Haus Finanzierung

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Rechnet Euch die Nebenkosten Notar, Grunderwerb, Küche, Möbel, Umzug, Malern etc. möglichst ohne Beschönigung aus und überlegt ob Ihr die Belastung auch mit Kind und einem Haupterwerber tragen könnt. In Bezug auf den Bausparer als Absicherung wäre ich mehr als vorsichtig. Hier würde ich mir von einem neutralen Experten eine vernünftige Alternative empfehlen lassen. Ansonsten gilt Grundsätzlich, dass Mieten langfristig auch nicht die cleverste Alternative darstellt. Wenn man sich den Risiken bewusst ist und nach allen Kosten genügend Reserven vorhanden sind wünsche ich Euch viel Erfolg und Glück bei der Umsetzung.

Bei Euch geht es quais um eine Finanzierung ohne Eigenkapital, jedenfalls angesichts der vorhandenen knappen Mittel, die mal gerade für die Anschaffungsnebenkosten, den Umzug und einige andere Kosten reichen, die mit einem solchen Vorhaben verbunden sind.

Verwende mal die obige Suchfunktion mit der Eingabe "Finanzierung ohne Eigenkapital" und Du wirst ähnliche Leidensgenossen finden.

Wichtig ist die Bestimmung des nötigen Finanzierungsbedarfes (Hauspreis plus sämtliche Nebenkosten für Anschaffung, Umzug etc.) und des einsetzbaren monatlichen Nettoeinkommens für Finanzierungs-, Instandhaltungs- und Betriebskosten. Guck hierzu mal auf den Seiten von biallo.de und fmh.de. Bei aller Euphorie über die dortigen Lösungsmöglichkeiten: Es steht dann immer noch die Prüfung Eurer Kreditwürdigkeit aus!

Ich habe hier schon viele Beiträge zur Hausfinanzierung geschrieben, die Du ebenfalls unter Eingabe meines Nicknamens finden kannst. In der derzeitigen Zinssituation präferiere ich den Einsatz eines Volltilgerdarlehns, bei dem also während der gesamten Kreditlaufzeit der Zinssatz festgeschrieben ist. Hierzu habe ich eine Tabelle erstellt, die die nötige Tilgungsquote bei vorgegebenem Sollzinssatz und vorgegebener Kreditlaufzeit bestimmt: http://www.finanzfrage.net/media/fragen-antworten/bilder/152263/0_big.jpg. Da für ein 25-jähriges Volltilgerdarlehn die Zinssätze über 3 % p.a. liegen, kommst Du mit dieser Tabelle bestens hin. Ob sich dabei ein BSV oder KfW sinnvoll einsetzen läßt, sind zwei Detailfragen. Gerade beim KfW-Kredit wird leider nur die Günstigkeit der ersten 10 Jahr gesehen, in denen nur in 7 Jahren getilgt wird, und das Zinsrisiko der Anschlussfinanzierung nach völlig vernachlässigt.

Das mit 20% Eigenkaptial verstehe ich nicht so ganz, unsere Bank hat davon nichts gesagt. Wir haben das bei einer Bank hier bei uns in Schleswig Holstein berechnen lassen auf 35 Jahre

Monatlich sind es 830,- allerdings lassen wir zwei Bausparverträge einlaufen also das heißt, das wir 300,- gleichzeitig ansparen womit wir die Zinsen nach 10 Jahren Tilgen können. Und der Aktuelle Zinssatz wird dann auch ab den 10 Jahr noch weiterlaufen und wenn wir mit unseren Bausparverträgen nach 10 Jahren unsere Zinsen Tilgen wirds warscheinlich keine 35 Jahre dauern.

Wir haben hier die möglichkeit verschiedene Fördermittel zu beantragen wie;

Investitionsbank oder kfW Förderbank + unsere Bank.

Der nette Herr hatte gesagt das man den Darlehen auf die 3 Banken verteilen kann, da diese Banken sogar eine bessere Kondition anbieten mit unter 2,4 % Zinsen.

So war das mal berechnet worden bei uns in der Bank, aber ob wir das Kredit bekommen wird sich in den nähsten Tagen herausstellen.

Umzug in größere bzw teuerere Mietwohnung-Wird Wohngeld angepasst?

