Hat Sohn Anspruch auf vorzeitigen Erbausgleich (zu Lebzeiten)?

4 Antworten

Erinnert mich an meinen Bruder! Ich habe ihm angedroht, mit ihm einen Gentest zu machen um den definitiven Nachweis zu erbringen, dass man ihn auf der Säuglingsstation vertauscht hat. Das hätte als angenehme Nebenfolge meinen Erbteil glatt verdoppelt. Aber der Kerl will nicht. Zumindest hat es ihm die Flausen ausgetrieben.

Aber mal zu Deinem Fall: Anspruch gibt es nicht. Droh dem Sohn einfach an, ihn zu enterben wenn er nicht mit der Jammerei aufhört.

Gentest machen lassen ;-) lach. .... jetzt gibt er Ruhe ? vielleicht weiß er tatsächlich mehr als du :-)). K.

1

Nein, es gab mal vor vielen Jahren eine solche Regelung, als uneheliche Kinder noch nicht gleich gestellt waren.

Tatsache ist, Die Eltern können theoretisch alles einem Kind schenken und wenn sie danach noch 10 Jahre leben, dann ist das so und es gibt keinen Pflichtteilsergänzungsanspruch mehr.

Der Sohn hat absolut keine Chnace etwas zu fordern, sondern er kann nur bitten.

Der Sohn hat absolut keine Chnace etwas zu fordern, sondern er kann nur bitten.

Wäre es anders, müsste man jeden Menschen davor warnen, Kinder in die Welt zu setzen.

Gründe dagegen gibt es auch ohnedies genug.

3
@EnnoBecker

oh Graus, können die Kinder nicht einmal mehr den natürlichen Tod der Eltern abwarten ?

Erbausgleich berechtigt einfordern, um sich selbst Immobilieneigentum zu schaffen?

.... mir wird beim Lesen gerade bewusst wie Reich ich doch eigentlich bin, nicht gerade finanziell aber an zwei Kindern denen " Moral " noch kein Fremdwort geworden ist !

1
@Gaenseliesel

Lischen ich gebe dir vollkommen recht.

Mein Bruder und ich haben zusammen mit einem (sehr viel jüngeren) Bruder meiner Oma und den Nachkommen der anderen Seite drei Grundstücke geerbt.

Momentan ist der Status so, dass mein Bruder und ich alles regeln und die Nachkommen der anderen Seite schlichtweg abgreifen.

Meinen Onkel interessiert das alles n Scheiß.

Zwischen meinem Bruder und mir wird es da keine Streitereien geben, aber wir sind zusammen sauer auf den Onkel und auf die Nachkommen der anderen Seite.

Ich muss den mal anrufen, den Onkel.

Übrigens:
Ich habe den Kontakt abgebrochen zu einer anderen Tante, weil sie drauf bestanden hat, das "Tante" vor ihrem Namen zu hören.

0
@EnnoBecker

Ich denke, manchmal ist es für alle besser, es gibt nichts zu vererben ! Bei uns war es relativ einfach, die beiden Schwägerinnen wollten mit den 3 verpachteten Ackerflächen( Erbengemeinachaft) nichts mehr zu tun haben und haben alles notariell meinem Mann überschreiben lassen......und das ohne Gegenleistung !

Sollte es widererwartend Bauland werden, können sich beide Schwägerinnen darauf verlassen, das wir auch das ohne Streit hinbekommen ! Ich hasse familiären Unfrieden, das Leben ist zu kurz um es sich unnötig schwer zu machen.

Betr. Tante in der Anrede ! Das wird ne ältere Dame sein, oder?

Unsere, meine Jahrgänge sind da wohl schon toleranter. Auch die Freunde meiner Söhne sprechen mich mit Vornamen an. So etwas wäre noch zu Zeiten meiner Eltern undenkbar und unhöflich geradezu. So ändern sich die Zeiten, ich komm damit klar und finde es ok !

1
@Gaenseliesel

Ich hab derweil mal meinen Onkel angerufen. Einfach mal so. Damit er wieder ein bisschen näher an der Familie ist. E<r hat aber auch einen Scheiß durchmachen müssen.....

Das wird ne ältere Dame sein, oder?

