrift, wenn sie möchten in Bar beim Notar."

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

...es gibt -noch- keine gesetzliche Beschränkung bei der Höhe der Maklercourtage und in einigen Bundesländern ist es üblich (aber nicht Gesetz), dass sich Käufer und Verkäufer die Courtage teilen...dazu schließt der Makler sowohl mit dem Käuder als auch dem Verkäufer jeweils einen Maklervertrag, in dem die Höhe der Courtage geregelt ist...wenn der Käufer die Courtage einseitig erhöhen will, kann er das gerne tun...nur sehe ich den Sinn nicht...der Verkäufer wird letztlich an den verkaufen, der ihm -und nicht dem Makler- am meisten zahlt...würde der Makler ein höheren Angebot unterschlagen, wäre er gegenüber dem Verkäufer in der Haftung...

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Solange der Makler sich dabei keiner unlauteren Methoden bedient sehe ich da keine Bedenken. Empfehlungen machen gehört ja zu den Aufgaben des Maklers.

Zu den unlauteren Methoden würde aber gehören, wenn der Makler dem Anbieter verschweigen würde, dass andere Interessenten bereit sind mehr für die Immobilie zu zahlen als Du.

Ob das klappt ist natürlich die andere Frage. Kann sein, dass der Verkäufer das Ansinnen des Maklers ablehnt und den Maklervertrag kündigt. Hängt alles von den Marktgegebenheiten und dem Grad der Gier des Eigentümers ab.

Wir leben in einer freien Marktwirtschaft; daher kannst Du dem Makler durchaus ein Angebot machen, welches Dein maximaler Kaufpreis wäre. Solche Tricks mit der Provision würde ich ganz schnell vergessen, da ist der Weg in die Illegalität schnell gemacht. Der Anbieter wird sich dann entscheiden zu haben, wie schnell er den Verkauf abwickeln möchte und wie hoch seine Zugeständnisse für eine schnelle Verkaufsabwicklung sind.

Wenn es das letzte Objekt ist, das der Makler vor seinem Ruhestand oder bevor er wieder Briefe austrägt ist, kann er darauf eingehen.

Ich würde es als Makler brüsk ablehnen. Überlege, ob du dein Haus über einen Makler verkaufen möchtest, der auf solche Spielchen eingeht?

Ich nicht. Makler sind beiden Seiten gleichermaßen verpflichtet, zumindest sollten sie sich so sehen.

Also keine Bestechung, kein Betrug. Du kannst es durchaus probieren. Was im Gesetz steht, ist ihm dann, wenn er darauf eingeht, eh egal.

Gut solche Leute gibt es immer die den Preis nicht zahlen wollen und meinen sie sind im Basar. Es gibt auch eine Reihe von Menschen, die bereits vor der Besichtigung verhandeln wollen. Dehnen würde ich als Verkäufer die Besichtigung verweigern, weil kein ernsthaftes Kaufinteresse vorhanden ist.

Verhandeln kann man nur, wenn man einen Mangel findet oder der Preis überhöht ist.

Man muss es schon selbst machen. Den Makler kann man dafür nicht einspannen.

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