Hauptberuf + Nebenjob(450Euro) + Kleinstgewerbe wie verhält es sich mit der Einkommenssteuer?

4 Antworten

Wie verhält es sich mit der Einkommensteuer? (Umsatz im Gewerbe wäre bei maximal 10000 Euro)

Die Einkommensteuer bemisst sich nach dem Einkommen, nicht nach dem Umsatz.

Du musst also erstmal den Gewinn ermitteln, um die Einkommensteuer errechnen zu können.

Davon abgesehen, ob sich ein ZUsatzeinkommen lohnt, wird sich nie nach der Steuer entscheiden. Die ist in Deutschland in der Spitze bei 45 % fest + Soli., also insgesamt unter 50 %.

Die frage ist nur, wenn ich in dem Bereich bin, wo 45 % fällig werden (über 250.000,-),

will ich für 520,- Euro Netto noch für 1.000,- Euro Brutto X Stunden arbeiten, oder reichen mir meiner 250.000,-.

Ich bin noch nicht bei 45 Euro Steuer auf zusätzlich verdiente 100,- Euro und nehme daher noch Aufträge an, wenn sie vernünftig bezahlt werden.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Mit der Einkommensteuer verhält es sich so, dass da das Einkommen versteuert wird. Daher der Name.

Und das Einkommen wird halt ermittelt. Es wird hier aus den beiden Quellen "Festanstellung" und "gewerbliche Tätigkeit" gespeist.

oder ob ich sogar Minus fahrer.

Das könnte passieren, wenn der Einkommensteuersatz auf über 100% steigt. Derzeit ist dies nicht der Fall.

In der DDR gab es einen Spitzensteuersatz für Selbständige/ Gewerbetreibende von 98%. Da es seit einiger Zeit politische Strömungen gibt, die eine DDR wiederhaben wollen (Grenzen sichern, Ausländer raus usw.), könnte das nach deren Machtergreifung wohl wieder passieren. Aber drauf wetten würde ich nicht.

Die Höhe der Einkommensteuer kannst Du doch ganz einfach in der Steuertabelle nachsehen. Du nimmst

1. Dein zu versteuerndes Einkommen bei 60.000,- brutto (ggf. im letzten Steuerbescheid die Zahl nachsehen) und 2. schlägst Du auf dieses zvE den erwarteten Gewinn drauf.

Die Differenz ist dann die ESt., die sich für das Gewerbe ergibt.

Gewerbeanmeldung, Umzug und Steuererklärung

Hallo, meine Situation ist etwas komplex - daher zunächst die Eckdaten.

Habe 2001 ein Gewerbe in Stadt A als Propagandist / Promoter angemeldet und führe seitdem, neben meinem Hauptjob, Arbeitsaufträge als Kleinunternehmer aus.

2003 und 2004 habe ich mich im Ausland aufgehalten. Die Forderung des Finanzamtes nach einer Steuererklärung wurde daher zurückgenommen. Seit 2002 habe ich also keine Steuererklärung eingereicht und bin nach meiner Rückkehr in die BRD bereits drei weitere Male umgezogen ohne das Gewerbe umzumelden!

Da ich weiter nebenher Arbeitsaufträge von 2005-2011 mit dem alten Gewerbeschein aus Stadt A ausgeführt habe und nun von der Pflicht zur Ummeldung des Gewerbes erfahren habe, ist die Not besonders groß.

Nun die Frage(n):

  1. Soll ich ein neues Gewerbe bei meinem derzeitigen Wohnort anmelden, ohne Hinweis auf den alten Gewerbeschein? Oder soll ich mittels altem Gewerbeschein eine Ummeldung vornehmen? Muss ich dann das alte Gewerbe in Stadt A abmelden oder hatte sich das mit dem Umzug erledigt?

  2. Wie verhält es sich mit der Steuererklärung für die letzten Jahre? Möchte ungern schlafende Hunde wecken. Soll ich dann die Steuererklärung erst wieder ab dem Tag mit der neuen Gewerbeanmeldung bei meinem derzeitigen Wohnsitz machen?

Bin für jeden Rat oder hilfreichen Gedanken dankbar.

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Hauptberuf - kurzfristiger Minijob - Steuererklärung

Liebe Experten,

Ich hatte letzten Sommer mal wegen Hauptjob-Nebenjobkombinationen nachgefragt: https://www.finanzfrage.net/frage/angestellt--nebenjob-minijob-oder-kurzfristiger-minijob---versteuerung

Dafür nochmals vielen Dank!

Inzwischen wird meine kurzfristige Beschäftigung mit der Steuerklasse 6 behandelt; dazu drei kurze Fragen:

  1. Einen Minijob (bis 450 EUR) braucht man in der Steuererklärung doch nicht anzugeben, oder? Wie ich gehört habe, Einnahmen mit der Steuerklasse 6 aber doch. Was heißt das für mich? Trifft ja irgendwie beides zu...

