Haus Finanzierung

10 Antworten

Rechnet Euch die Nebenkosten Notar, Grunderwerb, Küche, Möbel, Umzug, Malern etc. möglichst ohne Beschönigung aus und überlegt ob Ihr die Belastung auch mit Kind und einem Haupterwerber tragen könnt. In Bezug auf den Bausparer als Absicherung wäre ich mehr als vorsichtig. Hier würde ich mir von einem neutralen Experten eine vernünftige Alternative empfehlen lassen. Ansonsten gilt Grundsätzlich, dass Mieten langfristig auch nicht die cleverste Alternative darstellt. Wenn man sich den Risiken bewusst ist und nach allen Kosten genügend Reserven vorhanden sind wünsche ich Euch viel Erfolg und Glück bei der Umsetzung.

Bei Euch geht es quais um eine Finanzierung ohne Eigenkapital, jedenfalls angesichts der vorhandenen knappen Mittel, die mal gerade für die Anschaffungsnebenkosten, den Umzug und einige andere Kosten reichen, die mit einem solchen Vorhaben verbunden sind.

Verwende mal die obige Suchfunktion mit der Eingabe "Finanzierung ohne Eigenkapital" und Du wirst ähnliche Leidensgenossen finden.

Wichtig ist die Bestimmung des nötigen Finanzierungsbedarfes (Hauspreis plus sämtliche Nebenkosten für Anschaffung, Umzug etc.) und des einsetzbaren monatlichen Nettoeinkommens für Finanzierungs-, Instandhaltungs- und Betriebskosten. Guck hierzu mal auf den Seiten von biallo.de und fmh.de. Bei aller Euphorie über die dortigen Lösungsmöglichkeiten: Es steht dann immer noch die Prüfung Eurer Kreditwürdigkeit aus!

Ich habe hier schon viele Beiträge zur Hausfinanzierung geschrieben, die Du ebenfalls unter Eingabe meines Nicknamens finden kannst. In der derzeitigen Zinssituation präferiere ich den Einsatz eines Volltilgerdarlehns, bei dem also während der gesamten Kreditlaufzeit der Zinssatz festgeschrieben ist. Hierzu habe ich eine Tabelle erstellt, die die nötige Tilgungsquote bei vorgegebenem Sollzinssatz und vorgegebener Kreditlaufzeit bestimmt: http://www.finanzfrage.net/media/fragen-antworten/bilder/152263/0_big.jpg. Da für ein 25-jähriges Volltilgerdarlehn die Zinssätze über 3 % p.a. liegen, kommst Du mit dieser Tabelle bestens hin. Ob sich dabei ein BSV oder KfW sinnvoll einsetzen läßt, sind zwei Detailfragen. Gerade beim KfW-Kredit wird leider nur die Günstigkeit der ersten 10 Jahr gesehen, in denen nur in 7 Jahren getilgt wird, und das Zinsrisiko der Anschlussfinanzierung nach völlig vernachlässigt.

Das mit 20% Eigenkaptial verstehe ich nicht so ganz, unsere Bank hat davon nichts gesagt. Wir haben das bei einer Bank hier bei uns in Schleswig Holstein berechnen lassen auf 35 Jahre

Monatlich sind es 830,- allerdings lassen wir zwei Bausparverträge einlaufen also das heißt, das wir 300,- gleichzeitig ansparen womit wir die Zinsen nach 10 Jahren Tilgen können. Und der Aktuelle Zinssatz wird dann auch ab den 10 Jahr noch weiterlaufen und wenn wir mit unseren Bausparverträgen nach 10 Jahren unsere Zinsen Tilgen wirds warscheinlich keine 35 Jahre dauern.

Wir haben hier die möglichkeit verschiedene Fördermittel zu beantragen wie;

Investitionsbank oder kfW Förderbank + unsere Bank.

Der nette Herr hatte gesagt das man den Darlehen auf die 3 Banken verteilen kann, da diese Banken sogar eine bessere Kondition anbieten mit unter 2,4 % Zinsen.

