Hat man bei Dachfonds ein geringeres Risiko als bei nomalen Aktienfonds?

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4 Antworten

Im normalen Aktienfonds sind definitionsgemäß nur Einzelaktien, wenn man von einem geringen Barbestand absieht.

In einem Dachfonds können Aktien- und/oder andere Fonds sein, auch Immobilien- und Rentenfonds. Der Dachfondsbegriff ist nicht auf Aktiendachfonds beschränkt.

Insgesamt ergibt sich eine größere Streuung an Wertpapieren, und damit ein geringeres Einzelrisiko.

Typisch ist für diese Mehrstufigkeit, dass auf jeder Stufe die Fondsmanagementkosten verdient werden müssen und es daher insgesamt zu einer höheren, renditeschmälernden Kostenbelastung kommt. Nicht selten wird dadurch die höhere Ertragserwartung überkompensiert oder verzehrt.

Ein ähnlicher Effekt wie mit einem Dachfonds aber zu günstigeren Kosten, kann sich mit einem großen Mischfonds ergeben, wenn das Fondsmanagement dabei die Freiheit hat, zwischen den Assetklassen weitgehend frei zu entscheiden.

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wenn man in einen dachfonds investiert, kauft man halt nicht einzelne aktien oder anleihen, sondern aktien-oder rentenfonds. das minimiert dann natürlich das risiko. aber so richtig hohe renditen sind natürlich auch seltener. sicherheit bedeutet im normalfall eben immer weniger rendite

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Ja, das ist richtig. Die Anlagenstreuung ist viel größer. Du legst nicht direkt in einen Aktienfonds an, sondern in einen Fonds, der z.B. mehrere nationale oder internationale Aktienwerte beinhaltet. Und dann besteht ein Dachfonds ja nicht nur aus Aktienfonds, sondern auch aus Rentenfonds, Immobilienfonds usw.

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Das kann man nicht pauschal sagen. Denn es gibt unterschiedliche Arten von Dachfonds. Dachfonds die nur in Aktienfonds anlegen, welche die auch Rentenfonds dabei haben und auch nur Dachfonds, die in Rentenfonds investieren.

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