Hat eine 400,-€ Aushilfe anspruch auf Urlaub?

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6 Antworten

Alle 3 haben einen Arbeitsvertrag. Einen mündlichen, denn sonst wüssten die ja alle gar nicht, wie viel lohn es für die Arbeit gibt, welche Tätigkeiten auszuführen sind udn wo die Arbeitsstelle ist.

Das muss umgerechnet werden nach den Stunden und Tagen. wenn z. B. jemand 7,50 Euro pro Stunde bekommt und im Schnitt 300,- Euro monatlich (entspricht 40 Arbeitsstunden), dann sind das nach Adam Riese 480 Stunden im Jahr = 9,23 pro Woche (weil das Jahr 52 Wochen hat.

4 Wochen gesetzlicher Urlaub bedeuten 9,23 * 7,50 = 69,23 * 4 = 276,92 Euro.

Also pro Arbeitnehmerin 4 Wochen nicht arbeiten und 276,92 Euro Lohn für diese Zeit.

Es erhöht die Lohnkosten um ca. 8 %.

Alle drei haben keinen Arbeitsvertrag und sind schon Renterinnen.

Arbeitnehmer arbeitet, Chef bezahlt. Das ist ein Arbeitsvertrag, dieser muss nicht schriftlich vorliegen. Anhand der Gehaltsüberweisungen, ist das Arbeitsverhältnis nachzuweisen.

Sie verdienen 7,50 € netto die Stunde.

Netto intersssiert keinen, außer den Menschen, der das Geld erhält. Brutto wäre für fast alle Einschätzungen durchaus interessanter.

Einen bezahlten Urlaub für ihre Aushilfen kann sie sich garnicht leisten.

Dann muss sie einen Kredit aufnehmen. Minijobber sind Teilzeitkräfte und haben gemäß der Anzahl iherer Arbeitstage Anspruch auf Entgeltfortzahlung bei Urlaub und Krankheit.

EnnoBecker 20.07.2014, 18:29
Anhand der Gehaltsüberweisungen, ist das Arbeitsverhältnis nachzuweisen.

Das hast du gut, gesagt.

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Ein Arbeitsvertrag liegt vor, wenn auch nur in mündlicher Form. Es gelten daher die Pflichten die ein Arbeitgeber gegenüber seinen Angestellten hat. Hierzu auch der gesetzlich geregelte Urlaubsanspruch, unabhängig ob das Arbeitsverhältnis Vollzeit, Teilzeit, Midi- oder Mini ist. Grüße

Hallo finanzPhil, natürlich haben auch die Aushilfen, die Deine Bekannte beschäftigt, Anspruch auf Urlaub, sie haben die gleichen Rechte, wie Vollzeitmitarbeiter, also haben ihre Mitarbeiter schon einen Urlaubsanspruch. Mindesturlaub ist im Bundesurlaubsgesetz geregelt, es sind 20 Werktage.

ja, hat sie. müsste im arbeitsvertrag festgelegt sein.

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