Hat Unterhaltsgläubiger eine Auskunftspflicht über die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit?

3 Antworten

Ja, Veränderungen in den Lebensverhältnissen sind mitteilungspflichtig.

Interessant wäre dabei zu wissen, ob die Kontakte zum Kind blockiert wurden, oder ob der Kontakt aus interessenlosigkeit unterblieb.

Wenn er sihc nämlich nicht um sein Kind gekümmert hat, könnte ein Richter auch gegen ihn entscheiden.

die geschiedene Frau hätte ihn darüber informieren müssen, gleichwohl wird er zuviel gezahlten Unterhalt wohl in den Wind schreiben können. Die Gerichte entscheiden im Zweifelsfall immer zu Gunsten des Kindes und fast immer zu Gunsten der Ex-Frauen.

Sehe ich auch so wie wfwbinder. Es besteht eine unaufgeforderte Informationspflicht. Eine Rückzahlung scheidet aber wohl aus, weil ja möglicherweise der Kontakt unterblieb und daher sicher auch der Kindsvater selbst zu der Zuvielzahlung beigetragen hat.

Kann ein vor 15 Jahren gerichtlich festgelegter Unterhalt für die Ex-Frau noch abgeändert werden?

Ein alter Stammgast hat mir kürzlich sein Leid geklagt, er ist jetzt kurz vor der Rente, seit 15 Jahren geschieden, er hat immer gut verdient und mußte seiner Exfrau die ganzen Jahre nach der Scheidung Unterhalt zahlen, sie war bei der Scheidung schon 50 Jahre alt, war immer Hausfrau und Mutter gewesen - und es hieß, eine Erwerbstätigkeit sei ihr nach all den Ehejahren als Mutter und Hausfrau nicht mehr zuzumuten (obwohl seine Kinder damals schon alle volljährig waren). Aber nun, da er bald in Rente kommt und ein gutes Stück weniger Einkommen haben wird, möchte er weniger Unterhalt zahlen. Hat er vor Gericht eine Chance? (Ich dachte heutzutage, so liest man immer, werden die Ex-Frauen schneller zum Arbeiten "verdonnert").

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