Das kommt auf die Sichtweise an. Aus dem Blickwinkel meiner vier Kinder gehöre ich auch zu DER Generation. Trotzdem kriegen die Kinder meiner Schwester gehörig eins aufs Maul, wenn ich das Wort "Onkel" vernehmen sollte.

Einen Onkel habe ich am Fuß. Einen großen sogar.

Und nein, sie kriegen nicht physisch was auf den Mund. Eine entsprechende Ansprache genügt da.

0
@EnnoBecker

Onkel angerufen - siehste und schon ist die Sichtweise eine andere, gerechtere. Man vergißt oftmals, jeder hat so sein Päckchen zu tragen. Nicht hinter allem steckt pure Absicht. K.

0

Verlangen kann er nichts.

Aber natürlich fühlt sich der Sohn benachteiligt.

Vielleicht können sie ihm glaubhaft versichern, daß die Schenkung im Testament ausgeglichen wird.

Achtung ohne Testament würde das nicht korrekt ausgeglichen.

Familiengericht will Minderjährigem, trotz Ausschlagung, Erbe zusprechen

Das Erbe ist gering. Der Verstorbene war "Kleinkrimminell" mit Inhaftierung in der geschlossenen Psychatrie. Es besteht die Gefahr privaten Schuldscheine im In- aber auch im Ausland, was aber leider nicht "belegt" werden kann, da kein Kontakt besteht. Auch hat er im Ausland (nicht EU) Land gekauft (dies wurde nach Gerichtsverhandlungen im östlichem Ausland der 2. Frau zugesprochen, da der Sohn aus 1. Ehe ablehnte). Es kann nicht nachvollzogen werden, ob noch mehr, evtl. beliehenes Land existiert.

Der Minderjährige Erbe ist bereits über 17 Jahre, das Verfahren läuft allerdings schon einige Jahre. Alle vorhergegangenen Erben haben abgelehnt. Aus Ansicht der Eltern ist die Annahme des Erbes eine hohe Belastung, da er das Geld immer "aufheben" müsste, falls ein Schuldschein auftaucht. Auch besteht die Angst, dass "dubiose" private Geschäftspartner aus dem Osten ihr Recht einfordern, was natürlich auch nicht belegt werden kann. Das Familiengericht setzt nun eine Frist von 3 Wochen, damit die Eltern die Ablehnung zurücknehmen, ansonsten kommen Gerichtskosten auf Sie zu. Der Minderjährige möchte das Erbe definitiv nicht antreten.

Kann er dazu gezwungen werden ? In dem Sinne ist er ja das schwächste Glied der Kette. Alle, auch die 2. Ehefrau die das ausländische Erbe anforderte, lehnte ab. Wie kann das "zum Wohle des Kindes" geschehen, das Erbe eines kriminellen Psychophaten antreten zu müssen? wie kann man sich dagegen noch wehren ?

Für jegliche Ratschläge wären wir sehr dankbar.

...zur Frage

Erbe Was steht uns zu ? Oma Verstorben - Ihr Sohn, mein Vater auch verstorben

Hallo,

unsere Oma ist mit 88 verstorben. Sie hatte Alzheimer und lebte die letzten 12 Jahre im Heim. Sie besitzt außer einer größeren Summe Geld nichts weiter von Wert.

Sie hatte 2 Kinder mein Vater und deren Schwester. Mein Vater ist schon 1 Jahr tot. Er hatte 2 Kinder mich und meine Schwester. Es gibt laut Auskunft meiner Mutter nur ein handgeschriebenes Testament. Dies befindet sich im Besitz meiner Tante. (Tochter der verstorbenen Oma). Ob das je ein Notar gesehen hat bezweifle ich. In wie weit Oma noch klar bei Sinnen war und von wann das Testament unterschrieben weiß ich nicht.

Meine Mutter kennt den Inhalt dieses handgeschrieben Testaments und meint nur meine Tante wäre bedacht.

Nun die Frage: Soweit ich mich belesen habe, hätten meinem Vater 50 % zu Lebzeiten bekommen. Da er nun schon verstorben ist, dürfte sein Anteil auf seine Kinder mich und meine Schwester übergehen. Ist dem auch so, falls nur meine Tante als Erbin bestimmt wurde ?

