Haus kaufen in sechs Jahren?

4 Antworten

Keiner kennt die Kreditkonditionen in 6 Jahren.

aber ich würde schon mit einer Belastung von 8 % pro Jahr, bezogen auf den Kreditbedarf rechnen. Das wären 12.000,- bei 150.000,-, also 1.000,- pro Monat. Dazu die Neben- und Heizkosten, also kann sich die "Warmmiete" schon bis zu verdoppeln.

Für die Bank wären schon 20 % Eigenkapital, also 36.000,- nötig.

Technisch ist das wohl durchführbar. Sparen darauf solltet Ihr, aber garantieren, dass die Verhältnisse in 6 Jahren passend sind, kann Euch keiner.

Eventuell fallen bis dahin sogar die immobilienpreise wieder.

Meiner Meinung nach definitv zu wenig Eigenkapital. Theoretisch wirst du zwar evtl. schon einen Kredit bekommen, die Frage ist nur, ob du das wirklich willst...

Wenn das Häuschen 180 kEUR kostet, dann rechnest Du noch 10% dazu für Erwerbsnebenkosten. Weitere ca. 10% sollten als Reserve bestehen, um Möbel, Sonderwünsche etc. abzudecken (ja, die werden kommen, keine Sorge!). Das macht einen Finanzierungsbedarf von ca. 216 kEUR. Wird die Immobilie zu 60% (alternativ: 80%) beliehen, so wäre ein Darlehen von 108 kEUR (alternativ: 144 kEUR) darstellbar. Es fehlen also 108 kEUR (alternativ: 72 kEUR) als Eigenkapital. Mit anderen Worten: das wird nicht so gehen.

Geht man bei den 3.000 EUR netto im Monat von Lebenshaltungskosten (ab Einzug ins Haus) von ca. 1.000 EUR p.m. (erste Person) und 700 EUR p.m. (zweite Person) aus, so verbleiben 1.300 EUR. Bei einem Satz von (Zins mal mit 3%, Tilgung 5% angenommen) wäre das ein Darlehen in Höhe von max. ca. 195 kEUR. Für ein Darlehen von 120 kEUR würdest Du selbst bei noch schlechteren Konditionen (Zins 4%, Tilgung 5%) nur 900 EUR p.m. an Zins und Tilgung zahlen müssen.

Andererseits sagst Du, daß 40 kEUR in sechs Jahren das Maximum an Ansparung sein könnte. Geht man von laufenden Nebenkosten in vergleichbarer Höhe mal aus, würde das bedeuten, daß Ihr derzeit nur ca. 560 EUR p.m. zurücklegen könnt. Das funktioniert natürlich auch nicht, wenn Ihr nach Einzug max. diesen Betrag für Zins und Tilgung aufbringen könnt.

Mit anderen Worten: das Darlehen werdet Ihr wahrscheinlich nicht abzahlen können und es mangelt an Eigenkapital. Also muß das Häuschen noch etwas kleiner werden oder aber Ihr kauft ein gebrauchtes Haus und renoviert selbst (das kann aber auch ein Kostenfresser werden).

Sucht einen Finanzierungsberater und vergeßt bitte nicht Erwerbsnebenkosten und einen Puffer für Umzug, Möbel etc., die sicher notwendig sein werden (ich spreche aus Erfahrung).

Aber spricht man nicht von ca. 20% Eigenkapital? Die wären mit 40.000€ bei einem Kaufpreis von 180.000€ doch gegeben. Momentan bleiben uns nach Miete, Einkauf, Auto, Freizeit... ca 1000€ übrig.

Zieht man nun noch die Kaltmiete ab, wären das 1500€.

Wenn man davon mtl. 500€ an die Seite legen würde, könnten wir doch mtl. locker 1000€ abzahlen.

Ich zerbreche mir schon länger den Kopf darüber. Wie leisten sich Normalverdiener ein Haus?

0
@Rubinrot

Falsch gerechnet.. Wenn das Haus 180 kEUR kostet, dann sind die Erwerbsnebenkosten ungefähr 10% und für Sonderwünsche, Umzug, neue Möbel, Teppichböden, Gardinen, ... benötigt man vielleicht weitere 10%. Macht also 216 kEUR.

Nimmst Du davon dann 20% Eigenkapital, so wären das 43.200 EUR. Darlehen also 96% Beleihung der Immobilie. Das gibt schlechte Konditionen. Über 80% sollte man nicht gehen. Also bist Du bei max. 144 kEUR Darlehen zu vernünftigen Konditionen. Verbleiben 72 kEUR als liquide Mittel (Eigenkapital), die Ihr benötigt.

Die Faustregel lautet übrigens nicht, daß man 20% Eigenkapital haben sollte, sondern eher 30-40%.

Und wenn Du heute ein frei verfügbares Kapital von 1.000 EUR hast, dann macht das auch sechs Jahre (72 Monate) doch gerade 72 kEUR - nicht die von Dir genannten 40 kEUR.

0

Eigenkapital sparen oder Finanzierung abschließen

Wir wollen ein Haus kaufen von meinen Eltern. Bekommen das ganze für 150.000 , man muss noch einiges reinstecken so das man am ende bei ca. 210.000 -220.000ist.

Meine Eltern sagen Zeitpunkt ist nicht entscheiden , also ob heute oder in 2 Jahren.

Würdet Ihr eher dazu raten jetzt schon die Finanzierung zu machen da momentan so ein guter Zins ist? oder noch 2 Jahre warten und Eigenkapital sparen?

