Hat es Konsequenzen in der Scheidung und im Sorgerechtsstreit wenn man betrogen hat?

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3 Antworten

Hallo,

Ein sogen. Verschuldensprinzip gibt es seit den 70iger Jahren nicht mehr. Es sah vor, dass man um sich scheiden lassen zu können ein Fehlverhalten des anderen nachweisen musste. Man musste also Gründe aufführen, die der andere zu verantworten hatte und die die Ehe zerstört hatten.

Das führte regelmäßig zum “Waschen der Schmutzwäsche” zwischen den Eheleuten und führte zu nichts.

In der heutigen Zeit ist für eine Scheidung erst einmal unerheblich, wer daran schuld ist, wichtig ist, dass die Ehe gescheitert ist und die Eheleute sie nicht mehr aufrechterhalten wollen.

Einer Mutter das Sorgerecht entziehen zu wollen wird äußerst schwierig. Dazu müssen schon Gründe vorliegen, die das Wohl des Kindes ernsthaft gefährden.

K.

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Nein das gibt es nicht mehr in Deutschland. Scheiden lassen kann sich wer will und aus welchen Gründen auch immer. Konsequenzen hat höchstens Gewalt in der Ehe, dann sieht es auch schlecht mit dem Sorgerecht für die Kinder aus.

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nicht wirklich, ausser für dich ist es eine Konsequenz, wenn man sich schneller scheiden lassen kann als Betrogener in besonders belastenden Fällen. Beim Rest sehe ich keine Auswirkungen.

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