Haus gekauft - nun Scheidung!

1 Antwort

Hier wäre ein Ausgleichung vom Zugewinnanspruch zu unterscheiden.

Entscheidend wären die Eigentumsanteile lt. Grundbucheinteintrag. Davon wären die jeweiligen Belastungen also abzuziehen und bei Zahlung für den Übertrag des Hausanteils werterhöhend zu berücksichtigen.

Der eigene Vermögensanteil am Haus zählt zu dem Anfangsvermögen des jeweiligen Ehepartners. Von dem Endvermögen (Scheidungsantrag) würde das abgezogen und ergäbe ehelichen Zugewinn - für jeden Partner berechnet.

Die Differenz der Zugewinne beider Eheleute würde hälftig dem zugesprochen, der weniger hat.

G imager761

Danke für Deine sachlichen Ausführungen!

Jedem Partner gehörten 50% des Hauses, so stand es auch im Grundbuch. Ein Zugewinnausgleich wurde wohl nicht ausgeführt.

Der Wert des Hauses wurde festgesetzt und die Darlehen abgezogen, hiervon bekam der Partner, der auszog, die Hälfte.

Allerdings tragen die Kosten, um die es hier geht, doch in keiner Weise zur Wertsteigerung der Immobilie bei! Darum meine Frage hier.

Es wäre doch nichts anderes, wenn gar keine Hochzeit stattgefunden hätte und man nachweislich für einen anderen diese Kosten mal bezahlt hätte. Dann könnte man doch wohl auch um Erstattung bitten...

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