So war das mal berechnet worden bei uns in der Bank, aber ob wir das Kredit bekommen wird sich in den nähsten Tagen herausstellen.

Haus mit Einliegerwohnung an 2 Söhne überschreiben, Wohnrecht in Einliegerwohnung für Vater

Hallo, der Vater meines Freundes hat aufgrund unserer Wohnungssuche die Idee gehabt, das Haus in dem er jetzt lebt, schon zu Lebzeiten auf seine beiden Söhne zu überschreiben und sich selbst mit einem lebenslangen Wohnrecht in die Einliegerwohnung zurückzuziehen, damit wir beide im Haus wohnen können. Das Haus sowie das Grundstück sind in einem sehr guten Zustand und etwa 500000 Euro wert (grob geschätzt) Streitigkeiten in der Familie gibt es bisher nicht. Nächste Woche kommt der Bruder meines Freundes, der 900 km entfernt wohnt, zu uns, um mit uns über alles zu sprechen. Nun wüsste ich gerne, welche Möglichkeiten wir haben, um den Bruder nicht zu benachteiligen, zumal er der Überschreibung ja mit zustimmen muss.

Folgende Möglichkeiten ziehe ich in Betracht: 1. Haus wird an meinen Freund überschrieben, wir zahlen dem Bruder Miete in Höhe von 50% der Gesamtmiete, die wir für das Haus erhalten könnten. 2. Wir bezahlen dem Bruder seinen Anteil in Form einer Verrentung in Höhe eines vereinbarten Vertrages bis zum Ableben des Vaters. Aus dem Resterbe - hier ist einiges vorhanden, bezahlen wir ihm dann den Rest. 3. Mein Freund überschreibt seinem Bruder seine abbezahlte Eigentumswohnung und den Rest erhält er entweder über Verrentung oder mit dem Resterbe ... Letztendlich weiss ich, dass wir uns einigen müssen und eigentlich sämtliche Möglichkeiten in Betracht kommen.

Aber gibt es hier auch gängige Vorgehensweisen? Hat jemand schon Erfahrung damit? Was muss noch bzgl. des Wohnrechts und der Steuer beachtet werden?

Vielen Dank im Voraus Gruß Ches

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Umzug in größere bzw teuerere Mietwohnung-Wird Wohngeld angepasst?

Hallo. Zu meiner Situation: Ich befinde mich in schulischer Ausbildung und beziehe Bafög. Mein Partner ebenso. Wir haben auch ein gemeinsames Kind. Bevor hergezogen wird: Wir sind beide 25,fast 26 und es ist bei beiden die 2.Ausbildung. Da das BaföG und das Kindergeld für unseren Sohn nicht ausreicht, müssen wir zusätzlich Wohngeld beziehen. Momentan leben wir in einer 3-Raum-Wohnung, 58,30qm mit einer Warmmiete von 395€. Wohngeld bekommen wir ca. 242. Nun müssen wir, auch auf Rat unseres Vermieters aus dieser Wohnung ausziehen, da starker Schimmelbefall ist. (Es kommt echt selten vor, das ein Vermieter einem so etwas rät. Aber die werden in diesem Haus nichts mehr reinstecken, da es in paar Jahren abgerissen werden soll). So wir haben uns gesagt, gut dann ziehen wir aber gleich in eine Wohnung um, die renoviert bzw. saniert ist. Weil nochmal das ganze Gerenne mit Schimmel wollen wir nicht, vor allem wegen dem Kind nicht.

Die Fragen: Nun fragen wir uns aber, wie es ist, wenn wir in eine Wohnung ziehen, die (sehr viel) teurer ist, als unsere jetzige (eine von 5 kostet 770€ warm, ist die teuerste von allen, aber auch eine die uns am besten gefällt). Wird das Wohngeld dem angepasst? Wenn ja, mit wie viel könnnen wir rechnen? Und hat man auch einen bestimmten Freibetrag den man sich dazu verdienen kann, ohne das dies angerechnet wird, wie bei Alg2?

