Hauptarbeitgeber und Minijob beim selben AG

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Die geringfügige Beschäftigung mit einem Monatsverdienst unter 450 Euro kann auch dann pauschal mit zwei Prozent versteuert werden, wenn sie beim selben Arbeitgeber ausgeübt wird und der Arbeitslohn aus der Hauptbeschäftigung nach Lohnsteuerkarte versteuert wird.

Hinsichtlich der Sozialversicherungspflicht muss jedoch von einem einheitlichen Beschäftigungsverhältnis ausgegangen werden – eine Aufspaltung in Haupt- und Nebenbeschäftigung bei einem Arbeitgeber ist sozialversicherungsrechtlich unbeachtlich, wie das Bundesozialgericht (AZ: 12 RK 26/81) entschieden hat. Damit ist der 450-Euro-Job in der Firma, in der auch der Hauptjob ausgeübt wird, nicht sozialversicherungsfrei – steuerlich würde ein solcher Nebenjob aber schon Entlastung bringen, weil er pauschal versteuert werden kann.

Hier gefunden: http://www.optimal-absichern.de/finanzen/recht-steuern/mini-job-diese-regeln-sollten-sie-kennen.php

Wie rechne ich Fahrtkosten und Spesen als Kleinunternehmer und GbR ab?

Nehmen wir an A und B haben zusammen eine GbR gegründet.

Diese GbR stellt eine Dienstleistung an Unternehmen C. Im Zuge der Dienstleistung entstehen Fahrtkosten (30ct/Kilometer) insgesamt 100€ und zudem fallen Verpflegungskosten insgesamt 11,9€ Netto an. Die GbR stellt dem Unternehmen C nun eine Rechnung i.H.v. 1110€ +19% MwSt.(1000€ für die Dienstleistung + 10€ Bruttobetrag der Verpflegungsaufwände und 100€ Fahrtkosten.). Da alles von Gesellschafter A geleistet wurde, möchte dieser das Geld von der GbR zurückbekommen. Er nimmt die Kleinunternehmerregelung in Anspruch und stellt seine Leistung über 1000€ zzgl der 11,90€ Verpflegung in Rechnung. Dabei wird natürlich keine MwSt. ausgewiesen und die Originalbelege der Verpflegung gehen an die GbR. Die GbR reicht die Belege für einen Vorsteuerabzug beim Finanzamt ein und zahlt die 190€ USt. für die Dienstleistung an das Finanzamt. Damit sollte bis auf die Fahrtkosten alles steuerlich korrekt abgegolten sein. Liege ich damit richtig?

A ist zu diesem Auftrag 333,3 km mit seinem Privatwagen gefahren und hat lt. der Kilometerpauschale von 30ct insgesamt einen Aufwand von 100€. Wie wird das ganze jetzt steuerlich geltend gemacht. Rein logisch gäbe es für mich hier 2 Möglichkeiten.

1. Die GbR macht die Kosten beim Finanzamt als Fahrtkosten geltend und A bekommt 119€. In diesem Fall würde A 0,357€/km bekommen. Die Frage hier ist, wer zahlt die Steuern, Ist es damit abgegolten, dass A bereits bei Sprit, Kfz.Steuer etc gezahlt hat.

2. Die GbR zahlt auch davon 19% an das Finanzamt, wodurch A nur 30ct bekäme. Bei dieser Variante würde das Finanzamt aber doppelt kassieren, da für die Fahrt ja o.g. Steuern (Sprit etc.) bereits gezahlt wurden. Welche der zwei (oder welche weiter Möglichkeit) wäre steuerrechtlich korrekt?

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Vermieter will Kaution nicht zurückzahlen und lügt dass sich die Balken biegen

Hallo an alle. Und zwar bereitet mein Vermieter mir große Sorgen.

Da wir damals dringend eine Wohnung zwecks Arbeitswechsel suchten, haben wir die Wohnung angemietet obwohl sie in einem ziemlich "miserablen" Zustand war. Sprich: Beim Einzug war in der ganzen Wohnung Dreck, Spinnweben und teilweise sogar Matsch im Waschbecken. "Kann man alles putzen" dachte ich.

Während des Mietverhältnisses gab es bereits erste Probleme mit der Wohnung. Elektrik defekt, mehrere Geräte sind durchgebrannt - in der neuen Wohnung funktionierten einige wieder davon, wegen einer Spanplattenwand haben wir für die Katz geheizt und da wär noch vieles mehr. Was ich nun dazu sagen muss ist, dass wir zwei Katzen haben. Als wir den Mietvertrag unterschrieben haben waren zwei Makler dabei und alles ging ganz hektisch. Ich hatte alles überflogen und alles schien in Ordnung. Der einzige Punkt der mir dann später Zuhause auffiel war "Haustiere verboten". Die Mutter meines Freundes rief also den Vermieter nochmal an und fragte ob die Katzen damit auch gemeint seien. Er meinte er habe zwar eine Allergie und könne bei Reperaturen nicht selbst in die Wohnung sondern müsste einen Handwerker schicken, aber es ginge in Ordnung er sei ja tierlieb.

