Haus auf Erbpacht kaufen?

3 Antworten

FRage:

  • Haus auf Erbpacht? Ist es nicht eher das Grundstück auf Erbbaurecht, was noch 32 Jahre läuft und das Haus kaufen?

Also es käme hier sehr auf die Bedingungen an udn auf das eigene Alter. Hat man Erben, oder nciht.

  • Ich würde es vermutlich nciht machen, aber es kommt doch sehr auf die besonderen Bedingungen an.

Grundsätzlich sind Erbpachtgrundstücke genauso beleihungsfähig wie "normale" Grundstücke. Nur stellen sich hier die Finanzierer etwas mehr an bezüglich der Höchstsummen. I.d.R. werden nur 2/3 vom Verkehrswert finanziert, da auch der Erbpachtgeber zustimmen muss und diese auch normalerweise keine 100% Finanzierungen unterschreiben bzw. absegnen (ist ja oft die Kirche :) ).

Wenn man ein Haus kauft, dann ist es üblicherweise so, dass man das Haus jedes Jahr um mindestens 2 % abschreiben sollte. Das fällt an Reparaturen und Wertverlust sicher an.

Wenn man Glück hat und die Lage sehr gut ist, sorgt der Grund, auf dem das Haus steht, mit einer positiven Wertentwicklung dafür, dass das Investment insgesamt pari aufgeht.

Bei einer Immobilie auf Erbpachtgrund gehört einem das Haus (also was an Wert verliert), nicht aber der Grund. Geeignet ist das vor allem für Leute, die sich ein Haus mit Grund nicht hätten leisten können. Allerdings eigentlich auch nur dann, wenn der Preis richtig billig ist. Man kauft ja nicht nur keinen Grund sondern hat auch ein irgendwann unverkäufliches Haus, eine latente Unsicherheit, was die Zukunft anbelangt und (zusätzliche) Kosten für die Erbpacht.

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