Wir haben momentan ca. 25.000 Euro Eigenkapital , aber da ist das meiste in Bausparverträgen. In 2 Jahren hätten wir ca. nochmal 25.000 Euro Bargeld mehr ! Aber evtl. halt den höheren Zins. Wir würden Fassade sanieren und Fenster , da bekommen wir von KFW ein Zins über 50.000 Euro für 1,5% ( bei 30 Jahren )

Was würdet Ihr empfehlen ?

würdet Ihr noch sparen auf die Gefahr der Zins steigt ? höherer zins ist dann trotz mehr erspartem vllt . auf die jahre trotzdem teurer ?

oder würdet ihr noch sparen damit man 25000 mehr EK hat ?

wir können / wollen monatlich so 1000 Euro abzahlen .

Haben ein Einkommen von 3300 Netto zusammen .

...zur Frage

Hausfinanzierung hier überhaupt grundsätzlich möglich?

Hallo, liebes finanzfrage.net-Team!

Ich befürchte zwar eine negative Antwort, aber ich denke mir fragen kostet ja nichts. Und zwar haben meine Frau (27 Jahre alt) und Ich (31 Jahre alt) die Möglichkeit durch Bekannte zu einem aus unserer Sicht sehr günstigen Preis deren ehemaliges Elternhaus zu erwerben. Das Haus (ländlich gelegen) hat 4 Zimmer, rund 100 qm² Wohnfläche, ca. 800 qm² Grundstück, relativ neue Fenster und eine neue Gas-Zentralheizung. Auszuführen wären sofort wohl nur einfache Maler und Renovierungsarbeiten und das eine oder andere halt mal in den nächsten Jahren. Das Haus soll für uns wohl für rund 80.000 Euro zu kaufen sein.

Aber jetzt erst einmal zu uns und wohl auch der Grund warum es aus meiner Sicht scheitern wird. Meine Frau verdient relativ gutes Geld und kommt auf ca. 1.700 Euro netto im Monat und ich arbeite auf Teilzeit und verdiene ca. 800 Euro netto im Monat. Zurzeit wohnen wir zur Miete in einer Wohnung und zahlen zurzeit 550 Euro Miete plus Strom und Wasser. Der Haken ist, wir haben nur befristete Arbeitsverträge (man wird zwar immer verlängert, aber immer halt nur für 1 Jahr) .

Nun meine Frage ob es durch die befristeten Arbeitsverträge überhaupt möglich wäre, eine Bank zu finden, die einem dafür die Finanzierung gibt?! (Die Bank hätte doch das Haus als Sicherheit, oder nicht ? )

Über Antworten würde ich mich sehr freuen...

LG Sascha

...zur Frage

25.000 Euro zu wenig Grundkapital für 200.000 Euro Haus?

Hi,

ich plane bald ein Haus zu bauen. das Grundstück habe ich schon gekauft und ist bezahlt. Nun habe ich noch 25.000 Euro Grundkapital und das Hausbauen kostet Rund 200.000 Euro

also benötige ich eine Kredit von 170.000 bis 180.000 euro von der Bank

Denkt Ihr das ist zu wenig Grundkapital? Kann es sein dass die Bank mir keinen Kredit gibt? will zu wenig Eigenkapital oder zu wenig Sicherheiten?

Welche Tipps, könnt Ihr mir bei der Kreditanfrage bei der Bank mitgeben? Soll ich im Internet nach einem Kreditsuchen? oder meine Hausbank (Kreissparkasse) aufsuchen?

Danke für die Infos!

...zur Frage

Immobilienkredit - Eigenkapital noch nich verfügbar

Hallo.

Mein Mann bekommt ein Haus überlassen, welches wir für etwa 80.000 Euro renovieren wollten.

Ich wollte 20.000 Euro an Eigenkapital miteinbringen (mein Mann hat kein Eigenkaptial). Dieses Kapital ist aber angelegt und die Kündigungsfrist ist 3 Monate.

Wir wollten aber den Kredit schon in etwa einem Monat erhalten.

1) Kann man einen Kredit auch ohne Eigenkapital bekommen?

2) Wenn man dem Kreditgeber Kontoauszüge vorlegt mit dem Guthaben, dass erst in 3 Monaten verfügbar ist, dann könnte man das doch als Eigenkapital für den Kredit ansehen, oder?

3) Andere Lösungsvorschläge?

Danke.

...zur Frage

Hauskauf ohne EIgenkapital

Hallo

folgende Ausgangssituation: Meine Partnerin und ich haben Interesse an einem Haus. Kaufpreis 115000€ / Baujahr 1975/ Eigenkapital (Tagesgeldkonto) 5000€/ kapitalbildende Rentenversicherung seit 11 Jahren, aktueller Wert etwa 10.000€/ Sparbetrag monatlich 250 € (kommt aufs Tagesgeldkonto) Mein Verdienst: 1900€ netto, jetzige Kaltmiete 550€ Besteht eine realistische Möglichkeit, dass ich das Haus allein finanziere? Meine Partnerin würde mir monatlich 300€ als eine Art "Miete" zahlen. Hintergrund ist, dass meine Partnerin bereits ein Haus überschrieben bekommen hat, in diesem Haus lebt aber ihr Vater. Für den Fall der Fälle möchten wir gern eine ordentliche Regelung, dass das "neue" Haus mir gehört. Ist es sinnvoller, meine Partnerin mit ins Boot zu holen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?