Falls es wichtig ist zu wissen, wir kommen aus Mecklenburg Vorpommern.

Ich dank euch schon mal für die Antworten.

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Grundsicherung im Alter in eigenen 4 Wänden?

Schönen Guten Tag leibe Forum Mitglieder und Leser, durch langer durchstöbern im Internet bin ich auf euren Forum gestoßen und hoffe Sie können mir weiter helfen.

Meine Eltern haben gemeinsam mit meinem Bruder einen Haus gebaut, wo Sie jetzt eigene Kellerwohnung (Größe ca. 105 qm) bewohnen. Das Erd- und Dachgeschoß gehören zu der Wohnung von meinem Bruder. Im nächsten März läuft die 10-jahrige Zinsbindung ab. In 5 Jahren nach heutigen Regeln muss mein Papa in die Rente, die leider sehr gering (ca. 560,- €) ausfällt. Meiner Mutter arbeitet seit Jahren als 450,- € Arbeitskraft und dementsprechend bekommt Sie, wenn ich mich nicht irre ca. 50-70 € als Rente, wenn überhaupt. Demnächst unterschreiben Sie einen neuen Kredit. Wir versuchen es mit der Bank so zu regeln, dass solange mein Vater noch arbeitet(5 Jahre), sie dann so viel wie möglich Tilgen damit am Ende nicht mehr so viel offen bleibt. Wenn es gelingt wollen sie einen Vertrag für 5 Jahre abschließen, aber bei unserer Besprechung am Jahresanfang wurde uns gesagt dass es nicht geht, stimmt es?

Meine weitere Frage besteht aus mehreren einzelnen:

  1. Wie stehen die Chancen, dass meine Eltern diese Wohnung behalten können wenn Sie einen Antrag auf Grundsicherung im Alter stellen? Meine telefonischen Beratungen bei dem Schuldenberater und bei der Grundsicherungsstelle waren leider nicht so optimistisch. Sie sagten es könnte ehe die Grundsicherung in der Form eines Darlehns bezogen werden. Ich habe aber gelesen, dass ein Haus in dem man mit Familienangehörigen wohnt und die angemessen ist darf behalten werden. https://www.test.de/FAQ-Grundsicherung-im-Alter-Wenn-das-Geld-spaeter-nicht-reicht-5153035-5154431 Und was heißt eigentlich angemessen? Es wird leider niergendswo beschrieben.
  2. Wenn die Eltern es doch nicht schaffen den Kredit abzubezahlen, wie wird es dann für die Eltern aussehen? Besteht da die Möglichkeit noch irgendwo oder irgendwie Hilfe zu holen ohne das Haus, bzw. die Wohnung verkaufen zu müssen?
  3. Welche Möglichkeiten hat man noch im Alter damit man über die Runden kommt? Ich habe noch was von Lastenzuschuss gehört, was ist es und wo kann man es beantragen?
  4. Ich will von meinem Bruder seine Wohnung abkaufen, wie wird es für mich dann in 5 Jahren (also wenn mein Papa in die Rente geht) aussehen? Das Haus ist für eine Familie gebaut und ich denke nicht, dass irgendeiner die Kellerwohnung außer Familie kaufen wird.
  5. Und zum Schluss mal ganz andere Frage. Wenn die Eltern sterben und kein Testament da lassen was wird mit der Wohnung geschehen?

Vielen Dank im Voraus.