  2. Ich verstehe grundsätzlich, warum Steuerklasse 6. Aber: Ich dachte eigentlich, bis 450 EUR heißt nicht nur versicherungsfrei, sondern auch steuerfrei - auch bei laufenden Hauptjob mit Steuerklasse 1.

  3. Wäre die Pauschalbesteuerung bei kurzfr. Minijobs insgesamt praktischer/günstiger für mich gewesen (wenn sie bei mir anwendbar ist, müsste ich noch prüfen)? Es klingt so, als wäre das ganz generell so. Diese liegt ja allerdings bei 25%. Laut Abrechnung scheinen meine Abzüge aber auch bei Klasse 6 unter 25% zu liegen. Das verstehe ich nicht wirklich.

Vielen Dank für Eure Mühe und einen schönen Tag,

Dexterhaven

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Kann es sein dass ich so viel Steuer nachzahlen muss?

Hallo zusammen,

habe soeben zum ersten mal meine Steuererklärung über ELSTER gemacht. Davor hatte ich sie nie gemacht, auch nicht schriftlich. Nun habe ich alles ausgefüllt, und habe mal spaßhalber vorab ausrechnen lassen (Funktion ist gegeben). Nun musste ich schockiert feststellen dass ich anscheinend ca. 1200 EUR nachzahlen soll??? Ist das möglich? Zumal ich gehört habe dass unter meinen Voraussetzungen  das eigentlich nie vorkommt und ich knapp 20km Pendlerpauschale habe über 220 Tage?!? Hier mal kurz die Eckdaten:

Steuerklasse 1, 28500 EUR Brutto im Jahr davon 3290€ einbehaltene Lohnsteuer und 179 EUR Solizuschlag der einbehalten worden ist. Werbungskosten sind mit 300 EUR eingetragen und wie erwähnt 20km am Tag einfache Strecke Pendlerpauschale. Da muss ich nun 1200 EUR nachzahlen? Da kann doch was nicht stimmen oder? Habe alle Angaben überprüft es hat sich kein Zahlenfehler irgendwo eingeschlichen.

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Sozialversicherungspflicht im Nebenjob als Freiberufler?

Hallo zusammen,

ich arbeite im Hauptjob sozialversicherungspflichtig 40 Stunden in der Woche und verdiene etwa 2.700 Euro.

Neben meinem Studium habe ich bereits als Freier Autor gearbeitet und würde dies nun gerne weiterhin tun - mein Arbeitgeber ist darüber bereits informiert.

Nun zu meiner Frage: Das ich am Ende eines Jahres alle meine Einkünfte in einer Steuererklärung angeben muss und fällige Steuern (die ich mir im Laufe des Jahres von den Honoraren zurückgelegt habe) nachzahle, weiß ich und ist mit Steuerberater und Finanzamt abgeklärt. Doch ist es wirklich so, dass ich - da klar ist, was mein Hauptberuf ist - auf meine Nebeneinkünfte keine Sozialversicherungsabgaben leisten muss? Zur Info: Ich gehe meiner Tätigkeit um die fünf Stunden in der Woche nach und verdiene zwischen 400 bis maximal 1.000 Euro damit im Monat.

Das jedenfalls lese ich überall im Netz und in der Hotline meiner TK wurde mir dies auch bestätigt, doch irgendwie traue ich dem Ganzen nicht, da sich dazu teils auch widersprüchliche Angaben finden lassen.

Beste Grüße und Danke im Voraus

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Kleinunternehmer Steuererklärung - Erstes Jahr?

Hallo zusammen,

ich habe zum 01.01.2018 ein Kleingewerbe als Nebengewerbe angemeldet.

Ich vermiete eine selbstgebaute Fotobox. Für diese Fotobox sind vorerst einmalige Kosten angefallen. Unter anderem Materialkosten aus dem Baumarkt aber auch Kosten für einen PC/IPad/Drucker die in der Fotobox verbaut wurden und somit nicht für die Verwaltungsarbeit benötigt werden.

Muss ich jetzt beispielsweise die EDV Sachen über 3 Jahre absetzen oder kann ich dies schon direkt für das erste Jahr machen? Ziehe ich die Ausgaben inkl. Mehrwertsteuer ab (gebe selbst keine Mehrwertsteuer in den Rechnungen an)?.

Ich benötige die Angaben, da das Finanzamt meine voraussichtlichen Einkünfte im Jahr der Betriebsöffnung und im Folgejahr wissen möchte.

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Gruß Tine

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Gewerbe für Nebenjob als Angestellte (hauptberuflich)?

Ich habe einen Hauptjob und möchte einer Nebenbeschäftigung nachgehen. Ich habe etwas gefunden und vorerst nur einmalig getestet. Und zwar geht es um das tägliche Beliefern von Waren an Privathaushalte. Stunden pro Woche insgesamt ca. 16. Nettolohn ca. 500 Euro pro Monat. Ich soll lt. der Firma einen Gewerbeschein ausstellen lassen. Muss ich etwas beachten oder gibt es sonstige Abzüge usw? Ich finde im Netz kaum Informationen.

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