Hat es Konsequenzen wenn man Elternzeit verkürzt u. dann doch nicht möchte?

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3 Antworten

Gleich vorneweg, ich glaube du solltest keine Probleme haben.

Es ist rechtlich so, dass man 8 Wochen vor Ablauf des ersten Jahres eine Verlängerung beantragen muss. Wenn du in diesem Zeitraum bist hast du deine Chance erstmal gewahrt. Danach muss dein Arbeitgeber allerdings zustimmen. Der Arbeitgeber hat aber die Pflicht zuzustimmen, wenn keine schwerwiegenden betrieblichen Gründe dagegensprechen. Angenommen dies ist der Fall, kann der Arbeitnehmer dies jedoch wiederum überstimmen, wenn es einen wichtigen Grund gibt. Der Wegfall der Betreuungsmöglichkeit wäre so ein Grund.

So wie ich das sehe muss dein Arbeitgeber der Verlängerung zustimmen.

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Ähem, in dem Fall kann sie sehr wohl Probleme bekommen!

Sie hat sich bei der ersten Anmeldung für einen Zeitraum von 2 Jahren festzulegen (damit der AG planungssicherheit hat). Meldet sie nur 1 Jahr an, braucht der AG der Verlängerung nicht zuzustimmen!

Geht sie dann einfach nicht zur Arbeit, ist das ein Grund zur sofortigen Kündigung! Denn nach der EZ lebt ihr Arbeitsvertrag mit all seinen Pflichten wieder auf und die Hauptpflicht ist, seine Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen. Das die familiäre Kinderbetreuung ausgefallen ist, liegt nicht im Verantwortungsbereich des AG, also alleiniges Problem der AN.

Und dann ist die EZ nur mündlich vereinbart!?!?!

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ich kenne es so: die ersten beiden Jahre nach Geburt müssen festgelegt werden. Änderungen gibt es nur mit Zustimmung des Arbeitgebers.

Mündlich halte ich für generell schlecht.

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