Hallo. Zu meiner Situation: Ich befinde mich in schulischer Ausbildung und beziehe Bafög. Mein Partner ebenso. Wir haben auch ein gemeinsames Kind. Bevor hergezogen wird: Wir sind beide 25,fast 26 und es ist bei beiden die 2.Ausbildung. Da das BaföG und das Kindergeld für unseren Sohn nicht ausreicht, müssen wir zusätzlich Wohngeld beziehen. Momentan leben wir in einer 3-Raum-Wohnung, 58,30qm mit einer Warmmiete von 395€. Wohngeld bekommen wir ca. 242. Nun müssen wir, auch auf Rat unseres Vermieters aus dieser Wohnung ausziehen, da starker Schimmelbefall ist. (Es kommt echt selten vor, das ein Vermieter einem so etwas rät. Aber die werden in diesem Haus nichts mehr reinstecken, da es in paar Jahren abgerissen werden soll). So wir haben uns gesagt, gut dann ziehen wir aber gleich in eine Wohnung um, die renoviert bzw. saniert ist. Weil nochmal das ganze Gerenne mit Schimmel wollen wir nicht, vor allem wegen dem Kind nicht.

Die Fragen: Nun fragen wir uns aber, wie es ist, wenn wir in eine Wohnung ziehen, die (sehr viel) teurer ist, als unsere jetzige (eine von 5 kostet 770€ warm, ist die teuerste von allen, aber auch eine die uns am besten gefällt). Wird das Wohngeld dem angepasst? Wenn ja, mit wie viel könnnen wir rechnen? Und hat man auch einen bestimmten Freibetrag den man sich dazu verdienen kann, ohne das dies angerechnet wird, wie bei Alg2?

Falls es wichtig ist zu wissen, wir kommen aus Mecklenburg Vorpommern.

Ich dank euch schon mal für die Antworten.

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Grundsicherung im Alter in eigenen 4 Wänden?

Schönen Guten Tag leibe Forum Mitglieder und Leser, durch langer durchstöbern im Internet bin ich auf euren Forum gestoßen und hoffe Sie können mir weiter helfen.

Meine Eltern haben gemeinsam mit meinem Bruder einen Haus gebaut, wo Sie jetzt eigene Kellerwohnung (Größe ca. 105 qm) bewohnen. Das Erd- und Dachgeschoß gehören zu der Wohnung von meinem Bruder. Im nächsten März läuft die 10-jahrige Zinsbindung ab. In 5 Jahren nach heutigen Regeln muss mein Papa in die Rente, die leider sehr gering (ca. 560,- €) ausfällt. Meiner Mutter arbeitet seit Jahren als 450,- € Arbeitskraft und dementsprechend bekommt Sie, wenn ich mich nicht irre ca. 50-70 € als Rente, wenn überhaupt. Demnächst unterschreiben Sie einen neuen Kredit. Wir versuchen es mit der Bank so zu regeln, dass solange mein Vater noch arbeitet(5 Jahre), sie dann so viel wie möglich Tilgen damit am Ende nicht mehr so viel offen bleibt. Wenn es gelingt wollen sie einen Vertrag für 5 Jahre abschließen, aber bei unserer Besprechung am Jahresanfang wurde uns gesagt dass es nicht geht, stimmt es?

Meine weitere Frage besteht aus mehreren einzelnen:

  1. Wie stehen die Chancen, dass meine Eltern diese Wohnung behalten können wenn Sie einen Antrag auf Grundsicherung im Alter stellen? Meine telefonischen Beratungen bei dem Schuldenberater und bei der Grundsicherungsstelle waren leider nicht so optimistisch. Sie sagten es könnte ehe die Grundsicherung in der Form eines Darlehns bezogen werden. Ich habe aber gelesen, dass ein Haus in dem man mit Familienangehörigen wohnt und die angemessen ist darf behalten werden. https://www.test.de/FAQ-Grundsicherung-im-Alter-Wenn-das-Geld-spaeter-nicht-reicht-5153035-5154431 Und was heißt eigentlich angemessen? Es wird leider niergendswo beschrieben.
  2. Wenn die Eltern es doch nicht schaffen den Kredit abzubezahlen, wie wird es dann für die Eltern aussehen? Besteht da die Möglichkeit noch irgendwo oder irgendwie Hilfe zu holen ohne das Haus, bzw. die Wohnung verkaufen zu müssen?
  3. Welche Möglichkeiten hat man noch im Alter damit man über die Runden kommt? Ich habe noch was von Lastenzuschuss gehört, was ist es und wo kann man es beantragen?
  4. Ich will von meinem Bruder seine Wohnung abkaufen, wie wird es für mich dann in 5 Jahren (also wenn mein Papa in die Rente geht) aussehen? Das Haus ist für eine Familie gebaut und ich denke nicht, dass irgendeiner die Kellerwohnung außer Familie kaufen wird.
  5. Und zum Schluss mal ganz andere Frage. Wenn die Eltern sterben und kein Testament da lassen was wird mit der Wohnung geschehen?

Vielen Dank im Voraus.

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