Hat jemand Erfahrung mit dem Widerruf eines Darlehens um Vorfälligkeitsentschädigung zu sparen?

2 Antworten

Dieser Weg kommt für Darlehensnehmer in Frage, die zwischen Ende 2002 und Mitte 2010 ein Immobiliendarlehen aufgenommen haben. Hintergrund dieser Überlegung ist, dass zu jedem Verbraucherkreditvertrag eine Widerrufsbelehrung gehört.

Darin wird einem Darlehensnehmer erklärt, dass er seine Unterschrift unter den Darlehensvertrag binnen zwei Wochen widerrufen kann. Die Widerrufsbelehrung muss eine bestimmte Form haben, um wirksam zu sein. 2002 traten gesetzliche Neuerungen in Kraft, die auch das Widerrufsrecht geändert haben.

Daraufhin haben die Banken ihre Widerrufsbelehrungen angepasst und dabei fast immer formelle Fehler gemacht. Und wegen dieser Fehler endet die Frist zum Widerruf nicht, so dass viele Verbraucher noch viele Jahre nach Vertragsschluss einen Kredit widerrufen und damit ihr Darlehen vorzeitig auflösen können. Der Widerruf des Darlehensvertrags kann dabei jederzeit erklärt werden.

http://www.fachanwalt-hotline.eu/Interessengemeinschaft/5406-Widerrufsbelehrungen-oftmals-fehlerhaft-Darlehen-guenstig-umschulden?PHPSESSID=a8567492ec78d64a4e509ff53e574388

Umgang mit Nießbrauch und Pflichtteilergänzungsanspruch?

2003 haben meine Eltern mir das Haus überschrieben, in dem ich in der Einliegerwohnung wohne. Sie haben sich Nießbrauch vorbhalten. Ich habe kurz danach meinen Geschwistern den ihnen zustehenden Pflichtteil ausgezahlt. Mein Vater ist 2008 verstorben, meine Mutter lebt nach wie vor in dem Haus. Ich war jetzt bei einem Erbrechtler, um die ganze Sache einmal überprüfen zu lassen. Dabei erhielt ich den Hinweis, dass meine 4 Geschwister wegen des Nießbrauchs eine Pflichtteilergänzung fordern können, da die Grundstückspreise seit 2003 sehr angestiegen sind. Die Einliegerwohnung (Haus Baujahr 1951) habe ich fast komplett umbauen lassen/modernisiert. Meine Mutter ist mittlerweile auf meine Hilfe angewiesen (vom mit Essen versorgen bis zur Gartenarbeit), meine Geschwister kümmern sich wenig bis überhaupt nicht. Kann mir jemand sagen, wie ich am besten mit diesem Pflichtteilergänzungsanspruch umgehe und mit der Ungewissheit, die dieser Niesbrauch für mich mit sich bringt. Der Anwalt sagt, es gibt die Möglichkeit, dass meine Mutter auf den Nießbrauch verzichtet, das möchte sie aber nicht.

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KFW verlängert - gebunden an Hauptdarlehensgeber ?

Hallo zusammen, im Jahre 2005 habe ich mich in das Abenteuer "Häuslebau" gestürzt und bin bisher im Allgemeinen ganz gut gefahren. Im ersten Quartal 2005 haben wir unsere Finanzierung abgeschlossen mit einem 80% Anteil BankA sowie 20% Anteil KfW und als erstes damit das Grundstück erworben. Sommer 2006 war Einzug ins Eigenheim und nach einigen Nacharbeiten an der Erdwärme-Heizung wurde März 2007 die letzte Rate des Darlehens an den Bauträger ausgezahlt. Aufgrund der damals vermeintlich sehr günstigen Zinssituation würden der Darlehensvertrag mit der BankA auf 15J Zinsbindung festgeschrieben, während der KfW-Anteil lt. Vertrag eine 30J Laufzeit bei 10jähriger Zinsbindung ausweißt.

Durch die sich weiter verändernte Zinssituation beschäftige ich mich nun schon seit geraumer Zeit mit meinem persönlichen Optimierungspotential.

Meinen Kredit bei BankA kann ich 10 Jahre nach Schlusszahlung mit 6 Monaten Kündigungsfrist beenden und zu einem Alternativ-Angebot wechseln (das wäre dann September 2017). Die Zinsbindung des KfW-Anteils läuft nun zum 30.06.2015 aus und man wird mir für weitere 10J. ein Anschlussangebot unterbreiten.