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Unterhalt 18 jährige möchte ausziehen

Meine 18. jährige Tochter (geht noch zur Schule) wohnt bei ihrer Mutter. Vor ein paar Tagen informierte mich meine Tochter, daß es zu Hause nicht mehr funktioniert, weil heftige Streitigkeiten zwischen Mutter u. Tochter bestehen mit bösen Beleidungen, die ich hier nicht wiederholen möchte. Tochter berichtet, daß Mutter nicht für sie kocht, wäscht oder sonst noch was. Sie sitzt eigentlich den ganzen Tag in ihrem Zimmer und wird nicht in das Familienleben integriert. Ihr wurden sogar die Schlüssel abgenommen und sie mußte nachts durch ein Kellerfenster ins Haus einsteigen. Ich (Vater) bot ihr an, doch zu mir zu kommen. Habe alles schon geregelt mit Schulwechsel und Umzug. Dann plötzlich Anruf "Nein, ich möchte nicht". Wenn dann möchte ich eine eigene Wohnung. Mutter ist nicht leistungsfähig, weil unter Selbstbehalt. Frage, muss ich ihr eine Wohnung finanzieren, wenn ich ihr anbiete bei mir zu wohnen? Tochter ist noch privilegiert.

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Beleihungswert zu hoch. Wer weiss mehr ?

Guten Tag ! Hoffentlich kann uns jemand helfen.

Nach langer Suche haben wir unsere Wunschimmobilie gefunden. Das Einfamilienhaus auf 365 qm Grundstück ist Baujahr 1970. Wir haben es von utopischen 129000€ auf 95000 runtergehandelt. Außer Heizung und Sanitär sind die normalen Renovierungsarbeiten zu machen. Veranschlagt haben wir 25000€ mit Eigenleistung, da ich gelernter Tischler und Raumausstatter bin. Mit ca. 10000€ Makler und Grunderwerbssteuer kommen wir insgesamt auf ca.135000€ . Bei der Bank wurde uns eine Finanzierung aufgrund unserer Einkommen (zusammen 2384€ Netto inkl. Kindergeld) zugesagt. Leider hapert es laut unserer Bank am Beleihungswert, weil dieser zu hoch sei. Zurzeit Wohnen wir mit unserem Kind in einer 3-Zimmer Eigentumdwohnung. Auf der Wohnung lastet noch eine Restschuld von 93000€. Laut 2 Maklern wäre ein Verkaufspreis von 93000-95000€ zu erzielen.

Komischerweise hatten wir bei derselben Bank vor 1 Jahr schonmal ein Haus BJ. 1954 angefragt. Es sollte damals 70000€ kosten. Wir hätten 70000 reinstecken müssen. 50000€ hätten wir bekommen, war uns aber zu risikoreich. Damals sprach keiner von Beleihungswert. Sollten wir vielleicht die Bank wechseln ?

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Darf Alg2 an Alg1 angerechnet werden

Hallo ich bin jetzt mit meinem Freund zusammengezogen der alg1 bekommt 714€ . Ich bekomme zur Zeit garnichts weil die Arge hier meint das ich ja Kindergeld bekomme worauf ich sagte das ich keins bekomme weil ich ja keine Ausbildung oder sonst der gleichen mache. Naja die gute Dame meinte ich würde das ja eigentlich bekommen also wird es mir ( uns ) auch angerechnet. Also wurden die 714€ lohn + 164€ Kindergeld zusammengerechnet ergab dann 878€ wovon jetzt mitleweile 470€ für Miete +NK und Heizkosten weg gehen.Mein Freund hat vorher in einer 1,5 Zimmerwohnung gewohnt auf 38qm weil das für uns aber zu klein gewesen ist sind wir im gleichen Haus in eine grössere Wohnung gezogen.Die Arge meinte aber das die 38qm für uns reichen müssen. So jetzt wollte ich mal wissen ob das alles so richtig ist ob ich mit meinem alg2 voll auf das alg1 von meinem Freund angerechnet werden darf? Und ob wir die jetztige Miete überhaupt bezahlt bekommen weil wir ja einfach umgezogen sind? Und was ich vielleicht jetzt machen kann weil mit dem bisschen kann niemand Leben. Ich bedanke mich schonmal für eure Hilfe und hoffe auf eine schnelle Antwort

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