Hat die Fälschung von Euro-Noten eigentlich wieder abgenommen?

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So viele Blüten gab es eigentlich nie. Wenn man das Falschgeldaufkommen mal mit jenem des Dollars vergleicht ist es doch eher gering. Zudem ist der Euro auch ein sehr fälschungssicheres Zahlungsmittel.

Das Gesamtaufkommen ist im 1 Halbjahr gestiegen, der Gesamtwert aber gesunken weil sich die Faelscher auf Muenzen und 20 Euro Scheine konzentrieren. Hier einige Informationen: Offizielle notenwertübergreifende Merkmale Bearbeiten • Das verwendete Papier besteht aus reiner stärkefreier Baumwolle. Die Stärkefreiheit kann mit speziellen Prüfstiften nachgewiesen werden. Ist Stärke vorhanden, so verfärbt sich das Papier an der mit dem Stift behandelten Stelle. Wenn eine echte Banknote mit Stärke in Berührung gekommen ist, kann sich auch diese verfärben. Allerdings lassen sich sehr gute Falsifikate mit dem Stift nicht identifizieren, da sie oft mit Chemikalien behandelt werden, die eine Reaktion mit der Stärke verhindern. Gelegentlich wird auch stärkefreies Baumwollpapier verwendet, obwohl die Beschaffung nicht einfach ist. • Wasserzeichen • Sicherheitsfaden, der im Gegenlicht sichtbar wird und mit dem Notenwert und dem Wort „Euro“ beschriftet ist. • Stichtiefdruck, dadurch sind einige Bildelemente ertastbar. • Durchsichtsregister: Eine Wertangabe ist teils von der Vorderseite, teils von der Rückseite aufgedruckt und wird im Gegenlicht vollständig sichtbar, dabei ergänzen sich beide Seiten exakt. • Mikroschrift • Infrarot-Eigenschaften: Mit Hilfe eines Infrarotgeräts werden der rechte Teil des Stichtiefdrucks und der Folienstreifen sichtbar. • Unter Schwarzlicht (UV-Licht) werden verschiedenfarbige Fasern im Papier sichtbar. Außerdem leuchten die EU-Flagge, der Sternenkreis sowie Teile des Druckbildes auf der Vorder- und der Rückseite des Scheines. Das Papier selbst fluoresziert jedoch nicht. Amateurhaft gefertigtes Falschgeld, das oft aus normalem Papier hergestellt wird, fluoresziert auf der gesamten Fläche bläulich weiß. Echte Banknoten, die versehentlich in der Waschmaschine gewaschen wurden, fluoreszieren jedoch ebenfalls auf der gesamten Fläche, da die optischen Aufheller im Waschmittel sich auf der Banknote niederschlagen und diese unter UV-Licht blau fluoreszieren. Bei Falsifikaten wird zunehmend das UV-Bild imitiert. • Spezial-Folienstreifen mit Kinegramm, der beim Kippen zwischen Euro-Symbol und jeweiligem Wert wechselt. (bei 5-, 10- und 20-Euro-Scheinen) • Perlglanzstreifen (Iriodinstreifen), der beim Kippen der Banknote goldfarben sichtbar wird und wieder verschwindet (mit Euro-Symbol und jeweiligem Wert) (bei 5 €, 10 € und 20 €-Scheinen). Bisher ist keine Fälschung bekannt, die diese Eigenschaft besitzt. Entweder fehlt dieses Merkmal ganz oder der Goldschimmer verschwindet beim Kippen nicht. [5] • Spezial-Folienelement mit Hologramm, das das Architekturmotiv oder die Wertzahl zeigt (bei 50 €, 100 €, 200 € und 500 €-Scheinen) • Strichcode: Wenn man die Banknote ins Gegenlicht hält, ist von der Vorderseite aus gesehen rechts neben dem Wasserzeichen ein Strichcode im Banknotenpapier zu sehen. Dieser Strichcode ist dabei für jeden Notenwert einzigartig. Von der Rückseite aus betrachtet ist dabei ein dunkler Balken eine 1 und ein heller eine 0. Wenn dieser Code eingescannt wird, wird dieser zu einem Manchester-Code.

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