Welche Konsequenzen ergeben sich nun für meinen angedachten Primärkreditgeberwechsel daraus, wenn ich das Verlängerungsangebot des KfW Anteils annehme ?

Nach meinem bisherigen Verständnis bedeutet das, dass ich bei Kündigung des Primärkredits auf September 2017 automatisch auch den Vertragsbestandteil KfW verliere und die entsprechende Vorfälligkeitsentschädigung zu leisten hätte. Das führt aber das ganze Vorhaben ad absurdum, da etwaige Zinsvorteile vermutlich vollständig aufgefressen werden. Aber anders herum - sitze ich trotzdem in der Falle, wenn ich die Primärfinanzierung regulär bis 2020 fortführe, da der KfW Anteil ja dann 2025 endet - und ich somit wieder nur bei Bank A den Vertrag verlängern kann?

Wie könnte eine Alternative aussehen, die mir erlaubt meinen Kredit 2017 neu zu verhandeln ? Die Grundschuld ist zu 100% im ersten Rang auf Bank A eingetragen. Und Nein, leider reichen meine finanziellen Mittel nicht um den KfW Anteil jetzt einfach Cash abzulösen.

Danke für Hinweise in jede Richtung.

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Bearbeitungszeit bei der Rückerstattungen von Kredit-Bearbeitungsgebühren

Hallo liebe Community, ich habe vor 2 Monaten in einem Schreiben an die Bank die Rückerstattung der Bearbeitungsgebühren meiner Kredite eingefordert. Ich hatte in einem Musterschreiben an die Bank eine Frist von 2 Wochen gesetzt und die Schreiben per DHL-Kurier versendet. Über den Eingang bei der Bank hatte ich zum einen einen Nachweis und zum anderen hatte die Bank auch binnen 1 Woche geantwortet und dabei auf den enormen Andrang verwiesen. Sinngemäß schrieb die Bank, dass meine Rückforderung fristgerecht eingegangen sei und die Bank auf die "Einredung der Verjährung" verzichtet, aber eben binnen meiner Frist von 2 Wochen mein Anliegen nicht bearbeiten kann. Weiter schrieb die Bank, dass man "bei berechtigter Forderung wieder auf mich zukommen würde". Das ganze ist nun schon 2 Monate her, und ich würde gerne wissen, wie lange ich der Bank denn noch Zeit geben soll (oder muss)? Großer Andrang "schön-und-gut"... Aber ich kann ja jetzt auch nicht meine laufenden Verpflichtungen aufschieben, nur weil ich vielleicht mal viel zu tun habe, oder krank bin, oder beruflich unterwegs bin. -Meine Umstände interessieren ja auch keine Sau. Bitte nicht falsch verstehen; ich sehe die Rückerstattung als "Bonus" und bin nicht darauf angewiesen. Aber bei 3 ehem. Kreditverträgen beläuft sich die Rückerstattung der Bearbeitungsgebühren auf immerhin 3.000 Euro.

Weiß hier vielleicht jemand Rat, wie lange man warten sollte? Oder doch Anwalt einschalten?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen!

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Schuldenregulierung bei 1 großen Gläubiger?

Hallo, ich habe folgendes Problem: ich habe Zahlungsrückstände, da ich im Moment Zahlungsschwierigkeiten habe. Ich war schon bei der Schuldnerberatung doch da die Summe bei meinem Gläubiger sehr hoch ist wurde mir zur PI geraten. Ich will ungern in die PI abrutschen- ich verdiene nicht schlecht und möchte das Problem anders lösen.

Jetzt würde ich gerne mal eine Schuldenregulierung durch ein Privatunternehmen durchführen lassen. Meine Frage ist daher : geht das überhaupt wenn man hauptsächlich 1 großen Gläubiger (Bank) mit einer großen Schuldensumme hat?

Ein Bekannter sagte mir, dass ein Anwalt mir nur helfen kann wenn ich mehrere Gläubiger habe, aber nicht bei 1 Gläubiger und dann auch noch einer Bank - er meinte die lassen nicht mit sich verhandeln....

Hatte jemand eine ähnliche Situation und kennt Ihr Firmen oder Anwälte die für sowas zuständig sind?

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