Hauptjob, Selbständig und noch Nebenjob

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4 Antworten

Danke erst mal

aber

da ich ein Gewerbe betreibe und dort der Gewinn bis dato einen monatlichen Betrag von € 400 nicht überstiegen hat, konnte ich das als Nebengewerbe/Job bei der Krankenkasse mitlaufen lassen.

Nun wird es dieses Jahr wahrscheinlich durch diese Nachzahlungen aus den letzten Jahren, meine Gewinnermittlung über diese 4800€ (400x12) kommen. Wenn ich dem Nebenjob eine Rechnung stellen würde, dann käme ich wahrscheinlich erst recht noch höher und da ist meine Beführchtung, das ich mich "privat" versichern muss. Das käme mir unter dem Strich teurer. Denn leider ist es heut zu Tage nicht so, das ich jeden Monat wirklich das Geld aus meinen Rechnungen sofort bekomme sondern es kann versetzt kommen. Und man sollte Krankenversichert sein.

Mein Ziel ist es, durch den Hauptjob immer in die Plichtkrankenversicherung zu bleiben (750€ Job) und meine Selbständigkeit so zu halten, das ich von dieser Seite her nicht in die Private Krankenversicherung umwechseln zu müssen. Da ich auch Kinder habe, bin ich froh über diese Selbständigkeit, weil ich damit flexibler arbeiten kann und vor allem auch mehr von zu Hause aus.

Also nur zur Sicherheit:

  • Du hast einen Sozialvers. Pflichtigen Hauptjob seit Sommer.

  • Du hast eine kleine Selbständigkeit

  • Du kannst nun noch einen Nebenjob machen.

Da Du einen Hauptjob hast, ist für Deine Nebenjobs Krakenversicherung kein Thema.

Für den Neebenjob würde ich, vorausgesetzt er paßt in die 400 Euro Regel nciht die Steuerkarte mit der VI abgeben. Das ist zu tuer. Der AG soll die Lohnsteuer mit 2 % pauschal abführen udn Dir die 8,- Euro abziehen.

Deine Forderungseingänge haben nur auf die Einkommensteuererklärung auswirkungen, weil sie in die Gewinnermittlung einlaufen.

Es kommt bei deiner Selbständigkeit nicht auf den Verdienst an, sondern auf die Stunden.Wenn du mehr Stunden in deiner Selbstständigkeit arbeitest als in deinem 750€Job, dann müsstest du dich selbst Krankenversichern.Du brauchst dich bei deiner selbst.Nebentätigkeit nur am Gewinn orientieren, wenn du familienmitversichert sein möchtest. Bei deiner weitern Tätigkeit würde ich auch einen Minijob empfehlen und keine Rechnung schreiben außer wenn es in den gleichen Tätigkeitsbereich der Selbstständigkeit fallen würde.

sprich mit deinem arbeitgeber des minijobs. in der regel ist der froh, wenn er aufwand los hat. ich meine damit, du kannst ihm auch eine rechnung am ende des monats als selbstständiger eine schreiben. wenn du etwa 15% - 20% hinzurechnest + MwSt dann kommst du etwa auf den Betrag den er sowieso für dich ausgeben müsste. So bist du mit Sicherheit besser dran und dein Arbeitgeber nicht schlechter

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