Pflichtanteil ? Wie können wir unseren Anspruch geltend machen? (Falls wir einen haben)Ich habe noch nie geerbt und wir wissen nicht wie wir vorgehen sollen? Abwarten ob meine Tante von selbst zu uns kommt ? Hingehen und einfordern? Würde ich nur wenn ich auch sicher bin einen Anspruch zu haben. Wollen aber auch nichts in den Sand setzen und auf eine Summe x verzichten. Meine Tante bekommt Hartz 4 und mein Onkel ist auf Rente. Haben Sorge das sie alles verprassen oder das Amt das Erbe vielleicht in Anspruch nimmt.

Müsste das Testament nicht zu einem Notar ? Oder ist das erst ab größeren Summen nötig ?

Meine Schwester und ich waren noch nie Arbeitslos und kennen uns weder mit Hartz 4 noch mit Erbrecht aus. Alles sehr kompliziert für uns.

Vielen Dank für die Hilfe.

...zur Frage

Wenn die Kinder das Erbe des Vaters ausschlagen, wird die Ehefrau dann Alleinerbin?

Hallo,

Leider ist mein Vater am letzten Montag verstorben. Die letzten Tage bis zur Beerdigung waren sehr schwer. Da meine Mutter in tiefer Trauer ist, kümmere ich mich seit gestern um den "Papierkram danach".

Der nächste wichtige Punkt ist nun das Erbe. Damit will ich mich vor allem kommende Woche befassen und beim Nachlassgericht (bzw. Notariat) anrufen. Doch ist mir nun aufgefallen, dass mehrere Unklarheiten bestehen.

Meine Eltern haben ein stattliches Vermögen angehäuft und beide haben zusammen einen privaten, letzten Willen verfasst. Aber dieser wurde mit dem PC erstellt und im Netz habe ich nun gelesen, dass er trotz Unterschrift rechtlich ungültig ist. D.h. es wird also zur gesetzlichen Erbfolge kommen. Neben meiner Mutter und mir (Sohn), wäre auch meine Schwester berechtigt. Meine Schwester und ich haben keine Kinder. Die Eltern meines Vaters leben nicht mehr, er hat jedoch eine Schwester (meine Tante), die ein Kind und zwei Enkelkinder hat.

Wenn ich das Erbrecht richtig verstehe, würden meine Mutter 1/2 erben und meine Schwester und ich jeweils 1/4 (nach Erbe 1. Ordnung). Jetzt ist es so, dass ich eigentlich aufs Erbe verzichten würde und ich auch meine Schwester dazu überreden möchte. Ich möchte einfach, dass meine Mutter das Geld nutzt, um sich schöne Dinge zu leisten, die ihr etwas Trost spenden. Allerdings frage ich mich jetzt, wird sie in diesem Fall Alleinerbin oder wird dann die Schwester meines Vaters erbberechtigt?

Ich will nicht, dass weitere Verwandte das Geld bekommen, mein Vater hat es für meine Mutter und sich gespart und es soll kein Dritter davon profitieren! Weiterhin ist es aber auch so, dass das Ausschlagen des Erbes auch Gebühren verursacht. Daher die Frage, muss dem Nachlassgericht nachgewiesen werden, dass die Erben ihren Erbanteil erhalten haben?

Die Idee ist, dass wir die gesetzliche Erbfolge akzeptieren und abzeichnen, das Geld aber von unserer Mutter nicht einfordern. Ist sowas überhaupt möglich?

Außerdem ist neben Bankkonten auch eine Immobilie vorhanden. Muss diese verkauft werden für eine Auszahlung oder reicht es, wenn der Pflichtteil der Kinder aus den Bankkonten erbracht wird?

Letzte Frage: Nehmen wir an, meine Schwester und ich schenken das Erbe zurück an die Mutter, gäbe es dann Probleme mit dem Finanzamt, wenn der jeweilige Freibetrag nicht überschritten wird?

Ich weiß, dass es nun mehrere Fragen waren, aber ich denke, dass es besser ist dies so zu erfragen statt entsprechend viele neue Fragen zu erstellen. Da der Fall noch etwas komplizierter ist (Thema Vermögensgegenstände für das Erbe), mir aber langsam der Platz ausgeht, muss ich die weiteren Punkten in einer anderen Frage nachfragen.

Danke

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?