Irgendwann sprachen wir mit unseren Nachbarn über das Thema mit der kaputten Elektrik und dass der Vermieter nie erreichbar sei. (Zu der Zeit lief ein Wasserhahn 6 Tage ohne dass der Vermieter sich drum gekümmert hat) und diese hatten ebenfalls die selben Probleme mit der Wohnung. Zudem haben sie die Wohnung ausgemessen und diese verfügt über viel weniger Qm als angegeben. Auch bei uns stellte sich herraus, dass die Wohnung über viel weniger Qm verfügt. Wohl der Grund warum im Mietvertrag dreister Weise keine Quadratmeterangabe steht. Die Angabe stand nur in der Wohnungsanzeige. Beim Gespräch mit den Nachbarn kamen dann merkwürdige Details ans Licht. Scheinbar hat unser Vermieter gar keine Katzenallergie. Er war ganz normal bei ihnen in der Wohnung und hat die Katze sogar gestreichelt. Bei uns ist er mit Mundschutz reingekommen. Stell sich das einer mal vor. Nun versteh ich auch warum. Nun nach dem Auszug meint er, er müsse eine "Großreinigung" wegen den Katzen durchführen. Wenn das mal nicht zu 100% eine Masche war um seine Bruchbude reinigen zu lassen. Zudem wirft er mir noch vor, dass die Nachmieter wegen UNS ausgezogen sind weil wir die Wohnung dreckig hinterlassen haben. Dabei haben wir die Wohnung dreckig, ungestrichen und samt Schimmel in der Arbeitsplatte bekommen. Die Wohnung wurde gestrichen, geschrubbt und mit neu verklebter Arbeitsplatte übergeben.

Das ganze macht mir unfassbar zu schaffen, da diese Menschen noch so dreist sind und am Telefon rumschnauzen. Ich überlege zum Mieterschutzbund zu gehen, doch kann dieser nachträglich noch was ausrichten? Ich mein, in die Wohnung könnte kein Gutachter mehr wenn wir nicht mehr drin wohnen oder? So blöd wie wir waren haben wir im Mietvertrag "Haustiere verboten" nicht ändern lassen.

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Alleinerbe und verwitwete Ehefrau - welche Ansprüche haben wir genau?

Ich muß noch einmal genau nachfragen, die bürokratischen Informationen, die ich bisher notariell erhalten habe, reichen mir leider nicht aus und sind teilweise sehr unverständlich formuliert... Mein Vater verstarb 2010, war bis dahin drei Jahre lang mit seiner zweiten Ehefrau verheiratet, ich habe noch eine Schwester. Meine Schwester und ich wurden testamentarisch jeweils zur Hälfte zu Erben bestimmt. Meine Schwester hat das Erbe ausgeschlagen. Unsere ehemalige "Stiefmutter" bekam lediglich in unsrem Elternhaus lebenslanges Wohnrecht eingeräumt, das sie sich abkaufen gelassen hat. Nun haben wir seit kurz nach Vaters Tod leider kein (gutes) Verhältnis mehr, d.h. sie ist letzte Woche ausgezogen, ohne mich vorher darüber zu informieren und nachdem sie das komplette Haus leer geräumt hat. Ich wurde von meinen Mietern, die gleich im Nachbarhaus, das früher meine Großeltern bewohnten und das mit zu meinem Erbe gehört, informiert. Außerdem hat sie beide Gemeinschaftskonten, die bis zu Papas Todestag bestanden, geleert - dafür hatte sie lt. Auskunft der Bank "Verfügungsvollmacht über den Tod hinaus". Die Beerdigungskosten hat sie allein getragen - es war so besprochen, da Vater genügend Geld hinterlassen hatte, den Grabstein wollten wir gemeinsam aussuchen und kaufen, sie hat ihn aber hinter meinem Rücken allein bestellt und auch bezahlt. Jetzt möchte ich mit ihr und der Vergangenheit abschließen, möchte aber auch zu meinem Recht kommen und dafür genau wissen, worauf ich Anspruch habe und welche Pflichten ich habe, damit ich dabei nichts falsch mache. Da durch das gespannte, bzw. "ehemalige" Verhältnis zur verwitweten zweiten Ehefrau meines Vaters mittlerweile gar kein persönlicher Kontakt mehr zu ihr möglich ist, möchte ich ihr auf keinen Fall etwas schenken, das ihr nicht zusteht - sie hat mir genug Steine in den Weg gelegt und das kann ich so nicht akzeptieren. Ich möchte, nachdem sie es über ein Jahr verhindern konnte, daß ich den Erbschein ausgestellt bekomme und ich dafür noch eine Menge Geld zahlen mußte, endlich für klare Verhältnisse sorgen, damit ich - auch im Sinne meines Vaters - für mich damit fertig werden kann. Welchen Anspruch habe ich auf das Geld der ehemaligen Gemeinschaftskonten und wie komme ich an das Geld, wenn sie innerhalb ihrer Verfügungsvollmacht alles geplündert hat? Zur Feststellung der Erbschaftssteuer liegt mir ein Auszug des nicht unerheblichen Guthabens am Todestag vor. Ist sie befugt, die Betriebsrente von Vaters Arbeitgeber zu beziehen? Ist es richtig, daß ich für sämtliche Beerdigungskosten, inklusive dem Grabstein, allein aufkommen muß, obwohl wir vorher mündlich eine andere Vereinbarung (nämlich die Kosten des Grabsteins nach dem GEMEINSAMEN Aussuchen zur Hälfte zu teilen) getroffen hatten und sie dann eigenmächtig etwas in Auftrag gegeben hat, ohne mich mit einzubeziehen, obwohl es vorher so vereinbart war? Ein befreundeter Anwalt, der normalerweise andere Hauptgebiete vertritt, möchte sie diesbezüglich anschreiben.

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