Hauptversammlung Gegenanträge?

1 Antwort

Die Einberufung zur Hauptversammlung hat 30 Tage ausschließlich des Tages der Einberufung vor der Hauptversammlung zu erfolgen (§ 123 Abs. 1 Satz 1 AktG).

Ein Gegenantrag oder Vorschlag zur Hauptversammlung ist ausschließlich des Tages des Einganges 14 Tage vor der Hauptversammlung einzureichen (§ 126 Abs. 1 Satz 1 AktG).

Mit einem Ergänzungsverlangen kann der Aktionär völlig neue Tagungspunkte einbringen (§ 124 AktG).

Die Hauptversammlung entscheidet erst dann über Gegenvorschläge, wenn der Vorschlag der Verwaltung nicht die erforderliche Mehrheit gefunden hat.

Sieger profitieren von der Briefwahl - bei der Wahl innerhalb einer Aktiengesellschaft wie auch im US-amerikanischen Wahlkampf 2020. Erfolgreiche Gegenkandidaten informieren ihre Unterstützer vorausschauend auf den dezidierten Zeitplan einer Hauptversammlung. Letztlich überzeugen sie dann auch die Verwaltung davor, dass sie komplexe Abläufe überschauen und das Projekt stringent im Blick behalten.

Verlierer nörgeln, suchen Verfahrensfehler und beschreiten den Klageweg.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Vielen Dank! Kannst du mir verraten, wo die Rechtsgrundlage für die Abstimmung über den Gegenvorschlag, also deinem vierten Absatz, steht?

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