Hauptberufliche Selbständigkeit, geringer Verdienst, Beitragsbemessungsgrenze?

2 Antworten

Jede Krankenkasse hat einen Tarif für Mitglieder die kein, oder ein sehr geringes einkommen haben.

Einfach ganz hartnäckig bleiben.

Aber aufdecken muss man schon, denn die werden mit Recht einwenden, dass man von 400,- Euro nciht leben kann.

Wenn Du freiwilliges Mitglied in der GKV bist, berechnet sich der Beitrag nach dem Mindeseinkommen 2009 22680€/Jahr, 2010 22995€/Jahr. Wenn Du kein Einkommen hast, besteht die Möglichkeit Dich für 135€/Monat zu versichern. Aber Vorsicht: Die Beitragsbescheide erfolgen vorläufig bis Du eine EST-Bescheid vorlegst. Dann erfolgt der entgültige Bescheid ab dem Folgemonat. Für uns selbstständige heist das: 1. möglichst spät die EST-Erklärung abgeben damit der Bescheid erst im August oder so kommt. Dann braucht man erst ab Sept. mehr zahlen. 2. Einkommen, die nicht erklärt werden müssen, z. B. ZAST Kap-Einkünfte genau ausrechnen, ob es sich lohnt diese zu erklären, da man ja dann rund 18% an die GKV zahlt. Somit sind dann im ungünstigsten Fall 25% Zinsabschlagsteuer, Soli 5,5%, GKV18%(Krankenversicherung, Sonderbeitrag Kinderlosen Zuschlag, Pflegeverscherung) In der Summe sind stolze 48,5% zu zahlen. Der Mindesbeitrag ist bei Einkommen, egal welches und wie hoch immer zu zahlen.

Selbständigkeit: alle Belege dem Finanzamt für die Einkommensteuererklärung beifügen?

Muß man als kleiner Selbständiger (Einnahmen ca. 14.000 Euro im Jahr) dem Finanzamt bei der Einkommensteuererklärung alle Belege mitliefern? Oder reicht es wenn man nur die Ausgaben / Einnahmen aufschreibt und die Belege Daheim zur evtl. Einsicht durchs Finanzamt bei einer evtl. Prüfung bereithält?

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Steuererklärung: Einnahmen aus Ehemaliger Selbständigkeit

Hallo!

Von NOV 2004 - APR 2007 Handelsvertreter n. HGB §84. Ich habe Storno-Reserve-Konto bei meinem Vertrieb, auf dem ca. 5% meine Provisionserlöse als Sicherheit hinterlegt wurden. Nach Ablauft der Haftungszeit, hab ich mir nun 1200 EUR auszahlen lassen (08.2010).

Nun will ich für 2006 + 2007 meine Steuererklärung machen ("bald" dran :-) ). Es entstehen Buchhaltungskosten von 350 EUR f. 2006 u. 125 EUR f. 2007.

Fragen:

1) Kann ich die Bh-kosten die in 2010 entstanden sind, in 2006 + 2007 "reinrechnen lassen", da sie ja diesen Jahren zuzuordnen sind?

2) Oder wäre es besser diese erst für 2010 "aufzuheben". Schließlich hatte ich ja in 2010 die Auszahlung 1200 EUR, welche ich um genannte Kosten in summe 475 EUR mindern könnt, oder?

3) Kann ich die Einnahmen aus ehemaliger Selbständigkeit in 2010 überhaupt als "EK aus Gewerbebetrieb" deklarieren, obwohl ich ja mein Gewerbe längst abgemeldet hatte? Oder wären das nun "Sonstige Einnahmen".

Meine "Rest-Reserve" ist noch 275 EUR und wird 2011 frei.

4) Wenn ich hier 250 EUR in 2011 u. 25 EUR in 2012 auszahlen lasse, kann ich diese dann evtl. als "Sonstige Einnahmen" deklarieren u. somit die Freigrenze gem. § 22 Nr. 3 EStG von 256 Euro im Kalenderjahr unterschreiten?

Herzlichen Dank für die Auskünfte und Gruß aus dem Schönen REGENSBURG!!

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